Irish Setter

FCI Standardnummer: 120
Herkunftsland: Irland
Klassifikation: FCI Gruppe 7, Sektion 2.2, Britische und Irische Vorstehhunde
Widerristhöhe Hündin: 55–62 cm
Widerristhöhe Rüde: 58–67 cm
Gewicht Hündin: ca. 25–29 kg 
Gewicht Rüde: ca. 29–34 kg 
Fellfarbe: Sattes Kastanienrot ohne jede Spur von Schwarz 
Fellbeschaffenheit: Am Kopf und an den Vorderseiten der Läufe kurz und fein, am Körper mässig lang, flach anliegend und möglichst ohne Locken oder starke Wellen, mit seidiger Befederung 
Halsumfang: ca. 35–45 cm - für Halsband, immer am Hund messen
Produktinformationen "Irish Setter"

Der Irish Setter

Geschichte

Der Irish Setter, genauer der Irische Rote Setter, wurde in Irland als Jagdgebrauchshund für die Vogeljagd gezüchtet. Die Rasse entstand aus dem Irischen Rot-Weissen Setter und einfarbig roten Hunden und war bereits im 18. Jahrhundert als eigener Typ klar erkennbar. Der Irish Red Setter Club wurde 1882 gegründet und veröffentlichte 1886 einen Rassestandard; später wurden auch Feldprüfungen und Arbeitsrichtlinien festgelegt.

Aussehen

Körperform: Der Irish Setter ist ein eleganter, athletischer und ausgewogener Hund mit trockenem, sportlichem Körperbau. Er wirkt leistungsfähig, beweglich und ausdauernd, ohne schwer oder grob zu erscheinen. Typisch sind eine tiefe Brust, eine gute Bemuskelung und eine insgesamt harmonische, rassige Erscheinung.

Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist rot bis kastanienrot, glatt bis leicht gewellt und liegt flach an. An Ohren, Brust, Bauch, Läufen und Rute zeigt es eine deutliche, seidige Befederung.

Wesen/Charakter

Der Irish Setter gilt als freundlich, intelligent, lebhaft und sehr menschenbezogen. Er ist aufmerksam, temperamentvoll und voller Tatendrang, zugleich meist liebevoll und seiner Familie eng verbunden. Typisch ist seine fröhliche, offene Art. Durch seine jagdliche Veranlagung bringt er viel Energie, Bewegungsfreude und oft auch einen deutlichen Spur- und Suchwillen mit.

Pflege

Die Fellpflege ist insgesamt gut machbar, sollte aber regelmässig erfolgen. Besonders die seidigen Befederungen an Ohren, Brust, Bauch, Beinen und Rute müssen gebürstet werden, damit sie nicht verfilzen. Zusätzlich sollten Ohren, Pfoten, Krallen und Zähne kontrolliert werden, vor allem nach Spaziergängen in hohem Gras, Wald oder Feld.

Gesundheit

Der Irish Setter gilt insgesamt als aktive und leistungsfähige Rasse, dennoch können bestimmte gesundheitliche Probleme vorkommen. Genannt werden unter anderem Hüftdysplasie und verschiedene Augenerkrankungen wie progressive Retinaatrophie. Wie bei anderen sportlichen, größeren Hunden sind außerdem eine verantwortungsvolle Zucht, ein gesundes Körpergewicht und ein sinnvoll begleitetes Wachstum wichtig.

Erziehung

Die Erziehung sollte freundlich, klar und konsequent sein. Der Irish Setter ist klug und lernfreudig, aber auch temperamentvoll und leicht ablenkbar, besonders wenn Wildgerüche oder Bewegungsreize ins Spiel kommen. Frühe Sozialisierung, Rückruftraining und eine gute Balance aus Bewegung, Nasenarbeit und geistiger Auslastung sind besonders wichtig. Harte Methoden passen nicht zu dieser sensiblen, menschenbezogenen Rasse. 

Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?

Besonders ist beim Irish Setter die Verbindung aus Eleganz, Jagdpassion und fröhlichem Temperament. Er ist kein gemütlicher Begleithund, sondern ein ausdauernder, sehr bewegungsfreudiger Hund mit echter Arbeitsveranlagung. Gleichzeitig wirkt er oft ausgesprochen charmant, verspielt und menschenfreundlich. Sein leuchtend rotes Fell macht ihn ausserdem sofort unverwechselbar.

Geeignet für Ersthundehalter?

Bedingt. Ein engagierter Ersthundehalter kann gut mit einem Irish Setter zurechtkommen, wenn genug Zeit, Bewegungsfreude und Lernbereitschaft vorhanden sind. Einfach ist die Rasse aber nicht immer, weil sie viel Auslastung, konsequente Erziehung und ein gutes Management des Jagdtriebs braucht. Wer einen ruhigen, anspruchslosen Anfängerhund sucht, ist mit einem Irish Setter meist nicht ideal beraten.

Familienhund oder nicht?

Ja, grundsätzlich kann der Irish Setter ein sehr guter Familienhund sein. Er ist meist freundlich, anhänglich und verspielt und sucht oft die Nähe seiner Menschen. Am besten passt er zu aktiven Familien, die viel draussen unterwegs sind und Freude daran haben, einen temperamentvollen und bewegungsfreudigen Hund sinnvoll zu beschäftigen. Ohne ausreichend Bewegung und Beschäftigung wird er im Alltag oft unausgeglichen.


Zusammensetzung
Fütterungsempfehlung
Technische Details
Grössenangaben

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Boston Terrier
Steckbrief Boston TerrierGeschichteDer Boston Terrier entstand in den USA als Begleithund. Er wurde gezielt als kompakter, freundlicher Gesellschaftshund entwickelt und ist heute vor allem als Familien- und Stadthund bekannt.AussehenKörperform: Sie bekommen einen kompakten, kurzrückigen, gut ausgewogenen Hund mit „quadratischem“ Gesamteindruck. Knochenbau und Muskulatur sollen zum Gewicht passen, damit der Hund weder grob noch dünn wirkt. Fell: Das Fell ist kurz und anliegend, mit den typischen „Tuxedo“-Abzeichen (weisse Zeichnung), die beim Boston Terrier besonders charakteristisch sind.Wesen und CharakterSie erleben in der Regel einen freundlichen, lebhaften und sehr menschenbezogenen Hund mit gutem Wesen und hoher Lernfreude. Viele Boston Terrier sind verspielt, anhänglich und mögen engen Familienanschluss.PflegeDie Fellpflege ist meist unkompliziert: regelmässiges kurzes Bürsten reicht oft aus. Wichtig sind eher Routinechecks bei Augen, Ohren, Krallen und Zähnen, weil die grossen Augen empfindlich sein können und kleine Rassen von Zahnpflege profitieren.GesundheitSie sollten bei dieser Rasse besonders an Themen denken, die mit der kurzen Nase zusammenhängen: Atemwegsprobleme und Hitzeempfindlichkeit kommen vor. Ausserdem werden Augenprobleme häufig genannt; je nach Hund können auch Knieprobleme (Patellaluxation) eine Rolle spielen.ErziehungMit freundlicher Konsequenz und belohnungsbasiertem Training kommen Sie gut voran. Da einige Boston Terrier sensibel reagieren, funktioniert ein ruhiger, klarer Aufbau von Regeln und alltagstauglichen Signalen (Leinenführigkeit, Ruhe, Alleinbleiben) besonders gut.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichDer Boston Terrier ist ein kompakter Begleithund mit viel Charme, oft sehr sozial und stadttauglich. Gleichzeitig sollten Sie die brachycephale Kopfform ernst nehmen: Bei Hitze, hoher Luftfeuchte oder starker Belastung ist gutes Management wichtig.Geeignet für Ersthundehalter?Oft ja: Wenn Sie konsequent, freundlich trainieren und die Gesundheits- und Hitze-Themen im Blick behalten, kann die Rasse sehr gut für Einsteiger passen.Familienhund oder nicht?In vielen Fällen ja: Boston Terrier gelten häufig als kinderfreundlich und familienbezogen, solange Sie Regeln, Ruhe und respektvollen Umgang (besonders wegen der kleinen Grösse) aktiv anleiten.
 
Wolfsspitz
Wolfsspitz - KeeshondGeschichteDer Wolfsspitz gehört zu den Deutschen Spitzen und gilt als sehr alte mitteleuropäische Rasse. Laut FCI stammen Deutsche Spitze vom steinzeitlichen Torfhund und späteren Pfahlbauspitz ab; im nicht deutschsprachigen Ausland wird der Wolfsspitz auch als Keeshond bezeichnet.AussehenDer Wolfsspitz ist der grösste Vertreter der deutschen Spitztypen. Typisch sind das üppige, abstehende Haarkleid, der starke Kragen um den Hals, die buschige über dem Rücken getragene Rute sowie der fuchsähnliche Kopf mit kleinen, eng stehenden Ohren. Körperform: Kompakt, harmonisch, mit quadratischem Gebäude und aufrechter, wacher Ausstrahlung. Fell: Sehr reich, wetterfest und durch die dichte Unterwolle deutlich abstehend; besonders auffällig sind Mähne, Hosen und buschige Rute. Wesen/CharakterDer Wolfsspitz gilt als aufmerksam, lebhaft, sehr anhänglich und ausgesprochen wachsam. Der VDH beschreibt ihn als sozialen Hund mit engem Familienanschluss; zugleich ist er ein typischer Wach- und Begleithund, der Haus und Umfeld aufmerksam meldet.PflegeTrotz des vielen Fells gilt der Wolfsspitz als vergleichsweise pflegeleicht, wenn er regelmässig gründlich gebürstet wird. Das Haarkleid ist funktional, dicht und oft recht schmutzabweisend; besonders im Fellwechsel fällt aber deutlich mehr Pflege an.GesundheitDer FCI-Standard betont, dass nur funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde zur Zucht verwendet werden sollen. Für die Praxis heisst das: auf seriöse Zucht, dokumentierte Gesundheitsvorsorge und eine gute allgemeine Betreuung achten. Der Standard selbst nennt keine ausführliche Liste rassetypischer Erkrankungen. ErziehungDer Wolfsspitz ist intelligent und lernfähig, braucht aber klare, freundliche und konsequente Führung. Weil er wachsam und selbstständig sein kann, sind frühe Sozialisierung, gute Alltagsregeln und kontrolliertes Umgangstraining mit Reizen und Besuch besonders wichtig. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders sind seine starke Wachsamkeit, seine enge Bindung an die Familie, die oft gute Ortstreue und das markante, löwenartige Spitzfell. Anders als manche Jagdhunde ist der Wolfsspitz im Alltag oft leichter kontrollierbar, kann aber recht bellfreudig sein, wenn seine Wachsamkeit nicht sinnvoll gelenkt wird. Die Aussage zur Ortstreue und zum fehlenden bzw. geringen Jagdtrieb wird vom VDH-Rasseumfeld ausdrücklich hervorgehoben.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, oft gut geeignet. Für motivierte Anfänger kann der Wolfsspitz eine gute Wahl sein, weil er menschenbezogen, alltagstauglich und grundsätzlich gut führbar ist. Man sollte aber mit Wachsamkeit, möglichem Meldeverhalten und konsequenter Erziehung umgehen können. Familienhund oder nicht?Ja, sehr häufig ein guter Familienhund. Der VDH beschreibt den Wolfsspitz ausdrücklich als sozialen Hund mit engem Familienanschluss; mehrere VDH-Quellen heben ihn als anhänglichen, freundlichen und wachsamen Familienbegleithund hervor. Für eine enge Einbindung in den Alltag ist er meist sehr passend.
 
Pekinese
Der PekineseGeschichteDer Pekinese stammt aus China und gehört zu den alten asiatischen Gesellschaftshunden. Schon lange vor unserer Zeitrechnung gab es Darstellungen kleiner Hunde, die dem heutigen Pekinesen ähneln. In China war die Rasse eng mit dem Kaiserhof verbunden und wurde später auch in Europa bekannt. Grossbritannien prägte die weitere Entwicklung stark und wird von der FCI als Patronatsland geführtAussehenKörperform: Der Pekinese ist klein, kompakt und erstaunlich schwer für seine Grösse. Typisch sind der breite, eher flache Kopf, die kurze Schnauze, die grossen dunklen Augen und der insgesamt löwenartige Ausdruck. Trotz seiner geringen Grösse soll er würdevoll, robust und nicht zierlich wirken. Fell: Das Fell ist mässig lang, gerade und sehr reichlich vorhanden, ohne den Körper völlig zu verdecken. Besonders auffällig sind die Mähne um Hals und Schultern sowie die Befederung an Ohren, Läufen, Rute und Zehen. Die Vielzahl zulässiger Farben macht die Rasse optisch recht vielseitig. Wesen/CharakterDer Pekinese gilt als mutig, selbstbewusst, würdevoll und oft recht eigenständig. Er ist meist eng an seine Bezugspersonen gebunden, gegenüber Fremden aber häufig eher reserviert als stürmisch. Typisch ist seine grosse Präsenz auf kleinem Raum. Er wirkt oft ernsthafter und unabhängiger als viele andere kleine Begleithunde. Diese Charaktereinschätzung ist eine fachliche Ableitung aus Rassetyp, Standard und Rassebeschreibung.PflegeDie Fellpflege ist aufwendig und braucht Regelmässigkeit. Das lange Haarkleid sollte gründlich gebürstet und gekämmt werden, damit es nicht verfilzt. Auch Augen, Hautfalten, Ohren, Krallen und Zähne sollten regelmässig kontrolliert werden. Gerade im Gesichtsbereich ist sorgfältige Pflege wichtig. Diese praktische Pflegeeinschätzung ist eine fachliche Ableitung aus Felltyp und Körperbau. GesundheitBeim Pekinesen ist das Thema Gesundheit besonders wichtig. Die kurze Kopfform kann mit Atemproblemen, Hitzeempfindlichkeit und weiteren alltagsrelevanten Belastungen verbunden sein. Auch Augen, Hautfalten und Wirbelsäule verdienen Aufmerksamkeit. Deshalb ist eine sehr verantwortungsvolle Zucht mit Blick auf Funktionalität und Belastbarkeit besonders wichtig. ErziehungDer Pekinese braucht eine freundliche, klare und konsequente Führung. Er ist intelligent, aber oft auch eigenwillig und nicht einfach nur gefällig. Deshalb sollte man ihn trotz seiner geringen Grösse ernst nehmen und ihm verlässliche Regeln geben. Mit früher Sozialisierung und ruhiger Konsequenz entwickelt er sich meist zu einem angenehmen Begleithund. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus löwenartigem Erscheinungsbild, alter Kaiserhof-Geschichte und sehr selbstbewusstem Auftreten. Der Pekinese ist kein typischer unterwürfiger Kleinhund, sondern oft ein würdevoller, mutiger und eigenständiger Begleiter. Gerade diese Mischung aus kleiner Grösse und grosser Persönlichkeit macht ihn besonders. Geeignet für Ersthundehalter?Bedingt. Ein ruhiger und gut informierter Ersthundehalter kann mit einem Pekinesen gut zurechtkommen. Ganz unkompliziert ist die Rasse aber nicht, weil sie eigenständig, pflegeintensiv und gesundheitlich anspruchsvoller sein kann als viele andere kleine Hunde.Familienhund oder nicht?Bedingt ja. Der Pekinese kann ein guter Familienhund sein, wenn man seine Eigenständigkeit respektiert und rücksichtsvoll mit ihm umgeht. Besonders gut passt er oft zu eher ruhigen Haushalten. In sehr turbulenten Familien oder bei ungestümem Umgang fühlt er sich meist weniger wohl. 
 
Fox Terrier
Der FoxterrierGeschichteKlassischer britischer Jagdterrier. Er wurde für die Arbeit an und in der Nähe des Fuchsbaus entwickelt und teilt seine Wurzeln weitgehend mit dem Glatthaar-Foxterrier.AussehenAktiv, lebhaft und voller Substanz auf kleinem Raum. Der Standard betont Balance, Kraft und ein insgesamt sehr funktionales Erscheinungsbild. Körperform: Kurzrückig, gut proportioniert, sportlich und ausdauernd. Der VDH vergleicht ihn traditionell mit einem kleinen Jagdpferd: viel Boden deckend, kompakt und leistungsbereit. Fell: Die grösste Besonderheit ist das harsche Drahthaar. Es braucht deutlich mehr Pflege als beim Glatthaar-Foxterrier; für ein korrektes Haarkleid ist meist Trimmen statt Scheren nötig.Wesen/CharakterSehr temperamentvoll, mutig, wachsam, intelligent und unternehmungslustig. Der VDH beschreibt Foxterrier allgemein als gewitzt, charmant und jagdlich hoch passioniert. Pflege Der Drahthaar-Foxterrier ist pflegeintensiver als der Glatthaar. Regelmässiges Bürsten und fachgerechtes Trimmen sind wichtig, damit Struktur und Haut gesund bleiben.GesundheitWie beim Glatthaar gilt: die Gesundheit hängt stark von der Zuchtlinie ab. Für den Drahthaar-Foxterrier ist besonders wichtig, auf eine seriöse Zucht mit nachvollziehbarer Gesundheitsvorsorge zu achten. Allgemein werden bei Terriern je nach Linie Themen wie Gelenke, Augen oder Haut beobachtet.ErziehungEr ist clever und lernt schnell, testet aber auch Grenzen. Eine frühe, faire und konsequente Erziehung ist wichtig, ebenso gute Sozialisierung und Management des Jagdtriebs.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Der Drahthaar-Foxterrier verbindet den typischen Terriercharakter mit dem markanten harschen Fell. Er ist oft extrem präsent, arbeitsfreudig und nichts für eine passive Haltung.Geeignet für Ersthundehalter?Eher nur bedingt. Sein Temperament, Jagdtrieb und die Fellpflege machen ihn anspruchsvoller als viele andere kleine Hunde.Familienhund oder nicht?Ja, mit den richtigen Menschen. In einer aktiven Familie mit klaren Regeln, Training und Auslastung kann er ein toller Begleiter sein. Ohne Führung und Beschäftigung wird er schnell anstrengend.
 
Chesapeake Bay Retriever
Steckbrief Chesapeake Bay RetrieverGeschichteDer Chesapeake Bay Retriever wurde entlang der Chesapeake Bay gezielt für die Wasserjagd entwickelt, damit er auch unter widrigen Wetter- und Wasserbedingungen arbeiten kann, teils sogar in Eis und Kälte.AussehenKörperform: Sie bekommen einen starken, ausgewogenen, kräftig gebauten Retriever mittlerer Grösse mit tiefer, breiter Brust und einem Bau, der Kraft ohne Verlust an Beweglichkeit und Ausdauer zeigen soll. Fell: Das Fell ist funktional: kurz, dicht, mit fetthaltiger Unterwolle, damit Wasser schlecht bis zur Haut vordringt und der Hund schnell trocknet.Wesen und CharakterDer Chesapeake gilt als intelligent, aufgeweckt und fröhlich, mit ruhigem, situationsgerechtem Verhalten sowie anhänglicher, beschützender Natur. PflegeDie Fellpflege ist meist moderat: regelmässiges Bürsten reicht oft aus, vor allem im Fellwechsel. Wichtiger sind passende Auslastung (Arbeit, Dummy, Apport, Wasserarbeit), sowie Kontrolle von Ohren, Krallen und Zähnen.GesundheitAls Themen, die in Rasseclubs und Übersichten regelmässig genannt werden, gelten unter anderem Hüft- und Ellbogenprobleme sowie Augenkrankheiten (je nach Linie). Auch genetische Themen werden in Gesundheitsprogrammen der Rasseclubs behandelt, daher lohnt sich der Blick auf nachweisbare Tests und Untersuchungen bei der Zucht.ErziehungSie kommen am besten mit klaren Regeln, Konsequenz und sinnvoller Arbeit voran. Der Chesapeake gilt als sehr arbeitswillig, kann aber eigenständig sein, daher helfen frühe Sozialisierung, Impulskontrolle und ein sauber aufgebauter Rückruf, plus Aufgaben, die zur Rasse passen.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichDer Chesapeake Bay Retriever ist ein echter Arbeitshund für Wasser und Apport: robust, ausdauernd, mit wetterfestem Fell und oft starkem Schutz- und Bindungsverhalten. Er passt besonders gut zu Menschen, die regelmässig trainieren und dem Hund „sinnvolle Arbeit“ bieten.Geeignet für Ersthundehalter?Eher bedingt: Wenn Sie sportlich sind, Training ernst nehmen und sich für Apportarbeit begeistern können und dies täglich, kann es gut passen. Wenn Sie einen sehr unkomplizierten „Mitläufer“ suchen, ist die Rasse oft zu anspruchsvoll und eigenständig.Familienhund oder nicht?Als Familienhund kann er gut funktionieren, wenn Sie Struktur, Erziehung und genug Auslastung bieten. Seine beschützende Art und sein Arbeitstrieb sollten dabei bewusst gelenkt werden, damit er im Alltag ruhig und gut führbar bleibt.
 
Islandhund
Der Islandhund Geschichte Der Islandhund ist die einzige anerkannte Hunderasse Islands. Seine Vorfahren kamen vermutlich mit den Wikingern nach Island und wurden dort über Jahrhunderte als vielseitige Hüte- und Bauernhunde eingesetzt. Das raue Klima und die Arbeit an Schafen und auf abgelegenen Höfen prägten die Rasse stark. Bis heute gilt der Islandhund als urtümlicher, robuster nordischer Hütespitz. Aussehen Körperform: Der Islandhund ist mittelgross, rechteckig gebaut und kräftig, ohne schwer zu wirken. Typisch sind die aufrecht getragenen Ohren, die über dem Rücken gerollte Rute und der wache, freundliche Ausdruck. Er wirkt beweglich, trittsicher und widerstandsfähig. Fell: Das Fell ist sehr dicht und wetterfest. Es gibt eine kurzhaarige und eine langhaarige Varietät, beide mit dichter Unterwolle. Das Haarkleid schützt zuverlässig vor Nässe, Wind und Kälte und passt damit sehr gut zur Herkunft der Rasse. Wesen/Charakter Der Islandhund gilt als fröhlich, aufmerksam, freundlich und selbstbewusst. Er ist sehr menschenbezogen, neugierig und meist offen im Kontakt. Gleichzeitig ist er wachsam und für einen Hütespitz typisch oft bellfreudig. Gegenüber seiner Familie zeigt er sich in der Regel anhänglich, verspielt und kooperativ. Pflege Das Fell ist trotz seiner Fülle meist recht pflegeleicht, solange es regelmässig gebürstet wird. Während des Fellwechsels fällt jedoch sehr viel Haar an, sodass dann tägliches Bürsten und Kämmen sinnvoll ist. Auch Ohren, Krallen, Zähne und Pfoten sollten regelmäßig kontrolliert werden. Gesundheit Der Islandhund gilt insgesamt als robuste und widerstandsfähige Rasse. Dennoch sollte wie bei jeder Rasse auf verantwortungsvolle Zucht, gutes Gewichtsmanagement und regelmässige tierärztliche Kontrollen geachtet werden. Bei einzelnen Linien können wie auch bei anderen mittelgrossen Hunden unter anderem Gelenk- oder Augenprobleme eine Rolle spielen, auch wenn die Rasse insgesamt als vergleichsweise ursprünglich und funktional gilt.  Erziehung Die Erziehung ist oft gut machbar, weil der Islandhund meist kooperativ, klug und menschenbezogen ist. Wichtig ist aber, die ausgeprägte Bellfreude von Anfang an in sinnvolle Bahnen zu lenken. Er braucht klare Regeln, freundliche Konsequenz, frühe Sozialisierung und ausreichend geistige wie körperliche Beschäftigung. Mit passender Auslastung ist er in der Regel ein angenehmer und aktiver Begleiter. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Besonders an dieser Rasse ist ihr urtümlicher Charakter als nordischer Hütespitz. Der Islandhund ist die einzige anerkannte Hunderasse Islands und bringt viel Wachsamkeit, Bewegungsfreude und Bellfreude mit. Typisch sind ausserdem seine freundliche Offenheit, seine Robustheit und die oft sehr gute Anpassung an aktives Familienleben. Die Kombination aus Spitztyp, Hüteverhalten und fröhlichem Temperament macht ihn besonders. Geeignet für Ersthundehalter? Ja, oft ist der Islandhund gut für engagierte Ersthundehalter geeignet. Er ist meist freundlich, lernfreudig und kooperativ. Allerdings sollte man seine Bellfreude und seinen Bedarf an Bewegung und Beschäftigung nicht unterschätzen. Wer bereit ist, sich mit Erziehung und Auslastung zu beschäftigen, kann mit dieser Rasse sehr gut zurechtkommen.  Familienhund oder nicht? Ja, der Islandhund ist grundsätzlich ein sehr guter Familienhund. Er ist meist freundlich, verspielt, anhänglich und gerne nah bei seinen Menschen. Besonders gut passt er zu aktiven Familien, die Freude an gemeinsamer Bewegung und einem lebhaften, aufmerksamen Hund haben. Wegen seiner Bellfreude und seines Temperaments braucht er aber auch im Familienalltag klare Strukturen.
 
Weisser Schweizer Schäferhund
Der Weisse Schweizer SchäferhundGeschichteDie Rasse geht auf weisse Schäferhunde zurück, die ursprünglich aus dem Bestand des Deutschen Schäferhundes hervorgingen. Besonders in Nordamerika wurden diese Hunde weitergezüchtet; von dort kamen sie nach Europa zurück. Die Schweiz spielte für die Anerkennung eine zentrale Rolle, weshalb die Rasse heute den Namen „Weisser Schweizer Schäferhund“ trägt. Die FCI führt die Rasse als eigenständig anerkannt.AussehenDer Weisse Schweizer Schäferhund ist ein kräftiger, gut bemuskelter, mittelgrosser bis grosser Hund mit aufgerichteten Ohren und harmonischem, elegantem Gesamtbild. Der Körper ist eher leicht gestreckt, nicht quadratisch, und wirkt sportlich statt schwer. Körperform: Gestrecktes Format, kräftig, trocken bemuskelt, harmonisch gebaut. Fell: Stockhaar oder langstockhaar, immer weiß, mit dichter Unterwolle; der Halsbereich und die Hinterläufe können stärker behaart sein.Wesen/CharakterLaut FCI soll die Rasse lebhaft und ausgeglichen sein, aufmerksam und leicht führig, mit freundlichem Wesen und oft eher zurückhaltend als aufdringlich gegenüber Fremden. Sie soll weder ängstlich noch aggressiv sein. Viele Vertreter gelten als sensibel, eng an ihre Menschen gebunden und gut ansprechbar.PflegeDas Fell ist pflegeintensiver als es auf den ersten Blick wirkt, weil die dichte Unterwolle regelmässig gebürstet werden sollte, besonders im Fellwechsel. Dazu kommen die übliche Ohren-, Krallen- und Zahnpflege sowie eine Kontrolle nach Spaziergängen bei Nässe, Schmutz oder Zecken.GesundheitDer FCI-Standard selbst nennt keine vollständige Liste rassetypischer Krankheiten, betont aber, dass nur funktional und klinisch gesunde Hunde zur Zucht verwendet werden sollen. Wie bei mittelgrossen bis grossen Schäferhundtypen sollte man besonders auf seriöse Zucht, orthopädische Gesundheit, angemessenes Wachstum und regelmässige tierärztliche Vorsorge achten.ErziehungDie Rasse gilt als lernfreudig und führig, braucht aber eine ruhige, konsequente und faire Erziehung. Wegen ihrer Sensibilität funktioniert sie meist besser mit klarer Struktur, positiver Bestärkung und früher Sozialisierung als mit harter Korrektur. Sie braucht neben Bewegung auch Kopfarbeit, etwa Unterordnung, Nasenarbeit oder Hundesport.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Auffällig sind das rein weisse Fell, die oft enge Bindung an die Bezugspersonen, die hohe Lernbereitschaft und die Mischung aus Sensibilität und Arbeitsfreude. Im Vergleich zu manch anderem Schäferhund wird der Weisse Schweizer Schäferhund häufig als etwas weicher, familiennäher und weniger hart im Auftreten beschrieben, braucht aber trotzdem viel Beschäftigung und verlässliche Führung.Geeignet für Ersthundehalter?Bedingt ja. Für motivierte Ersthundehalter kann die Rasse passen, wenn genügend Zeit für Erziehung, Sozialisierung, Bewegung und Beschäftigung vorhanden ist. Ganz unkompliziert ist sie nicht, aber sie ist in der Regel gut ansprechbar und kooperativ. Für Menschen, die einen sehr pflegeleichten oder völlig anspruchslosen Hund suchen, ist sie eher nicht ideal. Familienhund oder nicht?Ja, meist sehr gut geeignet, sofern der Hund ausgelastet wird und eine enge Einbindung in den Alltag bekommt. Der VDH beschreibt ihn ausdrücklich als vielseitigen Familien- und Begleithund; der Standard hebt zudem sein freundliches Wesen hervor. In einer aktiven, verlässlichen Familie ist er oft ein sehr guter Partner.
 
Cavalier King Charles Spaniel
Steckbrief Cavalier King Charles SpanielGeschichteDer Cavalier King Charles Spaniel ist ein britischer Gesellschaftsspaniel, der als freundlicher Begleithund gezüchtet wurde und eng mit den klassischen Spaniel-Typen aus Grossbritannien verbunden ist.AussehenKörperform: Sie bekommen einen kleinen, aktiven und anmutigen Hund mit ausgewogenem Gebäude und sanftem Ausdruck. Fell Das Haarkleid ist ein Markenzeichen: seidig, länger, mit Befederung an Ohren, Brust, Läufen, Pfoten und Rute; es soll nicht getrimmt werden.Wesen und CharakterDer Standard beschreibt den Cavalier als unternehmungslustig, liebevoll und absolut furchtlos, fröhlich und freundlich, ohne Streitsucht und ohne Neigung zu Nervosität.PflegeSie sollten das Fell regelmässig bürsten, damit es frei von Knoten bleibt, besonders an Ohrenbefederung, Brust und „Hose“. Dazu kommen Routinepflege bei Ohren, Krallen und Zähnen, weil kleine Begleithunde hier oft empfindlicher sind.GesundheitBei dieser Rasse sind vor allem zwei Themen sehr bekannt: die myxomatöse Mitralklappenerkrankung (Mitral Valve Disease, häufig und rassetypisch) sowie Chiari-like Malformation/Syringomyelie (neurologisches Problem, das in der Rasse vermehrt vorkommt). Achten Sie bei der Wahl eines Züchters auf nachvollziehbare Untersuchungen und sprechen Sie Vorsorge (Herz abhören/Echo, neurologische Abklärung bei Symptomen) mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt ab.ErziehungSie kommen meist gut mit freundlicher Konsequenz und Belohnungstraining voran. Sinnvoll sind frühe Sozialisierung, ruhiger Aufbau von Alleinbleiben und ein alltagstauglicher Rückruf, damit der Hund auch draussen gut ansprechbar bleibt.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichDer Cavalier ist häufig ein sehr anhänglicher „Nah-bei-Ihnen“-Hund, der gerne überall dabei ist. Gleichzeitig sollten Sie Herzgesundheit und mögliche neurologische Auffälligkeiten ernst nehmen und Belastung sowie Gewicht gut managen.Geeignet für Ersthundehalter?Oft ja: Wenn Sie konsequent, aber freundlich erziehen und Gesundheitsthemen (vor allem Herz) im Blick behalten, passt die Rasse häufig gut zu Einsteigern.Familienhund oder nicht?In vielen Fällen ja: Cavaliers gelten meist als sehr freundlich und kinderlieb, wenn Sie ruhigen Umgang anleiten und der Hund genug Nähe, Bewegung und klare Regeln bekommt.
 
Akita
Der AkitaGeschichteUrsprünglich aus der Akita-Region: frühe „Akita Matagi“ (u. a. Bärenjagd). Später (ab 1600er/1800er) u. a. Nutzung für Hundekämpfe und Einkreuzungen (z. B. Tosa/Mastiff) → nach Verbot der Kämpfe und nach dem 2. Weltkrieg gezielter Wiederaufbau hin zum heutigen Typ. Hinweis: Im FCI-System gibt es zusätzlich den American Akita als eigene Rasse (Standard 344).AussehenKörperform: grosser, kräftiger, gut proportionierter Hund mit viel Substanz; hoch angesetzte, fest eingerollte Rute.Fell: sehr dichtes, wetterfestes Doppelfell; deutlicher saisonaler Fellwechsel.Wesen/CharakterLaut Standard: ruhig, treu, gehorsam, aufnahmefähig. Im Alltag werden Akitas häufig als würdevoll/selbstständig und stark schutzorientiert beschrieben – sie brauchen klare Führung und gute Sozialisierung.PflegeHaaren: ganzjährig, mit starkem „Coat blow“ 1–2×/Jahr (viel Unterwolle). Bürsten: ideal regelmässig (in Fellwechselphasen deutlich öfter), sonst landet der Pelz überall und die Unterwolle kann stauen.GesundheitHäufig genannte Themen (je nach Linie/Individuum): Hüftdysplasie Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) Haut/Autoimmun-Themen wie sebaceous adenitis (Talgdrüsenentzündung)ErziehungKonsequent, fair, ruhig – und frühzeitig sehr gute Sozialisierung (Menschen, Umwelt, andere Hunde). Akitas gelten als selbstständig und können gegenüber anderen Hunden (v. a. gleichgeschlechtlich) schwierig werden, weshalb Management/Training wichtig ist.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichStarker Schutz-/Wachinstinkt und oft reserviert gegenüber Fremden. Hundeverträglichkeit kann herausfordernd sein (oft gleichgeschlechtliche Unverträglichkeit). Massiver Fellwechsel – Staubsauger ist „Mitbewohner“.Geeignet für Ersthundehalter?Eher nicht ideal: häufig empfohlen für Menschen mit Hundeerfahrung, weil Grösse + Eigenständigkeit + Schutztrieb konsequentes, vorausschauendes Handling erfordern.Familienhund oder nicht?Mit ruhiger, hundeerfahrener Familie kann es klappen – aber viele Quellen raten zur Vorsicht bei kleinen Kindern (u. a. wegen Grösse, Reserviertheit und Konfliktpotenzial, wenn Grenzen nicht respektiert werden).
 
Shiba Inu
Der Shiba InuGeschichteDer Shiba Inu ist eine sehr alte, ursprüngliche japanische Rasse. Sein natürlicher Lebensraum lag in den bergigen Gebieten am Japanischen Meer. Dort wurde er für die Jagd auf Vögel und Kleinwild eingesetzt. Der Name Shiba verweist ursprünglich auf etwas Kleines, also auf einen kleinen Hund. Im Laufe der Zeit wurde die Rasse seltener, später jedoch gezielt erhalten und in Japan besonders geschätzt.AussehenKörperform: Der Shiba Inu ist ein kleiner bis mittelkleiner, gut proportionierter, kompakter und muskulöser Hund. Er wirkt wach, beweglich und selbstsicher. Typisch sind der keilförmige Kopf, die kleinen dreieckigen Stehohren und die über den Rücken gerollte oder sichelförmig getragene Rute. Fell: Das Fell ist doppelt aufgebaut. Das Deckhaar ist eher hart und gerade, die Unterwolle weich und sehr dicht. Insgesamt schützt das Haarkleid gut vor Witterung und wirkt sauber, ordentlich und funktional.Wesen/CharakterDer Shiba Inu gilt als aufmerksam, mutig, lebhaft und sehr eigenständig. Gegenüber vertrauten Menschen kann er loyal und anhänglich sein, gegenüber Fremden aber oft eher reserviert. Viele Shibas sind intelligent und sauber, gleichzeitig aber auch willensstark und nicht immer darauf ausgerichtet, ihrem Menschen alles recht zu machen.PflegeDie Fellpflege ist im Alltag meist unkompliziert. Regelmässiges Bürsten, etwa ein bis zwei Mal pro Woche, reicht oft aus. Im Fellwechsel haart der Shiba Inu jedoch deutlich stärker, dann ist häufigeres Bürsten sinnvoll. Insgesamt gilt die Rasse als eher sauber.GesundheitDer Shiba Inu ist grundsätzlich eine robuste Rasse, dennoch kommen einige gesundheitliche Probleme vor. Dazu zählen unter anderem Allergien, Patellaluxation, Hüftdysplasie und Schilddrüsenunterfunktion. Auch erbliche Augenerkrankungen können eine Rolle spielen. Eine sorgfältige Zuchtauswahl und Vorsorgeuntersuchungen sind daher wichtig.ErziehungDie Erziehung eines Shiba Inu verlangt Geduld, Konsequenz und ein gutes Gespür für seinen Charakter. Er lernt schnell, ist aber oft unabhängig und prüft Grenzen gern selbst. Mit Druck oder Härte erreicht man bei dieser Rasse meist wenig. Am besten funktioniert eine ruhige, faire und klare Erziehung mit positiver Bestärkung. Sehr wichtig sind frühe Sozialisierung und ein zuverlässiger Rückruf, da viele Shibas jagdlich motiviert sind.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders am Shiba Inu sind sein starkes Selbstbewusstsein, seine Unabhängigkeit und seine oft katzenähnliche Sauberkeit. Viele Tiere zeigen ein sehr eigenes Temperament und entscheiden gern selbst, was sie sinnvoll finden. Dazu kommt das typische fuchsartige Aussehen mit Stehohren, geringelter Rute und ausdrucksstarkem Blick. Manche Shibas sind ausserdem für den sogenannten Shiba Schrei bekannt, einen auffälligen Laut bei starkem Unmut oder Aufregung.Geeignet für Ersthundehalter?Eher nur bedingt. Ein Shiba Inu kann auch bei Anfängern gut leben, ist aber meist keine der einfachsten Rassen für den Einstieg. Seine Eigenständigkeit, sein Jagdtrieb und seine oft geringe Gefallsucht machen Erziehung und Alltagsmanagement anspruchsvoller als bei vielen kooperativeren Rassen. Wer sich gut vorbereitet, klar und geduldig bleibt und konsequent trainiert, kann trotzdem gut mit ihm zurechtkommen.Familienhund oder nicht? Ja, aber nicht automatisch für jede Familie. In einer ruhigen, respektvollen und strukturierten Familie kann der Shiba Inu ein guter Begleiter sein. Er ist jedoch meist kein Hund, der ständig kuscheln oder alles gelassen mitmachen möchte. Wichtig sind ein fairer Umgang, klare Regeln und Kinder, die seine Grenzen respektieren. Dann kann er sich als treuer und angenehmer Familienhund zeigen.
 
Kleiner Münsterländer
Der Kleine Münsterländer Geschichte Der Kleine Münsterländer ist eine alte deutsche Jagdhunderasse aus dem Münsterland. Seine Entwicklung begann im 19. Jahrhundert, als langhaarige Wachtelhunde in der Region bereits bekannt waren. Diese Hunde galten als spurwillig, vorstehfreudig und apportierstark. 1912 wurde schliesslich der Verband für Kleine Münsterländer Vorstehhunde gegründet, wodurch die planmässige Zucht der Rasse begann. Aussehen Körperform: Der Kleine Münsterländer ist ein mittelgrosser, harmonisch gebauter und sportlicher Hund mit viel Ausdruck und Eleganz. Der Körper ist leicht länger als die Widerristhöhe, dabei kräftig, aber nicht schwer. Er wirkt beweglich, ausdauernd und leistungsfähig. Fell: Das Fell ist glänzend, dicht und nicht zu lang. Es liegt meist glatt oder leicht gewellt am Körper an. Typisch sind die gut ausgeprägten Befederungen an Vorder- und Hinterläufen sowie die deutlich befederte Rute. Wesen/Charakter Der Kleine Münsterländer gilt als intelligent, aufmerksam, freundlich und temperamentvoll. Er ist stark auf seinen Menschen bezogen, lernt schnell und arbeitet sehr gern mit ihm zusammen. Gleichzeitig ist er ein passionierter Jagdhund mit viel Energie, Beutetrieb und Ausdauer. Im Familienalltag zeigt er sich oft anhänglich und ausgeglichen, wenn er ausreichend beschäftigt wird. Pflege Die Fellpflege ist insgesamt gut machbar. Regelmässiges Bürsten hilft, loses Haar, Schmutz und kleine Verfilzungen zu entfernen. Nach Spaziergängen in Feld, Wald und Unterholz sollten Fell, Ohren und Pfoten kontrolliert werden, da sich dort leicht Kletten oder Parasiten festsetzen können. Auch Krallen und Zähne brauchen regelmässige Pflege. Gesundheit Der Kleine Münsterländer gilt insgesamt als robuste und leistungsfähige Rasse. Dennoch sollte wie bei allen mittelgrossen Jagdhunden auf verantwortungsvolle Zucht, gesundes Wachstum und ein passendes Körpergewicht geachtet werden. Je nach Linie können unter anderem Gelenkprobleme oder Augenthemen eine Rolle spielen. Die allgemeine Robustheit ist durch die langjährige jagdliche Nutzung gut gestützt, die möglichen Erkrankungen sind eine vorsichtige fachliche Einordnung. Erziehung Die Erziehung sollte freundlich, klar und konsequent sein. Der Kleine Münsterländer ist klug und kooperativ, aber durch seine jagdliche Veranlagung auch schnell ablenkbar. Besonders wichtig sind frühe Sozialisierung, zuverlässiger Rückruf und eine sinnvolle Kombination aus Bewegung, Nasenarbeit und geistiger Auslastung. Harte Methoden sind ungeeignet, weil sie die Zusammenarbeit belasten können.  Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus Familiennähe und echter jagdlicher Arbeitsveranlagung. Der Kleine Münsterländer ist kein reiner Begleithund, sondern ein vielseitiger Vorstehhund mit viel Suchfreude, Spurwille und Ausdauer. Er ist oft sehr sensibel für die Zusammenarbeit mit seinem Menschen und braucht Aufgaben, die seinem Naturell entsprechen. Genau diese Mischung aus Eleganz, Arbeitsfreude und Bindungsstärke macht ihn besonders. Geeignet für Ersthundehalter? Bedingt. Ein engagierter und gut informierter Ersthundehalter kann mit einem Kleinen Münsterländer gut zurechtkommen, wenn genügend Zeit, Bewegung und Beschäftigung eingeplant werden. Einfach ist die Rasse aber nicht, weil sie jagdlich motiviert ist und konsequente Erziehung braucht. Wer einen ruhigen, anspruchslosen Anfängerhund sucht, ist mit dieser Rasse meist nicht ideal beraten. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich kann der Kleine Münsterländer ein guter Familienhund sein. Er ist oft freundlich, anhänglich und menschenbezogen. Wirklich passend ist er aber vor allem für aktive Familien, die Freude an Bewegung, Training und gemeinsamer Beschäftigung haben. Ohne ausreichende Auslastung wird dieser intelligente Jagdhund im Alltag schnell unterfordert.
 
Border Terrier
Steckbrief Border TerrierGeschichteDer Border Terrier ist ein britischer Arbeitsterrier. Der FCI-Standard betont, dass er in erster Linie ein Arbeitsterrier ist und einem Pferd folgen können soll, was gut zu seiner traditionellen Nutzung bei der Jagd und im rauen Grenzgebiet passt.AussehenKörperform: Der Border Terrier ist eine kleiner, robuster, ausdauernder Terrier, der funktional gebaut ist und nicht „zierlich“ wirken soll. Typisch ist auch der im Standard beschriebene „otterartige“ Kopf. Fell: Das Fell ist drahtig und wetterfest, mit Unterwolle. Es schützt gut bei Wind und Regen und ist für draussen gemacht.Wesen und CharakterSie erleben meist einen lebhaften, mutigen und unternehmungslustigen Terrier. Gleichzeitig bringt er terriertypisch Jagdtrieb und Eigenständigkeit mit, was sich draussen besonders zeigt.PflegeSie haben beim Border Terrier oft weniger „Fellarbeit“ als bei vielen anderen Rassen, trotzdem braucht das drahtige Haarkleid regelmässige Pflege (Bürsten, und je nach Felltyp gelegentlich Trimmen, damit es gepflegt bleibt).GesundheitWie bei vielen kleineren, aktiven Rassen sind grundsätzliche Vorsorge, schlankes Gewicht und saubere Bewegung wichtig. Für konkrete Risiken und passende Untersuchungen lohnt sich der Blick in Zuchtprogramme und die Absprache mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt. (Allgemeine Übersicht zur Rassegesundheit findet sich u. a. bei Tiermedizin-Portalen.)ErziehungSie kommen am besten mit klaren Regeln, freundlicher Konsequenz und Belohnungstraining voran. Rückruf und Impulskontrolle sind wichtig, weil Gerüche und Bewegungsreize Jagdverhalten auslösen können.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichDer Border Terrier ist klein, aber sehr „arbeitsfähig“: ausdauernd, wetterfest, oft gut gelaunt und dabei terriertypisch entschlossen. Er möchte mit Ihnen aktiv sein und sucht gern Aufgaben.Geeignet für Ersthundehalter?Eher bedingt: Wenn Sie konsequent bleiben, Jagdtrieb-Management akzeptieren (Leine, Schleppleine, sichere Freilaufzonen) und Training gern machen, kann dieser Hund ein toller Begleiter sein. Bei dieser Rasse ist ein solides Training sicherlich von Vorteil. Familienhund oder nicht?Häufig ja: Viele Border Terrier sind freundlich und menschenbezogen und können gut in Familien passen, wenn Auslastung, Regeln und Ruhe im Alltag stimmen. Kinder sollten den Hund respektvoll behandeln, und draussen braucht es klare Sicherheitsroutinen wegen Jagdtrieb.
 

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Pekinese
Der PekineseGeschichteDer Pekinese stammt aus China und gehört zu den alten asiatischen Gesellschaftshunden. Schon lange vor unserer Zeitrechnung gab es Darstellungen kleiner Hunde, die dem heutigen Pekinesen ähneln. In China war die Rasse eng mit dem Kaiserhof verbunden und wurde später auch in Europa bekannt. Grossbritannien prägte die weitere Entwicklung stark und wird von der FCI als Patronatsland geführtAussehenKörperform: Der Pekinese ist klein, kompakt und erstaunlich schwer für seine Grösse. Typisch sind der breite, eher flache Kopf, die kurze Schnauze, die grossen dunklen Augen und der insgesamt löwenartige Ausdruck. Trotz seiner geringen Grösse soll er würdevoll, robust und nicht zierlich wirken. Fell: Das Fell ist mässig lang, gerade und sehr reichlich vorhanden, ohne den Körper völlig zu verdecken. Besonders auffällig sind die Mähne um Hals und Schultern sowie die Befederung an Ohren, Läufen, Rute und Zehen. Die Vielzahl zulässiger Farben macht die Rasse optisch recht vielseitig. Wesen/CharakterDer Pekinese gilt als mutig, selbstbewusst, würdevoll und oft recht eigenständig. Er ist meist eng an seine Bezugspersonen gebunden, gegenüber Fremden aber häufig eher reserviert als stürmisch. Typisch ist seine grosse Präsenz auf kleinem Raum. Er wirkt oft ernsthafter und unabhängiger als viele andere kleine Begleithunde. Diese Charaktereinschätzung ist eine fachliche Ableitung aus Rassetyp, Standard und Rassebeschreibung.PflegeDie Fellpflege ist aufwendig und braucht Regelmässigkeit. Das lange Haarkleid sollte gründlich gebürstet und gekämmt werden, damit es nicht verfilzt. Auch Augen, Hautfalten, Ohren, Krallen und Zähne sollten regelmässig kontrolliert werden. Gerade im Gesichtsbereich ist sorgfältige Pflege wichtig. Diese praktische Pflegeeinschätzung ist eine fachliche Ableitung aus Felltyp und Körperbau. GesundheitBeim Pekinesen ist das Thema Gesundheit besonders wichtig. Die kurze Kopfform kann mit Atemproblemen, Hitzeempfindlichkeit und weiteren alltagsrelevanten Belastungen verbunden sein. Auch Augen, Hautfalten und Wirbelsäule verdienen Aufmerksamkeit. Deshalb ist eine sehr verantwortungsvolle Zucht mit Blick auf Funktionalität und Belastbarkeit besonders wichtig. ErziehungDer Pekinese braucht eine freundliche, klare und konsequente Führung. Er ist intelligent, aber oft auch eigenwillig und nicht einfach nur gefällig. Deshalb sollte man ihn trotz seiner geringen Grösse ernst nehmen und ihm verlässliche Regeln geben. Mit früher Sozialisierung und ruhiger Konsequenz entwickelt er sich meist zu einem angenehmen Begleithund. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus löwenartigem Erscheinungsbild, alter Kaiserhof-Geschichte und sehr selbstbewusstem Auftreten. Der Pekinese ist kein typischer unterwürfiger Kleinhund, sondern oft ein würdevoller, mutiger und eigenständiger Begleiter. Gerade diese Mischung aus kleiner Grösse und grosser Persönlichkeit macht ihn besonders. Geeignet für Ersthundehalter?Bedingt. Ein ruhiger und gut informierter Ersthundehalter kann mit einem Pekinesen gut zurechtkommen. Ganz unkompliziert ist die Rasse aber nicht, weil sie eigenständig, pflegeintensiv und gesundheitlich anspruchsvoller sein kann als viele andere kleine Hunde.Familienhund oder nicht?Bedingt ja. Der Pekinese kann ein guter Familienhund sein, wenn man seine Eigenständigkeit respektiert und rücksichtsvoll mit ihm umgeht. Besonders gut passt er oft zu eher ruhigen Haushalten. In sehr turbulenten Familien oder bei ungestümem Umgang fühlt er sich meist weniger wohl. 
 
MyFamily Adressenanhänger Blenheim Cavalier King Spaniel
myfamily Blenheim Cavalier King Adressenanhänger Stilvolle und praktische Lösung zur Identifikation Ihres Cavalier King Charles Spaniels Der myfamily Blenheim Cavalier King Spaniel Adressenanhänger ist das perfekte Accessoire für jeden Hundebesitzer. Speziell für den Blenheim-Farbschlag gestalteter Anhänger ist eine stilvolle Möglichkeit, Ihren Hund zu kennzeichnen, damit eine sichere Identifikation im Fall des Falles möglich ist. Die hochwertige Verarbeitung und die Möglichkeit zur Personalisierung machen diesen Anhänger zu einem praktischen und einzigartigen Begleiter. Gravierung:Bitte geben Sie uns bei der Bestellung im Bemerkungsfeld im Checkout den gewünschten Text und Telefonnummer an.Es sind Maximum drei Zeilen möglich.Ein Umtausch ist nach der Gravur ausgeschlossen. Vorteile auf einen Blick : Hochwertiger Adressenanhänger Robustes Material für lange Lebensdauer Leicht an Hundehalsbändern und Leinen zu befestigen Personalisierbar mit Namen, Adresse und Telefonnummer Produktdetails: Material: Aluminium mit farbiger Oberfläche Grösse: 3,5 x 4,5 cm Farbe: Blenheim-Rot-weiss (klassisches Cavalier King Design) Personalisierung: Gravur für Name, Adresse, Telefonnummer Witterungsbeständig, kratzfest und leicht Lieferung mit praktischem Ring zur Befestigung Zoo Roco Tipp: Verleihen Sie Ihrem Hund mit diesem hochwertigen Adressenanhänger nicht nur Sicherheit, sondern auch Stil. Ideal als Geschenk für Hundeliebhaber!Die Anhänger können auch an den Schlüsselbund, Rucksäcke oder Schulsäcke befestigt werden, so dass der Besitzer beim Fund der Gegenstände informiert werden kann.Kurze Beschreibung zum Blenheim Cavalier King Spaniel: Der Blenheim Cavalier King Charles Spaniel besticht durch sein rot-weisses Fell und seine liebevolle, freundliche Natur. Ein treuer, sozialer Begleiter für die ganze Familie.

17,90 CHF

Kleiner Münsterländer
Der Kleine Münsterländer Geschichte Der Kleine Münsterländer ist eine alte deutsche Jagdhunderasse aus dem Münsterland. Seine Entwicklung begann im 19. Jahrhundert, als langhaarige Wachtelhunde in der Region bereits bekannt waren. Diese Hunde galten als spurwillig, vorstehfreudig und apportierstark. 1912 wurde schliesslich der Verband für Kleine Münsterländer Vorstehhunde gegründet, wodurch die planmässige Zucht der Rasse begann. Aussehen Körperform: Der Kleine Münsterländer ist ein mittelgrosser, harmonisch gebauter und sportlicher Hund mit viel Ausdruck und Eleganz. Der Körper ist leicht länger als die Widerristhöhe, dabei kräftig, aber nicht schwer. Er wirkt beweglich, ausdauernd und leistungsfähig. Fell: Das Fell ist glänzend, dicht und nicht zu lang. Es liegt meist glatt oder leicht gewellt am Körper an. Typisch sind die gut ausgeprägten Befederungen an Vorder- und Hinterläufen sowie die deutlich befederte Rute. Wesen/Charakter Der Kleine Münsterländer gilt als intelligent, aufmerksam, freundlich und temperamentvoll. Er ist stark auf seinen Menschen bezogen, lernt schnell und arbeitet sehr gern mit ihm zusammen. Gleichzeitig ist er ein passionierter Jagdhund mit viel Energie, Beutetrieb und Ausdauer. Im Familienalltag zeigt er sich oft anhänglich und ausgeglichen, wenn er ausreichend beschäftigt wird. Pflege Die Fellpflege ist insgesamt gut machbar. Regelmässiges Bürsten hilft, loses Haar, Schmutz und kleine Verfilzungen zu entfernen. Nach Spaziergängen in Feld, Wald und Unterholz sollten Fell, Ohren und Pfoten kontrolliert werden, da sich dort leicht Kletten oder Parasiten festsetzen können. Auch Krallen und Zähne brauchen regelmässige Pflege. Gesundheit Der Kleine Münsterländer gilt insgesamt als robuste und leistungsfähige Rasse. Dennoch sollte wie bei allen mittelgrossen Jagdhunden auf verantwortungsvolle Zucht, gesundes Wachstum und ein passendes Körpergewicht geachtet werden. Je nach Linie können unter anderem Gelenkprobleme oder Augenthemen eine Rolle spielen. Die allgemeine Robustheit ist durch die langjährige jagdliche Nutzung gut gestützt, die möglichen Erkrankungen sind eine vorsichtige fachliche Einordnung. Erziehung Die Erziehung sollte freundlich, klar und konsequent sein. Der Kleine Münsterländer ist klug und kooperativ, aber durch seine jagdliche Veranlagung auch schnell ablenkbar. Besonders wichtig sind frühe Sozialisierung, zuverlässiger Rückruf und eine sinnvolle Kombination aus Bewegung, Nasenarbeit und geistiger Auslastung. Harte Methoden sind ungeeignet, weil sie die Zusammenarbeit belasten können.  Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus Familiennähe und echter jagdlicher Arbeitsveranlagung. Der Kleine Münsterländer ist kein reiner Begleithund, sondern ein vielseitiger Vorstehhund mit viel Suchfreude, Spurwille und Ausdauer. Er ist oft sehr sensibel für die Zusammenarbeit mit seinem Menschen und braucht Aufgaben, die seinem Naturell entsprechen. Genau diese Mischung aus Eleganz, Arbeitsfreude und Bindungsstärke macht ihn besonders. Geeignet für Ersthundehalter? Bedingt. Ein engagierter und gut informierter Ersthundehalter kann mit einem Kleinen Münsterländer gut zurechtkommen, wenn genügend Zeit, Bewegung und Beschäftigung eingeplant werden. Einfach ist die Rasse aber nicht, weil sie jagdlich motiviert ist und konsequente Erziehung braucht. Wer einen ruhigen, anspruchslosen Anfängerhund sucht, ist mit dieser Rasse meist nicht ideal beraten. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich kann der Kleine Münsterländer ein guter Familienhund sein. Er ist oft freundlich, anhänglich und menschenbezogen. Wirklich passend ist er aber vor allem für aktive Familien, die Freude an Bewegung, Training und gemeinsamer Beschäftigung haben. Ohne ausreichende Auslastung wird dieser intelligente Jagdhund im Alltag schnell unterfordert.
 
Englischer Setter
Der Englische Setter GeschichteDer English Setter ist ein klassischer britischer Jagdgebrauchshund für die Vogeljagd. Der Begriff „Belton“ wurde u. a. durch Edward Lavarack popularisiert, der die Rasse stark geprägt hat.AussehenEleganter, sportlicher Vorstehhund mit klaren Linien, tiefem Brustkorb und langem, trockenem Kopf. Sein Gangwerk ist raumgreifend und ausdauernd – gemacht für lange Suchen im Feld.Körperform: Athletisch, symmetrisch, eher leicht als massig; Arbeitslinien oft etwas „sportlicher“ und leichter als Showlinien.Fell:  Schön, aber „pflegepflichtig“: Befederung neigt zu Knoten (v. a. Ohren, Achseln, Hosen, Rute). Regelmässige Kontrolle nach Spaziergängen (Kletten/Grannen) ist wichtig.Wesen/Charakter Meist freundlich, sanft, menschenbezogen und sozial – dabei lebhaft und jagdlich motiviert. Er gilt oft als angenehm im Haus, wenn er draussen genug Bewegung und Nasenarbeit bekommt.Pflege 2–4× pro Woche bürsten/auskämmen (bei starkem Fell oder Fellwechsel öfter) Befederung und Ohren besonders im Blick (Filz, Kletten) Nach Jagd-/Wiesenrunden Pfoten, Ohren und Bauch auf Grannen prüfen Gesundheit Wie bei vielen mittelgrossen bis grossen Sporthunden spielen u. a. Hüftdysplasie und teils Augenthemen eine Rolle – in UK werden dafür z. B. Hüft- und Augenuntersuchungen im Rahmen von Zucht-/Gesundheitsprogrammen empfohlen. Breed Clubs nennen ausserdem Themen wie Hypothyreose und Atopie/Allergien als Bereiche, an denen züchterisch gearbeitet wird.ErziehungDer Schlüssel ist Rückruf + Jagdkontrolle (Impulskontrolle, Orientierung, Schleppleine, Alternativaufgaben wie Apport/Fährte). Setter sind sensibel – am besten funktionieren klare Regeln, viel Belohnung und konsequentes Training ohne Härte.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?„Belton“-Fleckung ist rassetypisch und sehr variabel. Sehr nasenstark und für ausdauernde Feldarbeit gezüchtet – braucht daher echte Beschäftigung (Nasenarbeit/Apport/Mantrailing light etc.). Viele sind ausgesprochen familienbezogen, mögen aber ungern dauerhaftes Alleinsein.Geeignet für Ersthundehalter?Bedingt ja – wenn du Lust auf Training (Rückruf/Jagdverhalten) und regelmässige Auslastung hast. Für Anfänger, die einen „läuft einfach so mit“-Hund suchen, eher ungeeignet.Familienhund oder nicht? Ja, oft ein sehr guter Familienhund: freundlich, sozial und meist kinderlieb – vorausgesetzt, er bekommt genug Bewegung, Beschäftigung und jagdliches Management.