Basset Hound
FCI Standardnummer: 163
Herkunftsland: Grossbritannien
Klassifikation: FCI Gruppe 6 (Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen)
Widerristhöhe Hündin: 33–38 cm
Widerristhöhe Rüde: 33–38 cm
Gewicht Hündin: häufig etwa 20–27 kg
Gewicht Rüde: häufig etwa 23–29 kg
Fellfarbe: grundsätzlich Schwarz-Weiss-Loh (Tricolor) oder Lemon-Weiss (Bicolor)
Fellbeschaffenheit: glatt, kurz, dicht anliegend
Halsumfang: ca. 40,6–55,9 cm (Richtwert für Halsband; bitte am Hund messen)
Steckbrief Basset Hound
Geschichte
Der Standard beschreibt, dass der Basset Hound vermutlich im Mittelalter von Mönchen in Frankreich für die Jagd im dichten Unterholz gezüchtet wurde. Später wurde die Rasse in Grossbritannien weiterentwickelt und dort „zur Perfektion“ gebracht, wobei die Stärken als ausdauernder Spürhund betont werden.
Erscheinungsbild
Körperform: Ein sehr tief gestellter, lang gebauter Laufhund mit kräftigem Knochenbau und deutlichem Brustkorb, der trotz kurzer Läufe ausdauernd arbeiten kann. Fell: Kurzes, glattes Haarkleid, das eng anliegt und pflegeleicht ist, aber die Körperkonturen klar zeigt.
Wesen und Charakter
Basset Hounds gelten als freundlich, sanft und sehr familienbezogen, dabei aber eigenständig und oft stur, besonders wenn eine spannende Spur in der Nase liegt. Diese Mischung macht sie charmant, verlangt aber Geduld im Alltag.
Pflege
Das Fell ist unkompliziert, regelmässiges Bürsten reicht meist aus. Wichtiger ist die Ohrenpflege: Durch die langen, hängenden Ohren sollte sauber und trocken gehalten werden, damit Entzündungen nicht begünstigt werden.
Gesundheit
Typisch im Blick sind Rückenprobleme wie die Intervertebrale Bandscheibenerkrankung (IVDD), die bei langem Rücken und kurzen Läufen eher vorkommen kann. Außerdem werden bei der Rasse unter anderem Ohrenprobleme und Übergewicht als häufige Alltagsthemen genannt, weshalb Gewichtskontrolle und passende Bewegung wichtig sind.
Erziehung
In der Erziehung kommen Sie mit ruhiger Konsequenz und positiver Bestärkung am weitesten. Der Rückruf kann durch den starken Geruchssinn anspruchsvoll sein, deshalb hilft ein sauber aufgebautes Training mit klaren Ritualen und sinnvoller Nasenarbeit.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich
Der Basset Hound ist ein „Nasenhund“ mit grossem Durchhaltevermögen, der lieber gründlich als schnell arbeitet. Sein Körperbau ist unverwechselbar, und im Haus ist er oft angenehm gelassen, draussen jedoch schnell „im Tunnel“, wenn eine Spur interessant wird.
Geeignet für Ersthundehalter?
Eher bedingt: Wenn Sie Geduld für eine manchmal sture, geruchsgetriebene Art haben und konsequent bleiben, kann es gut passen. Wenn Sie sich einen Hund wünschen, der jederzeit „auf Zuruf“ funktioniert, ist die Rasse oft nicht die einfachste Wahl.
Familienhund oder nicht?
Ja, häufig ein guter Familienhund: Basset Hounds sind meist freundlich und sozial, brauchen aber klare Regeln und regelmässige Beschäftigung, damit sie nicht verfetten und im Alltag gut händelbar bleiben.
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