Toypudel
FCI Standardnummer: 172
Herkunftsland: Frankreich
Klassifikation: FCI Gruppe 9 – Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion 2 – Pude
Widerristhöhe Hündin: über 24 cm (mit Toleranz von -1 cm) bis 28 cm, Idealgröße ca. 25 cm
Widerristhöhe Rüde: über 24 cm (mit Toleranz von -1 cm) bis 28 cm, Idealgröße ca. 25 cm
Gewicht Hündin: meist ca. 2–4 kg
Gewicht Rüde: ca.: meist 2–4 kg
Fellfarbe: Schwarz, Weiss, Braun, Grau/Silber, Fawn/Apricot; im aktuellen FCI-Standard sind ausserdem weitere Farbvarianten aufgeführt.
Fellbeschaffenheit: dicht, fein, wollig bis elastisch gelockt; Pudel können auch schnuriges Fell haben, beim Toypudel sieht man meist die gelockte Variante.
Halsumfang: je nach Körperbau oft ungefähr 20–28 cm. Bitte am Hund messen.
Der Toypudel
Geschichte
Der Pudel stammt offiziell aus Frankreich. Die Rasse ist sehr alt und wurde über lange Zeit nicht nur als Begleit-, sondern auch als Gebrauchshund geführt. Der Toypudel ist die kleinste der vier FCI-anerkannten Größenvarianten des Pudels.
Aussehen
Körperform: elegant, harmonisch, beinahe quadratisch, fein gebaut, aber nicht zerbrechlich. Der Toypudel soll trotz seiner Kleinheit die gleichen Proportionen wie die grösseren Pudelvarianten zeigen; Anzeichen von Zwergwuchs sind laut Standard unerwünscht. Fell: üppig, lockig, kaum haarend, dafür aber pflegeintensiv. Es wächst fortlaufend nach und verfilzt ohne regelmässiges Bürsten und Scheren leicht.
Wesen/Charakter
Toypudel sind sehr intelligent, lernfreudig, anhänglich, aufmerksam und verspielt. Sie binden sich eng an ihre Menschen, möchten gern dabei sein und reagieren oft sensibel auf Stimmung und Umgangston. Ohne gute Gewöhnung können manche etwas bellfreudig, nervös oder ungern allein sein.
Pflege
Die Fellpflege ist der grösste Aufwand: mehrmals pro Woche, oft sogar täglich bürsten, dazu regelmäßiges Scheren oder Trimmen, häufig etwa alle 6–8 Wochen. Auch Ohren-, Augen- und Zahnpflege sind wichtig. Gesundheit Gut gezüchtete Toypudel können recht alt werden; oft werden 15–17 Jahre genannt. Durch die sehr kleine Grösse sollte man aber besonders auf seriöse Zucht achten. Je nach Linie können Probleme wie Zahnengstand/Zahnerkrankungen, Patellaprobleme oder allgemein Empfindlichkeiten bei sehr kleinen Hunden eine Rolle spielen.
Erziehung
Die Erziehung ist meist angenehm, weil Toypudel sehr schnell lernen und ihren Menschen gefallen möchten. Wichtig sind trotzdem klare Regeln, frühe Sozialisierung und ein freundlicher, konsequenter Umgang. Wegen ihrer Intelligenz brauchen sie nicht nur Spaziergänge, sondern auch Kopfarbeit.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?
Der Toypudel vereint hohe Intelligenz mit kleinem Format. Er haart wenig, gilt deshalb oft als besser für manche Allergiker geeignet, braucht aber gleichzeitig sehr konsequente Fellpflege. Dazu kommt: Er ist kein reiner Schoßhund, sondern ein kluger, aktiver kleiner Hund, der Beschäftigung und enge Familienanbindung möchte.
Geeignet für Ersthundehalter?
Ja, grundsätzlich sehr gut — vorausgesetzt, man ist bereit für die Fellpflege und beschäftigt sich mit Erziehung und Auslastung. Gerade wegen ihrer Lernfreude und Menschenbezogenheit gelten Toypudel oft als gute Anfängerhunde.
Familienhund oder nicht?
Ja, in der Regel ein sehr guter Familienhund. Toypudel sind freundlich, verspielt und menschenbezogen und kommen bei guter Sozialisierung oft gut mit Kindern und anderen Haustieren aus. Wegen ihrer geringen Größe sollten kleine Kinder aber lernen, vorsichtig mit ihnen umzugehen.
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