Produktinformationen "Australian Cattle Dog"
Steckbrief Australian Cattle Dog
Geschichte
Der Australian Cattle Dog wurde in Australien gezielt für die harte Arbeit mit Rindern entwickelt: Gesucht war ein ausdauernder, kräftiger Hund, der auch schwieriges Vieh kontrollieren und treiben kann. Der Standard beschreibt die Entstehung u. a. aus Kreuzungen von Arbeits-Collies mit dem Dingo, später mit weiteren Einflüssen.
Aussehen
Körperform:
Er ist ein kräftiger, kompakter, symmetrisch gebauter Arbeitshund. Er wirkt sehr muskulös, beweglich und ausdauernd, ohne plump zu sein.
Fell:
Das Fell ist kurz bis mittellang, dicht und wetterfest, mit deutlicher Unterwolle.
Wesen und Charakter
Der Standard beschreibt ihn als sehr intelligent, wachsam, mutig und zuverlässig. Gleichzeitig ist er von Natur aus eher misstrauisch gegenüber Fremden und hat einen ausgeprägten Schutzinstinkt.
Pflege
Das Fell ist insgesamt pflegeleicht, aber im Fellwechsel sollte man häufiger bürsten, um Unterwolle zu entfernen. Insgesamt braucht er deutlich mehr Beschäftigung als „Frisurenpflege“.
Gesundheit
Typisch genannte Themen sind Hüftdysplasie sowie Augenprobleme wie progressive Retinaatrophie (PRA) und eine genetische Neigung zu Taubheit.
Erziehung
Er ist sehr lernfähig, aber er braucht klare Regeln, frühe Sozialisierung und sinnvolle Aufgaben. Ohne Anleitung kann er versuchen, Bewegtes zu „treiben“ (dazu gehört auch das Zwicken in Fersen), was man besonders bei Kindern früh sauber trainieren muss.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich
Er ist ein echter Arbeitshund im Familienformat: extrem ausdauernd, klug, oft sehr eng an seine Bezugsperson gebunden und am glücklichsten, wenn er täglich körperlich und geistig gefordert wird.
Geeignet für Ersthundehalter?
Eher nur bedingt. Wenn man wirklich sportlich ist, Training ernst nimmt und konsequent Beschäftigung bietet, kann es klappen. Für „gemütliche Anfänger“, die einen unkomplizierten Mitläufer suchen, ist er meist zu anspruchsvoll.
Familienhund oder nicht?
Er kann ein guter Familienhund sein, aber oft eher für aktive Familien mit klaren Regeln. In vielen Beschreibungen wird betont, dass er Kinder und andere Tiere „hüten/treiben“ kann, wenn man das nicht früh lenkt, und dass er Fremden gegenüber reserviert sein kann.