Tibet Terrier
FCI Standardnummer: 209
Herkunftsland: Tibet
Klassifikation: FCI Gruppe 9 – Gesellschafts- und Begleithunde
Widerristhöhe Hündin: etwas kleiner als 36–41 cm
Widerristhöhe Rüde: 36–41 cm
Gewicht Hündin: meist etwa 8–13 kg
Gewicht Rüde: ca.: etwa 9–14 kg
Fellfarbe: alle Farben und Farbkombinationen erlaubt, ausser Schokoladen- oder Leberbraun.
Fellbeschaffenheit: doppeltes Haarkleid mit feiner, wolliger Unterwolle und reichlichem Deckhaar; das Deckhaar ist fein, aber weder seidig noch wollig, lang, glatt oder gewellt
Halsumfang: häufig ungefähr 30–40 cm, je nach Geschlecht und Körperbau.
Der Tibet Terrier
Geschichte
Trotz seines Namens ist der Tibet Terrier kein Terrier, sondern ursprünglich ein tibetischer Hüte- und Wachhund. Er begleitete auch Händler auf ihren Wegen und galt in Tibet als besonders geschätzter Hund. Das FCI-Ursprungsland ist Tibet (China), das Patronat liegt bei Grossbritannien.
Aussehen
Körperform: mittelgross, kräftig, kompakt und insgesamt quadratisch gebaut, also in der Proportion fast ebenso lang wie hoch. Er wirkt robust und beweglich, nicht schwerfällig. Fell: lang, reichlich und wetterfest mit dichter Unterwolle. Das Haar fällt oft über die Augen und verleiht dem Hund sein typisches Aussehen.
Wesen/Charakter
Tibet Terrier gelten als intelligent, lebhaft, anhänglich, fröhlich und aufmerksam. Sie sind familienbezogen, oft sensibel und gleichzeitig recht eigenständig. Fremden gegenüber können sie zunächst etwas reserviert sein, ohne aggressiv zu sein.
Pflege
Die Fellpflege ist recht aufwendig. Das lange Haarkleid muss regelmässig gründlich gebürstet werden, damit es nicht verfilzt. Auch Pfoten, Ohren und Augenpartie brauchen Aufmerksamkeit.
Gesundheit
Der Tibet Terrier gilt insgesamt als robuste und widerstandsfähige Rasse. Bei guter Zucht wird oft eine Lebenserwartung von 15 Jahren und mehr genannt. Wie bei vielen Rassehunden sollte man auf verantwortungsvolle Zucht und Gesundheitsvorsorge achten.
Erziehung
Er ist klug und lernt schnell, braucht aber eine liebevolle und konsequente Erziehung. Zu viel Härte passt nicht zu dieser sensiblen Rasse. Gute Sozialisierung und klare Regeln von Anfang an sind wichtig.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?
Seine Besonderheit ist die Mischung aus ursprünglichem, robustem Hütehund und engem Familienbegleiter. Er ist kein klassischer Terrier, trotz seines Namens. Dazu kommen das auffällige lange Fell, seine hohe Anpassungsfähigkeit und sein oft etwas eigenständiger Kopf.
Geeignet für Ersthundehalter?
Ja, mit Einschränkung. Für motivierte Ersthundehalter kann er gut passen, weil er menschenbezogen und lernfähig ist. Man sollte aber bereit sein für regelmässige Fellpflege, konsequente Erziehung und einen Hund, der auch mal eigene Ideen hat.
Familienhund oder nicht?
Ja, in der Regel ein guter Familienhund. Tibet Terrier gelten als sehr familiennah und fühlen sich als vollwertige Mitglieder des Haushalts. Mit Kindern kommen sie meist gut zurecht, sofern der Umgang respektvoll ist.
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