Affenpinscher
FCI Standardnummer: 186
Herkunftsland: Deutschland
Klassifikation: Gruppe 2 - (Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde)
Widerristhöhe Hündin: 25–30 cm
Widerristhöhe Rüde: 25–30 cm
Gewicht Hündin: ca. 4–6 kg
Gewicht Rüde: ca. 4–6 kg
Fellfarbe: (FCI) reines Schwarz mit schwarzer Unterwolle
Fellbeschaffenheit: rau/“drahtig”, dicht; am Kopf mit typischen Augenbrauen und Bart, insgesamt „struppig“ wirkend
Halsumfang: zwischen 20 bis 30 cm
Steckbrief Affenpinscher
Geschichte
Ursprünglich ein Haus- und Begleithund aus dem süddeutschen Raum; Vorfahren wurden bereits von Albrecht Dürer dargestellt. Erste Eintragungen reichen bis 1879 zurück.
Aussehen
Körperform: klein, kräftig, kompakt und eher „quadratisch“ im Erscheinungsbild
Fell: rau und zottig wirkend, besonders am Kopf/Schultern betont (Augenbrauen/Bart = „Äffchen-Gesicht“)
Wesen/Charakter
Unerschrocken, wachsam, hartnäckig und sehr anhänglich; laut FCI ein „angenehmer Familienhund“, kann aber auch mal temperamentvoll/aufbrausend sein. Er braucht viel Sozialkontakt und Abwechslung (Kopf + Nase beschäftigen hilft).
Pflege
Bürsten/Entfilzen: regelmässig (sonst verfilzt das drahtige Fell schnell, gerade am Bart/Beinen).
Trimmen/Schneiden: je nach gewünschtem Look sinnvoll; viele Halter lassen das Fell fachgerecht in Form bringen (typischer „Affen“-Kopf).
Alltag: Bart nach Fressen/Spaziergang oft kurz abwischen – da bleibt gern Schmutz hängen (ganz praktisch, nicht „Rassefehler“).
Gesundheit
Wie bei kleinen Rassen kommen u. a. vor (je nach Linie/Individuum): Patellaluxation, Trachealkollaps, teils Hüftprobleme und Augenprobleme. Durch den kurzen Fang können ausserdem atembezogene Probleme bei Hitze/Überanstrengung begünstigt sein (Stichwort brachycephal).
Erziehung
Kluge, selbstbewusste kleine Hunde: am besten positive Verstärkung, klare Regeln und kurze, spielerische Einheiten (sonst schaltet er auf „keine Lust“). Wichtig ist frühe Sozialisierung, damit Wachsamkeit nicht in „Dauer-Alarm“ kippt.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich
Unverwechselbares „Äffchen“-Gesicht (Bart/Augenbrauen) Grosser Charakter im kleinen Körper: mutig, wachsam, teils stur-charmant Ursprünglicher Rattenfänger: kann Jagdtrieb auf Kleintiere zeigen (Training/Management lohnt sich).
Geeignet für Ersthundehalter?
Oft ja – mit den richtigen Erwartungen. Einige Tierarzt-/Rasseinfos nennen ihn grundsätzlich geeignet für Ersthalter, weil er moderat aktiv und sehr menschenbezogen sein kann. Aber: Sturheit + Wachsamkeit + Fellpflege bedeuten, dass „einfach nebenher laufen lassen“ selten gut klappt.
Familienhund oder nicht?
Grundsätzlich familiengeeignet, wenn die Familie Zeit hat und der Hund gut sozialisiert wird. (FCI: „angenehmer Familienhund“; VDH: sucht Menschen mit viel Zeit/Sozialkontakt.) Mit Kindern klappt es am besten, wenn sie respektvoll sind (kein Ziehen/Drücken) – wegen der kleinen Grösse sollte man bei sehr kleinen Kindern immer beaufsichtigen.
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