Airedale Terrier
FCI Standardnummer: 7
Herkunftsland: Grossbritannien
Klassifikation: FCI Gruppe 3 (Terrier), Sektion 1 (grosse & mittelgrosse Terrier)
Widerristhöhe Hündin: ca. 56–59 cm
Widerristhöhe Rüde: ca. 58–61 cm
Gewicht Hündin: ca. 18–21 kg
Gewicht Rüde: ca. 22–27 kg
Fellfarbe: schwarzer oder grizzle „Sattel“ (Rücken) + loh/tan an Kopf/Beinen/Unterseite; wenige weisse Haare zwischen den Vorderläufen toleriert Fellbeschaffenheit: hart, dicht, drahtig; Deckhaar liegt gerade/eng an, Unterwolle kürzer und weicher (nicht lockig, nicht weich)
Halsumfang: grob 40,6–50,8 cm (Richtwert; am besten messen)
Der Airedale Terrier
Geschichte
Der Airedale Terrier kommt aus Yorkshire (Grossbritannien) und bekam seinen Namen u. a. über Ausstellungen/den „Airedale“-Bezug. Er wurde vielseitig genutzt (u. a. als Jagd-/Gebrauchshund, später auch für Tracking, im Krieg, bei Polizei/Armee).
Aussehen
Körperform: kräftig, muskulös, aktiv, „kompakt“ wirkend (ohne hochbeinig oder langgestreckt zu sein).
Fell: typischer drahtiger Terrier-Pelz mit markantem Bart/„Beinbehang“, farblich der dunkle Sattel über dem Rücken.
Wesen/Charakter
Selbstbewusst, freundlich, mutig, intelligent und sehr wachsam – dabei laut Standard nicht aggressiv, aber furchtlos.
Pflege
Relativ hoch (terriertypisch): Bürsten/Kämmen: ca. 2–3× pro Woche (sonst Filz/Verfilzungen, v. a. Bart/Beine). Trimmen/Handstripping oder Scheren: bei „klassischem“ Airedale-Look meist alle 6–8 Wochen; Handstripping erhält häufig Struktur/Farbe besser. Alltag: Ohren, Krallen, Zähne regelmässig mit pflegen (wie bei allen Rassen sinnvoll).
Gesundheit
Häufig genannte Themen (nicht jeder Hund bekommt das – aber es ist „typisch im Blick zu behalten“): Hüftdysplasie Magendrehung/GDV (schwere Form von „Bloat“) – Risiko bei grösseren Hunden vorhanden; u. a. begünstigt durch hastiges Fressen oder Toben direkt nach dem Fressen. Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) wird ebenfalls beschrieben.
Erziehung
Ein Airedale ist clever, aber auch eigenständig (Terrier!). Am besten klappt: klare Regeln + konsequente Routine viel geistige Auslastung (Nasenarbeit, Tricks, Apportierspiele) faire, positive Trainingsmethoden (und früh gute Sozialisation).
Besonderheiten der Rasse
„King of Terriers“: grösster Terrier, sehr vielseitig, robust. Kombi aus Wachsamkeit + Sportlichkeit + Köpfchen → braucht Aufgabe, sonst sucht er sich eine (Buddeln, „Quatsch“, Jagen).
Geeignet für Ersthundehalter?
Bedingt. Es kann klappen, wenn Sie wirklich Lust auf Training, Führung und regelmässige Fellpflege haben. Ohne Beschäftigung/Konsequenz wird er schnell „Chef im Ring“ und macht Terrier-Dinge.
Familienhund oder nicht?
Kann ein guter Familienhund sein, wenn er ausgelastet ist und Kinder den Hund respektvoll behandeln (kein grobes Raufen). Durch Grösse/Power ist er eher was für Familien, die gern draussen sind und Regeln/Struktur mögen.
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