Chesapeake Bay Retriever
FCI Standardnummer: 263
Herkunftsland: U.S.A.
Klassifikation: FCI Gruppe 8 (Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde)
Widerristhöhe Hündin: 53–61 cm
Widerristhöhe Rüde: 58–66 cm
Gewicht Hündin: 25–32 kg
Gewicht Rüde: 29,5–36,5 kg
Fellfarbe: Braun, Binse oder „totes Gras“, passend zur Arbeitsumgebung; kleiner weisser Fleck (z. B. Brust) ist erlaubt
Fellbeschaffenheit: kurzes, hartes, leicht gewelltes Deckhaar mit dichter, feiner, wolliger Unterwolle; wasserabweisend
Halsumfang: ca. 41–56 cm (Richtwert fürs Halsband, bitte am Hund messen).
Steckbrief Chesapeake Bay Retriever
Geschichte
Der Chesapeake Bay Retriever wurde entlang der Chesapeake Bay gezielt für die Wasserjagd entwickelt, damit er auch unter widrigen Wetter- und Wasserbedingungen arbeiten kann, teils sogar in Eis und Kälte.
Aussehen
Körperform: Sie bekommen einen starken, ausgewogenen, kräftig gebauten Retriever mittlerer Grösse mit tiefer, breiter Brust und einem Bau, der Kraft ohne Verlust an Beweglichkeit und Ausdauer zeigen soll. Fell: Das Fell ist funktional: kurz, dicht, mit fetthaltiger Unterwolle, damit Wasser schlecht bis zur Haut vordringt und der Hund schnell trocknet.
Wesen und Charakter
Der Chesapeake gilt als intelligent, aufgeweckt und fröhlich, mit ruhigem, situationsgerechtem Verhalten sowie anhänglicher, beschützender Natur.
Pflege
Die Fellpflege ist meist moderat: regelmässiges Bürsten reicht oft aus, vor allem im Fellwechsel. Wichtiger sind passende Auslastung (Arbeit, Dummy, Apport, Wasserarbeit), sowie Kontrolle von Ohren, Krallen und Zähnen.
Gesundheit
Als Themen, die in Rasseclubs und Übersichten regelmässig genannt werden, gelten unter anderem Hüft- und Ellbogenprobleme sowie Augenkrankheiten (je nach Linie). Auch genetische Themen werden in Gesundheitsprogrammen der Rasseclubs behandelt, daher lohnt sich der Blick auf nachweisbare Tests und Untersuchungen bei der Zucht.
Erziehung
Sie kommen am besten mit klaren Regeln, Konsequenz und sinnvoller Arbeit voran. Der Chesapeake gilt als sehr arbeitswillig, kann aber eigenständig sein, daher helfen frühe Sozialisierung, Impulskontrolle und ein sauber aufgebauter Rückruf, plus Aufgaben, die zur Rasse passen.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich
Der Chesapeake Bay Retriever ist ein echter Arbeitshund für Wasser und Apport: robust, ausdauernd, mit wetterfestem Fell und oft starkem Schutz- und Bindungsverhalten. Er passt besonders gut zu Menschen, die regelmässig trainieren und dem Hund „sinnvolle Arbeit“ bieten.
Geeignet für Ersthundehalter?
Eher bedingt: Wenn Sie sportlich sind, Training ernst nehmen und sich für Apportarbeit begeistern können und dies täglich, kann es gut passen. Wenn Sie einen sehr unkomplizierten „Mitläufer“ suchen, ist die Rasse oft zu anspruchsvoll und eigenständig.
Familienhund oder nicht?
Als Familienhund kann er gut funktionieren, wenn Sie Struktur, Erziehung und genug Auslastung bieten. Seine beschützende Art und sein Arbeitstrieb sollten dabei bewusst gelenkt werden, damit er im Alltag ruhig und gut führbar bleibt.
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