Malteser

FCI Standardnummer: 65
Herkunftsland: Zentraler Mittelmeerraum, Patronat Italien
Klassifikation: FCI Gruppe 9, Sektion 1, Bichons und verwandte Rassen
Widerristhöhe Hündin: 20–23 cm
Widerristhöhe Rüde: 21–25 cm
Gewicht Hündin: ca. 3–4 kg
Gewicht Rüde: ca. 3–4 kg
Fellfarbe: Reines Weiss, eine blasse Elfenbeintönung ist zulässig
Fellbeschaffenheit: Dicht, glänzend, schwer herabfallend, von seidiger Textur, lang und glatt, ohne Unterwolle
Halsumfang: ca. 20–28 cm - bitte messen Sie den genauen Umfang an Ihrem Hund
Produktinformationen "Malteser"

Der Malteser

Geschichte

Der Malteser ist eine sehr alte kleine Begleithunderasse aus dem zentralen Mittelmeerraum. Sein Name bedeutet nach der FCI nicht zwingend, dass er von der Insel Malta stammt. Historisch wurden seine Vorfahren in Hafenstädten und Küstenregionen des Mittelmeerraums gehalten, wo sie auch Mäuse und Ratten in Lagern und auf Schiffen bekämpften. Später wurde der Malteser vor allem als eleganter Gesellschaftshund geschätzt. 

Aussehen

Körperform: Der Malteser ist ein kleiner, eleganter Hund mit leicht gestrecktem Körper. Trotz seiner feinen Erscheinung wirkt er lebhaft, gut proportioniert und stolz in der Haltung. Sein Ausdruck ist aufmerksam und freundlich.

Fell: Das Fell ist das auffälligste Merkmal der Rasse. Es ist sehr lang, glatt, schwer herabfallend und seidig. Typisch ist das rein weiße Haarkleid, das dem Malteser sein edles Erscheinungsbild verleiht.

Wesen/Charakter

Der Malteser gilt als anhänglich, freundlich, lebhaft und sehr menschenbezogen. Er ist meist aufmerksam, verspielt und eng auf seine Bezugspersonen ausgerichtet. Trotz seiner kleinen Größe bringt er oft ein überraschend selbstbewusstes Auftreten mit und möchte ernst genommen werden. 

Pflege

Die Fellpflege ist aufwendig und braucht Regelmässigkeit. Das lange Haarkleid sollte häufig gebürstet und gekämmt werden, damit es nicht verfilzt. Auch Augen, Ohren, Pfoten, Krallen und Zähne sollten regelmässig kontrolliert werden. Gerade bei kleinen langhaarigen Hunden ist eine gute Zahnpflege besonders wichtig. 

Gesundheit

Der Malteser gilt insgesamt als eher robuste und oft langlebige kleine Rasse. Dennoch sollte auf verantwortungsvolle Zucht geachtet werden. Wie bei anderen kleinen Hunden können je nach Linie unter anderem Zahnprobleme, Patellaprobleme, Augenprobleme oder Hautthemen eine Rolle spielen. Wichtig sind regelmässige tierärztliche Kontrollen, gutes Gewichtsmanagement und eine seriöse Zuchtbasis. 

Erziehung

Die Erziehung gelingt oft gut, weil der Malteser klug, aufmerksam und menschenbezogen ist. Er braucht eine freundliche, klare und konsequente Führung. Trotz seiner geringen Grösse sollte er nicht verhätschelt werden, denn auch ein kleiner Hund braucht Regeln und Orientierung. Mit früher Sozialisierung und liebevoller Konsequenz entwickelt sich der Malteser meist zu einem angenehmen Alltagsbegleiter. 

Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?

Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus edlem Aussehen, sehr engem Menschenbezug und kleiner Grösse. Der Malteser ist kein blosser Schosshund, sondern oft ein aufmerksamer, fröhlicher und präsenter Begleiter. Dazu kommt das lange, weiße Fell, das ihn sofort unverwechselbar macht, aber auch viel Pflege verlangt.

Geeignet für Ersthundehalter?

Ja, grundsätzlich ist der Malteser oft gut für Ersthundehalter geeignet. Er ist meist freundlich, lernfreudig und eng auf seine Menschen bezogen. Man sollte aber den Pflegeaufwand, die nötige Konsequenz in der Erziehung und die Empfindlichkeit eines kleinen Hundes nicht unterschätzen. 

Familienhund oder nicht?

Ja, der Malteser kann ein guter Familienhund sein. Er ist anhänglich, freundlich und lebt gern nah bei seinen Menschen. Besonders gut passt er zu Familien oder Haushalten, die respektvoll mit einem kleinen Hund umgehen und Zeit für Pflege und Nähe mitbringen. Bei sehr kleinen Kindern sollte wegen seiner geringen Grösse auf einen vorsichtigen Umgang geachtet werden.

Zusammensetzung
Fütterungsempfehlung
Technische Details
Grössenangaben

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Afghanischer Windhund
Der Afghanischer WindhundGeschichteSehr alte Windhund-Rasse aus Afghanistan, ursprünglich für die Jagd (Sichtjäger) in bergigen/rauen Regionen genutzt; in Europa wurde der Afghanische Windhund besonders im frühen 20. Jahrhundert bekannt und weiter etabliert.AussehenKörperform: gross, elegant, hochläufig, kräftig-athletisch mit „aristokratischem“ Ausdruck; typisch ist auch die ringförmig gebogene Rute.Fellsehr lang und fein, mit markanter „Frisur“ (Ohren/Beine stark behaart), plus oft kürzerem „Sattel“ am Rücken.Wesen/CharakterDistanziert-würdevoll gegenüber Fremden, loyal zur Familie, sensibel und unabhängig („nicht immer gefallen-wollend“).PflegeSehr hoch. Regelmässiges (oft tägliches) Bürsten/Entfilzen und häufigeres Baden sind realistisch, sonst verfilzt das feine Haar schnell. Plus: Ohrenpflege (durch lange Ohren mehr Risiko für Feuchtigkeit/Schmutz).GesundheitHäufig genannte Themen: Hüftdysplasie, Katarakt/Augenprobleme, Hypothyreose. Windhund-typisch: Empfindlicher gegenüber Narkose (geringer Körperfettanteil) und wegen tiefem Brustkorb erhöhtes Bloat/Magendrehungs-Risiko.ErziehungKonsequente, ruhige Führung und positive Verstärkung sind wichtig; Rückruf/Leinenführigkeit können wegen Jagdtrieb/Unabhängigkeit anspruchsvoll sein (Sicherheit: eingezäunte Flächen, Schleppleine).Besonderheiten der RasseExtrem auffälliges, langes Seidenfell (Pflegeaufwand ist der „Dealbreaker“ Nr. 1). Sprinter im Herzen: braucht sichere Möglichkeiten zum Rennen (z. B. Windhundsport/Lure Coursing), sonst wird er schnell unausgeglichen. Sensibel + unabhängig: nicht der „immer-hört“-Hund.Geeignet für ErsthundehalterEher nur bedingt. Wenn Sie Zeit/Lust auf sehr viel Fellpflege haaben und Training geduldig, strukturiert und windhundgerecht angehen, kann es klappen – insgesamt wird die Rasse aber häufig eher für erfahrenere Halter empfohlen.Familienhund oder nicht?Ja, aber mit Einschränkungen: Oft sehr gut zur eigenen Familie, dabei aber eher feinfühlig und nicht „robust“. Mit (kleinen, lauten) Kindern kann es je nach Hund/Familienalltag schwieriger sein; ruhiger Umgang und Rückzugsorte sind wichtig.
 
Bolonka Zwetna
Steckbrief Bolonka ZwetnaGeschichteDer Bolonka Zwetna ist ein kleiner Gesellschaftshund aus Russland. Laut VDH wurde ein erster Standard in den 1960er Jahren erstellt und bestätigt, danach entwickelte sich die Rasse weiter als farbiger Schosshund-Typ.AussehenKörperform: Sie bekommen einen kleinen, kompakten Hund, der eher quadratisch wirkt und trotz Mini-Format stabil gebaut sein soll. Fell: Das lange Haarkleid fällt in Wellen oder Locken und ist das auffälligste Merkmal der Rasse.Wesen und CharakterViele Bolonkas sind fröhlich, anhänglich und sehr menschenbezogen. Alleinbleiben mögen sie oft wenig, dafür sind sie im Alltag gern überall dabei.PflegeSie sollten das Fell regelmässig bürsten und kämmen, damit es nicht verfilzt, besonders an Ohren, Achseln, Bauch und an der „Hose“. Ein fester Pflegerhythmus ist wichtiger als seltene „Grossaktionen“.GesundheitAls kleine Rasse gilt der Bolonka oft als recht robust, trotzdem sind rassetypisch mögliche Themen wie Kniescheibenprobleme (Patella) und Zahnstein bei kleinen Hunden etwas, das Sie im Blick behalten sollten (Zuchtvorsorge und Zahnpflege helfen).ErziehungSie kommen meist gut mit freundlicher Konsequenz und Belohnungstraining voran. Weil Bolonkas sehr menschenbezogen sind, klappt Bindungsaufbau oft leicht, wichtig ist aber frühes Training fürs Alleinbleiben und alltagstaugliche Ruhe.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichDer Bolonka ist ein typischer Begleithund: klein, gern körpernah und oft sehr auf seine Bezugsperson fixiert. Das macht ihn zu einem tollen Alltagspartner, kann aber ohne Training zu Problemen beim Alleinsein führen.Geeignet für Ersthundehalter?Oft ja, wenn Sie Zeit für Nähe, Fellpflege und konsequente Grunderziehung einplanen. Besonders wichtig ist, dass Sie Themen wie Alleinbleiben, Leinenführigkeit und Regeln im Haushalt von Anfang an klar aufbauen.Familienhund oder nicht?Als Familienhund kann er gut passen, wenn Kinder ruhig und rücksichtsvoll mit einem kleinen Hund umgehen. In sehr wilden Haushalten ist Management wichtig, damit der Hund nicht überfordert wird.
 
Havaneser
Der Havaneser Geschichte Der Havaneser gehört zur Bichon-Familie und hat seine Wurzeln im westlichen Mittelmeerraum, entwickelte sich aber vor allem in Kuba. Wahrscheinlich gelangten die Vorfahren mit Seefahrern auf die Insel. Dort wurde die Rasse über lange Zeit als charmanter Gesellschaftshund geschätzt. Später verschwand ein grosser Teil der alten Linien in Kuba, doch einzelne Hunde konnten erhalten werden und bildeten die Grundlage für die heutige Zucht. Die FCI führt Kuba als Ursprungsland der Rasse. Aussehen Körperform: Der Havaneser ist ein kleiner, kompakter und etwas länger als hoch gebauter Hund. Er wirkt lebhaft, aber nicht zierlich oder zerbrechlich. Sein Körperbau ist harmonisch, mit gut getragenem Kopf und leicht federndem Gang. Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist lang, weich und fällt oft in leichten Wellen. Typisch ist, dass der Havaneser kaum Unterwolle besitzt. Dadurch haart er meist weniger stark als viele andere Rassen, benötigt aber dennoch regelmäßige Pflege. Die Rasse kommt in vielen Farben und Farbkombinationen vor. Wesen/Charakter Der Havaneser gilt als fröhlich, anhänglich, verspielt und sehr menschenbezogen. Er liebt die Nähe seiner Familie und ist meist aufmerksam, freundlich und anpassungsfähig. Viele Havaneser sind klug, charmant und lernfreudig. Sie können wachsam sein, ohne dabei zwingend nervös oder übermässig laut zu wirken. Bei guter Erziehung sind sie angenehme und ausgeglichene Begleiter. Pflege Die Fellpflege ist beim Havaneser besonders wichtig. Das lange, weiche Haar sollte mehrmals pro Woche gründlich gebürstet und gekämmt werden, damit es nicht verfilzt. Auch Augen, Ohren, Pfoten und Zähne sollten regelmässig kontrolliert werden. Da das Fell Schmutz leicht aufnimmt, ist eine sorgfältige Pflege im Alltag sinnvoll. Wird das Fell kürzer gehalten, kann der Pflegeaufwand etwas reduziert werden. Gesundheit Der Havaneser gilt insgesamt als recht robuste und langlebige Rasse. Dennoch können, wie bei vielen kleinen Hunderassen, unter anderem Patellaluxation, Zahnprobleme, Augenerkrankungen oder vereinzelt Herzprobleme vorkommen. Wichtig sind eine verantwortungsvolle Zucht, regelmässige Gesundheitskontrollen und ein gutes Gewichtsmanagement. Wegen seiner geringen Grösse sollte auch auf ausreichend Schutz vor Übergewicht und grober Belastung geachtet werden. Erziehung Der Havaneser ist in der Regel gut erziehbar, da er eng mit seinen Menschen zusammenarbeitet und gefallen möchte. Er lernt schnell, reagiert aber am besten auf freundliche, klare und konsequente Erziehung. Harte Methoden sind ungeeignet. Wichtig sind frühe Sozialisierung, liebevolle Führung und kleine, abwechslungsreiche Trainingseinheiten. So entwickelt sich der Havaneser meist zu einem unkomplizierten Alltagsbegleiter. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Der Havaneser bringt vor allem sehr viel Menschenbezogenheit mit. Er ist oft ausgesprochen anhänglich und möchte am liebsten überall dabei sein. Viele Vertreter der Rasse sind verspielt, sensibel und sehr aufmerksam für die Stimmung ihrer Bezugspersonen. Dazu kommt das auffällige, seidige Fell, das zwar wunderschön aussieht, aber regelmässige Pflege braucht. Trotz seiner kleinen Grösse ist der Havaneser meist kein langweiliger Schosshund, sondern ein lebhafter und kluger Begleiter. Geeignet für Ersthundehalter? Ja, in vielen Fällen ist der Havaneser gut für Ersthundehalter geeignet. Er ist meist freundlich, lernwillig und anpassungsfähig. Wichtig ist aber, seine enge Bindung an Menschen ernst zu nehmen. Er sollte nicht übermässig verwöhnt, aber auch nicht unterschätzt werden. Wer sich auf regelmässige Fellpflege, liebevolle Konsequenz und ausreichend gemeinsame Zeit einstellt, findet in ihm oft einen sehr angenehmen Anfängerhund. Familienhund oder nicht? Ja, der Havaneser ist grundsätzlich ein sehr guter Familienhund. Er ist freundlich, verspielt und sucht die Nähe seiner Menschen. In Familien mit respektvollem Umgang und klaren Regeln fühlt er sich meist sehr wohl. Auch für das Zusammenleben mit Kindern kann er gut geeignet sein, sofern diese lernen, rücksichtsvoll mit einem kleinen Hund umzugehen. Seine Grösse macht ihn allerdings etwas empfindlicher als robustere, grössere Rassen.
 
Tibet Terrier
Der Tibet TerrierGeschichteTrotz seines Namens ist der Tibet Terrier kein Terrier, sondern ursprünglich ein tibetischer Hüte- und Wachhund. Er begleitete auch Händler auf ihren Wegen und galt in Tibet als besonders geschätzter Hund. Das FCI-Ursprungsland ist Tibet (China), das Patronat liegt bei Grossbritannien.AussehenKörperform: mittelgross, kräftig, kompakt und insgesamt quadratisch gebaut, also in der Proportion fast ebenso lang wie hoch. Er wirkt robust und beweglich, nicht schwerfällig. Fell: lang, reichlich und wetterfest mit dichter Unterwolle. Das Haar fällt oft über die Augen und verleiht dem Hund sein typisches Aussehen.Wesen/CharakterTibet Terrier gelten als intelligent, lebhaft, anhänglich, fröhlich und aufmerksam. Sie sind familienbezogen, oft sensibel und gleichzeitig recht eigenständig. Fremden gegenüber können sie zunächst etwas reserviert sein, ohne aggressiv zu sein.PflegeDie Fellpflege ist recht aufwendig. Das lange Haarkleid muss regelmässig gründlich gebürstet werden, damit es nicht verfilzt. Auch Pfoten, Ohren und Augenpartie brauchen Aufmerksamkeit.GesundheitDer Tibet Terrier gilt insgesamt als robuste und widerstandsfähige Rasse. Bei guter Zucht wird oft eine Lebenserwartung von 15 Jahren und mehr genannt. Wie bei vielen Rassehunden sollte man auf verantwortungsvolle Zucht und Gesundheitsvorsorge achten.ErziehungEr ist klug und lernt schnell, braucht aber eine liebevolle und konsequente Erziehung. Zu viel Härte passt nicht zu dieser sensiblen Rasse. Gute Sozialisierung und klare Regeln von Anfang an sind wichtig.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Seine Besonderheit ist die Mischung aus ursprünglichem, robustem Hütehund und engem Familienbegleiter. Er ist kein klassischer Terrier, trotz seines Namens. Dazu kommen das auffällige lange Fell, seine hohe Anpassungsfähigkeit und sein oft etwas eigenständiger Kopf.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, mit Einschränkung. Für motivierte Ersthundehalter kann er gut passen, weil er menschenbezogen und lernfähig ist. Man sollte aber bereit sein für regelmässige Fellpflege, konsequente Erziehung und einen Hund, der auch mal eigene Ideen hat.Familienhund oder nicht?Ja, in der Regel ein guter Familienhund. Tibet Terrier gelten als sehr familiennah und fühlen sich als vollwertige Mitglieder des Haushalts. Mit Kindern kommen sie meist gut zurecht, sofern der Umgang respektvoll ist.
 
Siberian Husky
Der Siberian HuskyGeschichteDer Siberian Husky geht auf die Schlittenhunde der Tschuktschen in Nordostasien zurück. Später wurde die Rasse nach Nordamerika gebracht und dort vor allem als ausdauernder Schlittenhund weiterentwickelt. Der heutige offizielle Ursprung nach FCI ist die USA, auch wenn die geschichtlichen Wurzeln in Sibirien liegen. AussehenKörperform: Der Siberian Husky ist ein mittelgrosser, schneller und leichtfüssiger Arbeitshund mit harmonischen Proportionen. Sein Körper ist mässig kompakt, muskulös, aber nicht schwer. Typisch sind die aufrecht getragenen Ohren, die buschige Rute und der wache, nordische Ausdruck. Fell: Das Fell ist doppelt aufgebaut und schützt sehr gut vor Kälte. Es ist weder überlang noch zottig, sondern funktional, dicht und wetterfest. Besonders im Fellwechsel verliert der Husky sehr viel Unterwolle.Wesen/CharakterDer Siberian Husky gilt als freundlich, sanftmütig, aufmerksam und kontaktfreudig. Er ist meist kein typischer Wachhund, oft recht offen gegenüber Menschen und zeigt häufig ein gewisses Mass an Eigenständigkeit. Viele Huskys sind bewegungsfreudig, intelligent und arbeiten gern, haben aber auch einen starken eigenen Willen. PflegeDie Fellpflege ist ausserhalb des Fellwechsels meist überschaubar. Regelmässiges Bürsten reicht oft aus, um loses Haar zu entfernen und das Fell sauber zu halten. Während des Fellwechsels ist der Pflegeaufwand deutlich höher, weil dann sehr viel Unterwolle ausfällt.GesundheitDer Siberian Husky gilt insgesamt als robuste und leistungsfähige Rasse. Dennoch können unter anderem Augenerkrankungen wie Katarakt oder progressive Retinaatrophie sowie Hüftprobleme vorkommen. Gute Zucht, Gesundheitskontrollen und eine passende Auslastung sind daher wichtig.ErziehungDie Erziehung eines Siberian Husky braucht Geduld, Konsequenz und viel Alltagsmanagement. Er lernt durchaus gut, ist aber oft unabhängig und nicht auf blinden Gehorsam ausgelegt. Besonders wichtig sind frühe Sozialisierung, Leinentraining und ein sicherer Rückruf, wobei Letzterer wegen des oft starken Jagdtriebs anspruchsvoll bleiben kann.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders am Siberian Husky sind seine enorme Ausdauer, seine Lauffreude und seine ursprüngliche Eignung als Schlittenhund. Er braucht meist deutlich mehr Bewegung und sinnvolle Beschäftigung als viele andere Rassen. Ausserdem ist er oft sehr sozial, aber auch eigenständig, ausbruchfreudig und jagdlich motiviert. Seine dichte Unterwolle und sein nordisches Erscheinungsbild machen ihn unverwechselbar.Geeignet für Ersthundehalter?Eher nur bedingt. Ein Siberian Husky ist meist keine einfache Anfängerrasse, weil er sehr viel Bewegung, klare Führung und rassetypisches Verständnis braucht. Wer wenig Erfahrung hat, kann mit einem Husky schnell an Grenzen stossen, besonders bei Rückruf, Jagdtrieb und Auslastung. Mit sehr guter Vorbereitung und passendem Lebensstil kann es trotzdem funktionieren.Familienhund oder nicht?Ja, grundsätzlich kann der Siberian Husky ein Familienhund sein. Er ist häufig freundlich, sozial und eng mit seinen Menschen verbunden. Gleichzeitig passt er nur dann gut in eine Familie, wenn ausreichend Zeit für Bewegung, Training und Beschäftigung vorhanden ist. Für ein eher ruhiges Zuhause ohne viel Aktivität ist er meist weniger geeignet.
 
Lhasa Apso
Der Lhasa ApsoGeschichteDer Lhasa Apso stammt aus Tibet und wurde dort über viele Jahrhunderte als wachsamer Begleit- und Tempelhund gehalten. Besonders in Klöstern und bei wohlhabenden Haushalten galt er als geschätzter kleiner Wachhund. Die FCI führt Tibet als Ursprungsland und Grossbritannien als Patronatsland der Rasse.AussehenKörperform: Der Lhasa Apso ist ein kleiner, gut ausbalancierter und robuster Hund. Trotz seiner geringen Grösse wirkt er nicht zierlich, sondern kompakt, sicher und widerstandsfähig. Sein Ausdruck ist aufmerksam und selbstbewusst.Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist lang, schwer und fällt gerade herab. Dabei soll es weder seidig noch wollig sein. Die starke Behaarung an Kopf, Bart und Augenpartie gehört zum typischen Erscheinungsbild des Lhasa Apso.Wesen/CharakterDer Lhasa Apso gilt als fröhlich, selbstsicher, aufmerksam und recht eigenständig. Gegenüber Fremden zeigt er sich oft eher reserviert oder etwas distanziert, gegenüber seinen Bezugspersonen dagegen meist eng verbunden. Typisch ist seine Mischung aus kleinem Format und erstaunlich wachem, ernst zu nehmendem Charakter.PflegeDie Fellpflege ist aufwendig und braucht Regelmässigkeit. Das lange Haarkleid sollte gründlich gebürstet und gekämmt werden, damit es nicht verfilzt. Auch Augen, Ohren, Pfoten, Krallen und Zähne sollten regelmässig kontrolliert werden. Gerade bei einem so langhaarigen kleinen Hund ist konsequente Pflege im Alltag sehr wichtig. GesundheitDer Lhasa Apso gilt insgesamt als recht robuste und langlebige kleine Rasse. Dennoch sollte auf verantwortungsvolle Zucht geachtet werden. Je nach Linie können unter anderem Augenprobleme, Hautthemen, Zahnprobleme oder Patellaprobleme eine Rolle spielen. Wichtig sind regelmässige tierärztliche Kontrollen, gutes Gewichtsmanagement und eine seriöse Zuchtbasis. ErziehungDie Erziehung sollte freundlich, klar und konsequent sein. Der Lhasa Apso ist intelligent, aber oft auch eigenwillig und nicht einfach nur gefällig. Deshalb braucht er frühe Sozialisierung, verlässliche Regeln und eine ruhige Führung. Harte Methoden passen nicht gut zu dieser selbstbewussten, oft sensiblen Rasse. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus kleinem Körper, grosser Präsenz und uralter Klosterhund-Geschichte. Der Lhasa Apso ist kein typischer unterwürfiger Kleinhund, sondern oft ein selbstbewusster, wachsamer und durchaus eigenständiger Begleiter. Dazu kommt sein markantes, langes Fell, das ihn unverwechselbar macht.Geeignet für Ersthundehalter?Bedingt. Ein ruhiger, konsequenter und gut informierter Ersthundehalter kann mit einem Lhasa Apso gut zurechtkommen. Ganz unkompliziert ist die Rasse aber nicht, weil sie eigenständig, wachsam und mitunter stur sein kann. Wer kleine Hunde nur wegen ihrer Grösse unterschätzt, wird mit einem Lhasa Apso nicht immer leicht zurechtkommen.Familienhund oder nicht?Ja, grundsätzlich kann der Lhasa Apso ein guter Familienhund sein. Er passt vor allem zu eher ruhigen, respektvollen Haushalten, in denen man seine Eigenständigkeit ernst nimmt. Mit älteren, verständigen Kindern kommt er oft gut zurecht. In sehr lauten oder hektischen Familien kann er sich eher weniger wohlfühlen. Diese Einordnung ist eine fachliche Ableitung aus Wesen, Grösse und typischem Verhalten der Rasse.
 
Irish Setter
Der Irish Setter Geschichte Der Irish Setter, genauer der Irische Rote Setter, wurde in Irland als Jagdgebrauchshund für die Vogeljagd gezüchtet. Die Rasse entstand aus dem Irischen Rot-Weissen Setter und einfarbig roten Hunden und war bereits im 18. Jahrhundert als eigener Typ klar erkennbar. Der Irish Red Setter Club wurde 1882 gegründet und veröffentlichte 1886 einen Rassestandard; später wurden auch Feldprüfungen und Arbeitsrichtlinien festgelegt. Aussehen Körperform: Der Irish Setter ist ein eleganter, athletischer und ausgewogener Hund mit trockenem, sportlichem Körperbau. Er wirkt leistungsfähig, beweglich und ausdauernd, ohne schwer oder grob zu erscheinen. Typisch sind eine tiefe Brust, eine gute Bemuskelung und eine insgesamt harmonische, rassige Erscheinung. Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist rot bis kastanienrot, glatt bis leicht gewellt und liegt flach an. An Ohren, Brust, Bauch, Läufen und Rute zeigt es eine deutliche, seidige Befederung. Wesen/Charakter Der Irish Setter gilt als freundlich, intelligent, lebhaft und sehr menschenbezogen. Er ist aufmerksam, temperamentvoll und voller Tatendrang, zugleich meist liebevoll und seiner Familie eng verbunden. Typisch ist seine fröhliche, offene Art. Durch seine jagdliche Veranlagung bringt er viel Energie, Bewegungsfreude und oft auch einen deutlichen Spur- und Suchwillen mit. Pflege Die Fellpflege ist insgesamt gut machbar, sollte aber regelmässig erfolgen. Besonders die seidigen Befederungen an Ohren, Brust, Bauch, Beinen und Rute müssen gebürstet werden, damit sie nicht verfilzen. Zusätzlich sollten Ohren, Pfoten, Krallen und Zähne kontrolliert werden, vor allem nach Spaziergängen in hohem Gras, Wald oder Feld. Gesundheit Der Irish Setter gilt insgesamt als aktive und leistungsfähige Rasse, dennoch können bestimmte gesundheitliche Probleme vorkommen. Genannt werden unter anderem Hüftdysplasie und verschiedene Augenerkrankungen wie progressive Retinaatrophie. Wie bei anderen sportlichen, größeren Hunden sind außerdem eine verantwortungsvolle Zucht, ein gesundes Körpergewicht und ein sinnvoll begleitetes Wachstum wichtig. Erziehung Die Erziehung sollte freundlich, klar und konsequent sein. Der Irish Setter ist klug und lernfreudig, aber auch temperamentvoll und leicht ablenkbar, besonders wenn Wildgerüche oder Bewegungsreize ins Spiel kommen. Frühe Sozialisierung, Rückruftraining und eine gute Balance aus Bewegung, Nasenarbeit und geistiger Auslastung sind besonders wichtig. Harte Methoden passen nicht zu dieser sensiblen, menschenbezogenen Rasse.  Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Besonders ist beim Irish Setter die Verbindung aus Eleganz, Jagdpassion und fröhlichem Temperament. Er ist kein gemütlicher Begleithund, sondern ein ausdauernder, sehr bewegungsfreudiger Hund mit echter Arbeitsveranlagung. Gleichzeitig wirkt er oft ausgesprochen charmant, verspielt und menschenfreundlich. Sein leuchtend rotes Fell macht ihn ausserdem sofort unverwechselbar. Geeignet für Ersthundehalter? Bedingt. Ein engagierter Ersthundehalter kann gut mit einem Irish Setter zurechtkommen, wenn genug Zeit, Bewegungsfreude und Lernbereitschaft vorhanden sind. Einfach ist die Rasse aber nicht immer, weil sie viel Auslastung, konsequente Erziehung und ein gutes Management des Jagdtriebs braucht. Wer einen ruhigen, anspruchslosen Anfängerhund sucht, ist mit einem Irish Setter meist nicht ideal beraten. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich kann der Irish Setter ein sehr guter Familienhund sein. Er ist meist freundlich, anhänglich und verspielt und sucht oft die Nähe seiner Menschen. Am besten passt er zu aktiven Familien, die viel draussen unterwegs sind und Freude daran haben, einen temperamentvollen und bewegungsfreudigen Hund sinnvoll zu beschäftigen. Ohne ausreichend Bewegung und Beschäftigung wird er im Alltag oft unausgeglichen.
 
Dobermann
Der DobermannGeschichteDer Dobermann ist die einzige deutsche Hunderasse, die nach ihrem ersten bekannten Züchter benannt wurde: Friedrich Louis Dobermann. Im 19. Jahrhundert wurde die Rasse als wachsamer, scharfer und belastbarer Schutz- und Gebrauchshund aufgebaut und später auch als Polizei- und Diensthund eingesetzt.AussehenKörperbau: mittelgross bis gross, kräftig, muskulös und zugleich sehr elegant. Typisch sind die stolze Haltung, die klare Linienführung und der athletische, fast quadratische Körperbau. Er wirkt leistungsfähig, entschlossen und sehr präsent.Fell: Das Fell ist sehr pflegeleicht, weil es kurz und glatt anliegt. Es schützt weniger stark gegen Kälte als dicht behaarte Rassen mit Unterwolle, deshalb sind viele Dobermänner im Winter oder bei Nässe empfindlicher.Wesen/CharakterLaut FCI soll der Dobermann freundlich und friedlich grundgestimmt, in der Familie sehr anhänglich sein, mit mittlerem Temperament, mittlerer Schärfe, guter Führigkeit, Arbeitsfreude, Selbstsicherheit und Unerschrockenheit. Der VDH beschreibt ihn ausserdem als intelligent, aufmerksam, robust und loyal; Fremden begegnet er oft zunächst reserviert.PflegeDie Fellpflege ist unkompliziert; regelmässiges Bürsten und die übliche Krallen-, Ohren- und Zahnpflege reichen meist aus. Wichtiger als Fellpflege sind beim Dobermann Bewegung, Beschäftigung und enger Sozialkontakt. Er ist sportlich und will körperlich wie geistig gefordert werden.GesundheitBesonders wichtig bei der Rasse sind Herzgesundheit und verantwortungsvolle Zucht. Häufig genannte Themen sind dilatative Kardiomyopathie (DCM), von-Willebrand-Erkrankung (vWD) und Hüftdysplasie (HD); VDH-Züchterseiten nennen dafür u. a. Herzuntersuchungen, Gentests und HD-Untersuchungen. Auch Schilddrüsenprobleme werden als rassetypisches Thema genannt.ErziehungDer Dobermann ist sehr lernfähig und arbeitsfreudig, braucht aber eine sachkundige, ruhige und konsequente Führung. Seine Stärke, Wachsamkeit und Sensibilität müssen in gute Bahnen gelenkt werden. Mit fairer Erziehung, früher Sozialisierung und klaren Regeln ist er meist ein sehr zuverlässiger Partner.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Der Dobermann verbindet Eleganz, Schnelligkeit, Wachsamkeit und hohe Arbeitsbereitschaft wie kaum eine andere Rasse. Er bindet sich meist sehr eng an seine Menschen, ist aufmerksam und reaktionsschnell, aber auch sensibel und nicht für eine nebenbei laufende Haltung gemacht. Er braucht Nähe, Struktur und sinnvolle Aufgaben.Geeignet für Ersthundehalter?Eher nein. Der VDH beschreibt ihn ausdrücklich als keinen Vierbeiner für Anfänger, weil er anspruchsvoll ist und sachverständige Erziehung braucht. Engagierte Anfänger mit sehr guter Anleitung könnten ihn zwar halten, insgesamt passt er aber besser zu erfahrenen Hundehaltern.Familienhund oder nicht?Ja, grundsätzlich schon — aber nur bei passender Haltung. Der FCI-Standard sagt ausdrücklich, dass er sich in besonderem Masse auch als Familienhund eignen soll. Der VDH beschreibt ihn als loyalen Familienhund mit enger Bindung, hoher Anpassungsfähigkeit und guter Toleranz gegenüber Kindern. Voraussetzung sind allerdings gute Sozialisierung, genug Auslastung und eine kompetente Erziehung.
 
Australian Kelpie
Steckbrief Australian KelpieGeschichteDer Australian Kelpie entstand in Australien, als grosse Schafbestände auf riesigen Flächen zuverlässig gehütet werden mussten. Ziel war ein ausdauernder, wendiger Arbeitshund mit starkem Hütetrieb, der sowohl im offenen Gelände als auch im Pferch arbeiten kann.AussehenKörperform: Der Australian Kelpie ist mittelgross, athletisch und auf Ausdauerarbeit ausgelegt. Er wirkt trocken bemuskelt, sehr beweglich und leistungsbereit.Fell: Das Fell liegt eng an, schützt gut vor Wetter und ist für den Arbeitseinsatz gemacht. Es ist nicht so lang, dass es bei der Arbeit ständig stört, aber dicht genug, um robust zu sein.Wesen und CharakterDer Australian Kelpie gilt als extrem aufmerksam, sehr intelligent und arbeitswillig, mit einer fast unerschöpflichen Energie. Er baut oft eine enge Bindung zu seiner Bezugsperson auf und möchte Aufgaben lösen, statt nur „mitzulaufen“.PflegeDie Fellpflege ist meist unkompliziert: regelmässiges Bürsten, besonders im Fellwechsel, reicht in vielen Fällen aus. Wichtiger als „Kosmetik“ ist bei dieser Rasse die tägliche, sinnvolle Auslastung, weil Unterforderung schnell zu Nervosität oder unerwünschtem Verhalten führen kann.GesundheitDer Australian Kelpie wird oft als robuste Arbeitsrasse beschrieben, dennoch kommen einige Themen vor, die man kennen sollte. Häufig genannt werden Hüftdysplasie, Patellaluxation, progressive Retinaatrophie (PRA) und cerebelläre Abiotrophie (neurologisch). Seriöse Zucht arbeitet daher mit passenden Untersuchungen und, wo möglich, Tests. Erziehung Der Australian Kelpie lernt sehr schnell, braucht aber klare Regeln, Struktur und Training, das ihn geistig fordert. Besonders wichtig ist frühe Sozialisierung, sowie kontrolliertes Training rund um Hütetrieb, Impulskontrolle und Rückruf, damit er Bewegtes nicht eigenständig „regelt“.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichDiese Rasse ist ein echter Arbeitshund: Sie will täglich Aufgaben, Bewegung und Kopfarbeit. Wenn das passt, ist der Kelpie ein hochmotivierter Partner für Sport, Training und anspruchsvolle Beschäftigung. Wenn das nicht passt, ist Frust durch Unterforderung eines der grössten Risiken.Geeignet für Ersthundehalter? Für Ersthundehalter ist der Australian Kelpie eher nur dann geeignet, wenn wirklich viel Zeit, Sportlichkeit und Trainingsbereitschaft vorhanden sind und man sich Unterstützung durch Hundeschule oder Trainer holt. Für Menschen, die einen „einfachen Alltagsbegleiter“ suchen, ist er meist zu arbeitsintensiv.Familienhund oder nicht?Er kann in eine Familie passen, wenn die Familie aktiv ist, der Hund klare Aufgaben bekommt und Kinder den Hund respektvoll behandeln. In sehr turbulenten Haushalten ohne konsequente Regeln oder ohne ausreichend Beschäftigung wird es dagegen häufig schwierig, weil der Kelpie Beschäftigung einfordert und sonst eigene Lösungen entwickelt
 
Gordon Setter
Der Gordon Setter Geschichte Der Gordon Setter stammt aus Schottland und wurde dort als ausdauernder Jagdhund für die Vogeljagd gezüchtet. Besonders bekannt wurde die Rasse durch den Duke of Gordon, der sie im 18. und 19. Jahrhundert förderte. Ziel war ein leistungsfähiger, eleganter und robuster Setter mit sehr gutem Spurwillen und engem Kontakt zum Menschen. Heute wird der Gordon Setter sowohl jagdlich geführt als auch als sportlicher Begleit- und Familienhund gehalten. Aussehen Körperform: Kräftig, elegant und harmonisch gebaut. Der Gordon Setter ist der schwerste der Setterrassen, wirkt aber dennoch nicht plump. Er hat einen tiefen Brustkorb, eine gerade Rückenlinie und eine insgesamt athletische Erscheinung. Fell: Das Fell ist typischerweise tiefschwarz mit klar abgegrenzten kastanienroten Abzeichen. Es ist am Kopf und an den Vorderseiten der Läufe kürzer, am Körper mittellang und an Ohren, Brust, Bauch, Beinen und Rute deutlich befedert. Wesen/Charakter Der Gordon Setter gilt als intelligent, loyal, sensibel und sehr menschenbezogen. Er ist lebhaft, aufmerksam und arbeitsfreudig, dabei oft etwas ernster und ruhiger als andere Setter. Gegenüber seiner Familie zeigt er sich sehr anhänglich. Fremden gegenüber ist er meist eher reserviert als stürmisch. Er braucht eine enge Bindung und fühlt sich bei klarer, fairer Führung am wohlsten. Pflege Das Fell braucht regelmässige Pflege, damit es nicht verfilzt. Mehrmals wöchentliches Bürsten ist sinnvoll, besonders an den befederten Stellen. Ohren, Pfoten und Zähne sollten ebenfalls kontrolliert werden. Nach Spaziergängen in Wald und Feld ist es wichtig, Fell und Behänge auf Schmutz, Kletten oder Zecken zu prüfen. Gesundheit Der Gordon Setter gilt insgesamt als robuste Rasse, kann aber wie viele mittelgrosse bis grosse Hunde zu Hüftgelenksdysplasie neigen. Auch Augenprobleme können vorkommen. Zusätzlich sollte auf Ohrenpflege geachtet werden, da die langen Hängeohren Entzündungen begünstigen können. Wichtig sind eine verantwortungsvolle Zucht, ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Erziehung Die Erziehung sollte liebevoll, konsequent und geduldig sein. Der Gordon Setter ist klug, aber auch sensibel und nicht für harte Methoden geeignet. Seine jagdliche Veranlagung erfordert frühes Training, besonders beim Rückruf und bei der Impulskontrolle. Mit guter Sozialisierung, klaren Regeln und sinnvoller Auslastung entwickelt er sich zu einem verlässlichen Begleiter. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Der Gordon Setter bringt viel Jagdtrieb, Ausdauer und Arbeitsfreude mit. Er ist kein reiner Sofahund, sondern braucht sowohl körperliche als auch geistige Beschäftigung. Typisch ist seine enge Bindung an seine Menschen und seine oft etwas feinere, sensiblere Art. Im Vergleich zu anderen Settern wirkt er häufig etwas kraftvoller, ernster und ruhiger, braucht aber dennoch viel Bewegung und Aufgaben. Geeignet für Ersthundehalter? Bedingt. Für engagierte Ersthundehalter mit Zeit, Geduld und Freude an Bewegung kann der Gordon Setter gut geeignet sein. Allerdings sollte man seinen Jagdtrieb, seine Sensibilität und seinen Beschäftigungsbedarf nicht unterschätzen. Ohne passende Auslastung und konsequente Erziehung kann er schwierig werden. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich ist der Gordon Setter ein guter Familienhund. Er ist anhänglich, loyal und sucht die Nähe seiner Bezugspersonen. In einer aktiven Familie mit ausreichend Zeit, Bewegung und Beschäftigung fühlt er sich meist sehr wohl. Mit Kindern kann er freundlich und geduldig sein, sofern er gut sozialisiert und respektvoll behandelt wird.
 
Riesenschnauzer
Der RiesenschnauzerGeschichteDer Riesenschnauzer stammt aus Deutschland. Ursprünglich wurde er vor allem im süddeutschen Raum als Treib- und Hofhund genutzt. Um 1900 erkannten Züchter gezielt seine Eignung als leistungsfähigen Gebrauchshund. Seit 1913 wird er im Zuchtbuch geführt, und 1925 wurde er offiziell als Diensthund anerkannt. AussehenKörperform: Der Riesenschnauzer ist gross, kräftig und eher kompakt als schlank gebaut. Er wirkt muskulös, widerstandsfähig und aufmerksam, mit nahezu quadratischem Format. Trotz seiner Kraft soll er nicht plump, sondern harmonisch und arbeitsfähig erscheinen. Fell: Das Fell ist typisch schnauzerartig drahtig und hart. Dazu kommen die markanten buschigen Brauen und der kräftige Bart, die den Ausdruck der Rasse stark prägen. Farblich sind pfeffersalz, rein schwarz mit schwarzer Unterwolle und schwarz-silber zugelassen. Wesen/CharakterDer Riesenschnauzer gilt als selbstbewusst, charakterstark, wachsam und belastbar. Gleichzeitig wird er als gutartig, treu und seiner Familie eng verbunden beschrieben. Typisch sind seine Klugheit, seine Ausbildungsfähigkeit und seine hohe Arbeitsbereitschaft. Gerade diese Mischung macht ihn auch als Dienst- und Gebrauchshund so interessant.PflegeDie Fellpflege ist aufwendiger, als es auf den ersten Blick wirkt. Das harte Fell sollte regelmässig gebürstet werden, und abgestorbenes Haar muss in der Regel durch Trimmen entfernt werden, damit Struktur und Funktion des Haarkleids erhalten bleiben. Zusätzlich sollten Ohren, Krallen, Zähne und Pfoten regelmäßig kontrolliert werden. GesundheitDer Riesenschnauzer gilt insgesamt als widerstandsfähige und leistungsfähige Rasse. Dennoch sollte auf verantwortungsvolle Zucht geachtet werden. Wie bei anderen grossen, sportlichen Hunden können je nach Linie unter anderem Hüftprobleme und weitere erblich beeinflusste Erkrankungen eine Rolle spielen. Wichtig sind ausserdem kontrolliertes Wachstum, gutes Gewichtsmanagement und eine sinnvolle körperliche Auslastung. ErziehungDie Erziehung sollte klar, ruhig und konsequent sein. Der Riesenschnauzer ist intelligent und lernfähig, aber auch selbstbewusst und nicht einfach nur gefällig. Er braucht frühe Sozialisierung, verlässliche Regeln und eine sinnvolle Aufgabe. Unterforderung oder unklare Führung können bei dieser starken und wachsamen Rasse schnell problematisch werden. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus markantem Schnauzer-Aussehen, starker Persönlichkeit und hoher Arbeitsfähigkeit. Der Riesenschnauzer ist nicht nur ein eindrucksvoller Familienhund, sondern auch ein vielseitiger Sport-, Gebrauchs- und Diensthund. Seine Wachsamkeit, Belastbarkeit und Selbstsicherheit machen ihn besonders, verlangen aber auch erfahrene und engagierte Halter.Geeignet für Ersthundehalter?Eher nur bedingt. Ein sehr engagierter und gut informierter Ersthundehalter kann mit einem Riesenschnauzer zurechtkommen, einfach ist die Rasse aber nicht. Seine Grösse, Kraft, Wachsamkeit und der Bedarf an klarer Führung und Beschäftigung machen ihn anspruchsvoller als viele typische Anfängerhunde.Familienhund oder nicht?Ja, grundsätzlich kann der Riesenschnauzer ein guter Familienhund sein. Er ist oft loyal, anhänglich und eng an seine Menschen gebunden. Wirklich passend ist er aber vor allem für aktive, strukturierte Haushalte, die Zeit für Erziehung, Beschäftigung und konsequente Führung haben. Als unkomplizierter Hund für jeden Alltag ist er eher nicht gedacht.
 
Hovawart
Der Hovawart Hund Geschichte Der Hovawart ist eine alte deutsche Gebrauchshunderasse. Sein Name leitet sich von den mittelhochdeutschen Wörtern für Hof und Wächter ab und beschreibt bereits seine ursprüngliche Aufgabe als Wach- und Schutzhund für Haus und Hof. Die moderne Reinzucht begann ab 1922 mit Hunden ähnlichen Typs von Bauernhöfen, später wurden unter anderem Deutsche Schäferhunde, Neufundländer und Leonberger eingekreuzt. Die FCI führt Deutschland als Ursprungsland der Rasse. Aussehen Körperform: Der Hovawart ist ein kräftiger, mittelgrosser bis grosser, leicht langgestreckter Hund mit harmonischem und belastbarem Körperbau. Er wirkt wachsam, beweglich und selbstbewusst, ohne plump zu erscheinen. Fell: Das Fell ist lang, dicht und liegt überwiegend an. Es ist an Brust, Bauch, Rückseiten der Vorderläufe, Oberschenkeln und Rute länger und bildet dort eine deutliche Befederung. Die drei anerkannten Farbvarianten sind blond, schwarz und schwarzmarken. Wesen/Charakter Der Hovawart gilt als wachsam, selbstsicher, intelligent und seiner Familie eng verbunden. Er ist kein nervöser Dauerkläffer, besitzt aber ein ausgeprägtes Schutz- und Territorialverhalten. Im Alltag zeigt er sich oft loyal, sensibel und lernfreudig, braucht aber Menschen, die ihm Sicherheit und klare Führung geben. Typisch ist auch seine enge Bindung an die Bezugspersonen. Pflege Das Fell gilt insgesamt als recht pflegeleicht, obwohl es lang ist. Regelmässiges Bürsten ist wichtig, besonders im Fellwechsel und an Stellen, die zu Verfilzungen neigen, etwa in den Achseln oder an den Hosen. Zusätzlich sollten Ohren, Krallen und Zähne kontrolliert werden. Gesundheit Der Hovawart gilt insgesamt als robuste Rasse, dennoch sollte auf eine verantwortungsvolle Zucht mit Gesundheitskontrollen geachtet werden. Besonders wichtig ist der Blick auf Hüftgelenksdysplasie, auch Augenuntersuchungen spielen in der Zucht eine Rolle. Wie bei grossen, aktiven Hunden sind ausserdem ein passendes Gewicht, kontrolliertes Wachstum und gelenkschonende Bewegung im Junghundealter wichtig. Erziehung Die Erziehung eines Hovawarts sollte früh beginnen und konsequent, ruhig und fair sein. Er ist klug und arbeitsfreudig, testet aber auch Grenzen und handelt gern eigenständig. Abwechslungsreiches Training, geistige Auslastung und eine klare, verlässliche Führung sind entscheidend. Harte Methoden sind ungeeignet, weil viele Hovawarte sensibel reagieren und eine echte Partnerschaft brauchen. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Der Hovawart bringt eine Mischung aus Wachsamkeit, Selbstständigkeit, Sensibilität und hoher Arbeitsbereitschaft mit. Er ist oft spätreif und entwickelt sich mental langsamer als manche andere Rassen, was in der Erziehung Geduld verlangt. Dazu kommt sein deutliches Territorialverhalten. Er möchte Aufgaben haben, nah bei seinen Menschen sein und nicht einfach nur mitlaufen. Gerade diese Verbindung aus Schutztrieb, Eigenständigkeit und enger Familienbindung macht die Rasse besonders. Geeignet für Ersthundehalter? Eher nur bedingt. Ein engagierter, gut informierter Ersthundehalter kann mit viel Unterstützung, Hundeschule und Konsequenz auch mit einem Hovawart gut zurechtkommen. Insgesamt ist die Rasse aber eher anspruchsvoll, weil sie kraftvoll, eigenständig, wachsam und in jungen Jahren oft fordernd ist. Ohne Erfahrung oder klare Führung kann ein Hovawart schnell zu viel Verantwortung selbst übernehmen. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich kann der Hovawart ein sehr guter Familienhund sein. Er ist loyal, menschenbezogen und fühlt sich meist am wohlsten, wenn er eng in das Familienleben eingebunden ist. Gleichzeitig ist er kein unkomplizierter Nebenbeihund. Er passt vor allem zu aktiven Familien mit Platz, Zeit und der Bereitschaft, sich intensiv mit Erziehung und Auslastung zu beschäftigen.
 

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Irish Setter
Der Irish Setter Geschichte Der Irish Setter, genauer der Irische Rote Setter, wurde in Irland als Jagdgebrauchshund für die Vogeljagd gezüchtet. Die Rasse entstand aus dem Irischen Rot-Weissen Setter und einfarbig roten Hunden und war bereits im 18. Jahrhundert als eigener Typ klar erkennbar. Der Irish Red Setter Club wurde 1882 gegründet und veröffentlichte 1886 einen Rassestandard; später wurden auch Feldprüfungen und Arbeitsrichtlinien festgelegt. Aussehen Körperform: Der Irish Setter ist ein eleganter, athletischer und ausgewogener Hund mit trockenem, sportlichem Körperbau. Er wirkt leistungsfähig, beweglich und ausdauernd, ohne schwer oder grob zu erscheinen. Typisch sind eine tiefe Brust, eine gute Bemuskelung und eine insgesamt harmonische, rassige Erscheinung. Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist rot bis kastanienrot, glatt bis leicht gewellt und liegt flach an. An Ohren, Brust, Bauch, Läufen und Rute zeigt es eine deutliche, seidige Befederung. Wesen/Charakter Der Irish Setter gilt als freundlich, intelligent, lebhaft und sehr menschenbezogen. Er ist aufmerksam, temperamentvoll und voller Tatendrang, zugleich meist liebevoll und seiner Familie eng verbunden. Typisch ist seine fröhliche, offene Art. Durch seine jagdliche Veranlagung bringt er viel Energie, Bewegungsfreude und oft auch einen deutlichen Spur- und Suchwillen mit. Pflege Die Fellpflege ist insgesamt gut machbar, sollte aber regelmässig erfolgen. Besonders die seidigen Befederungen an Ohren, Brust, Bauch, Beinen und Rute müssen gebürstet werden, damit sie nicht verfilzen. Zusätzlich sollten Ohren, Pfoten, Krallen und Zähne kontrolliert werden, vor allem nach Spaziergängen in hohem Gras, Wald oder Feld. Gesundheit Der Irish Setter gilt insgesamt als aktive und leistungsfähige Rasse, dennoch können bestimmte gesundheitliche Probleme vorkommen. Genannt werden unter anderem Hüftdysplasie und verschiedene Augenerkrankungen wie progressive Retinaatrophie. Wie bei anderen sportlichen, größeren Hunden sind außerdem eine verantwortungsvolle Zucht, ein gesundes Körpergewicht und ein sinnvoll begleitetes Wachstum wichtig. Erziehung Die Erziehung sollte freundlich, klar und konsequent sein. Der Irish Setter ist klug und lernfreudig, aber auch temperamentvoll und leicht ablenkbar, besonders wenn Wildgerüche oder Bewegungsreize ins Spiel kommen. Frühe Sozialisierung, Rückruftraining und eine gute Balance aus Bewegung, Nasenarbeit und geistiger Auslastung sind besonders wichtig. Harte Methoden passen nicht zu dieser sensiblen, menschenbezogenen Rasse.  Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Besonders ist beim Irish Setter die Verbindung aus Eleganz, Jagdpassion und fröhlichem Temperament. Er ist kein gemütlicher Begleithund, sondern ein ausdauernder, sehr bewegungsfreudiger Hund mit echter Arbeitsveranlagung. Gleichzeitig wirkt er oft ausgesprochen charmant, verspielt und menschenfreundlich. Sein leuchtend rotes Fell macht ihn ausserdem sofort unverwechselbar. Geeignet für Ersthundehalter? Bedingt. Ein engagierter Ersthundehalter kann gut mit einem Irish Setter zurechtkommen, wenn genug Zeit, Bewegungsfreude und Lernbereitschaft vorhanden sind. Einfach ist die Rasse aber nicht immer, weil sie viel Auslastung, konsequente Erziehung und ein gutes Management des Jagdtriebs braucht. Wer einen ruhigen, anspruchslosen Anfängerhund sucht, ist mit einem Irish Setter meist nicht ideal beraten. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich kann der Irish Setter ein sehr guter Familienhund sein. Er ist meist freundlich, anhänglich und verspielt und sucht oft die Nähe seiner Menschen. Am besten passt er zu aktiven Familien, die viel draussen unterwegs sind und Freude daran haben, einen temperamentvollen und bewegungsfreudigen Hund sinnvoll zu beschäftigen. Ohne ausreichend Bewegung und Beschäftigung wird er im Alltag oft unausgeglichen.
 
Zwergschnauzer
Der ZwergschnauzerGeschichteDer Zwergschnauzer entstand um die Jahrhundertwende im Raum Frankfurt am Main und wurde anfangs noch als rauhhaariger Zwergpinscher bezeichnet. Ziel war ein kleiner Hund mit dem Wesen und Erscheinungsbild des Schnauzers, ohne zwergenhafte Übertreibungen.AussehenDer Zwergschnauzer ist ein kleiner, kräftiger, eher gedrungener als schlanker, rauhaariger Hund. Er soll das verkleinerte Abbild des Schnauzers sein und wirkt wach, robust und kompakt. Körperform: Quadratisch gebaut, wobei die Widerristhöhe etwa der Körperlänge entspricht; kräftig, kompakt und gut proportioniert. Fell: Drahtig, dicht und wetterfest, mit markantem Bart und buschigen Brauen. Wesen/CharakterDer Zwergschnauzer gilt als klug, lebhaft, aufmerksam und unerschrocken. Der FCI beschreibt ihn sinngemäss mit den Wesenseigenschaften des Schnauzers in kleiner Form: gutartig, verspielt, temperamentvoll und wachsam.PflegeDas Fell braucht regelmässiges Bürsten und bei dieser Rasse meist auch fachgerechtes Trimmen, damit die typische drahtige Struktur erhalten bleibt. Bart, Augenbrauen und Läufe benötigen zusätzliche Pflege, weil sich dort Schmutz leicht festsetzt. GesundheitDer FCI-Standard fordert funktional und klinisch gesunde Zuchttiere. Der Zwergschnauzer gilt insgesamt als recht robuster kleiner Hund, trotzdem ist wie immer eine verantwortungsvolle Zucht wichtig. Der Standard selbst nennt keine ausführliche Liste rassetypischer Erkrankungen.ErziehungDer Zwergschnauzer ist lernfreudig und aufmerksam, braucht aber klare, freundliche Konsequenz. Wegen seiner Wachsamkeit und seines selbstbewussten Terrierschlags sollte man früh an Sozialisierung, Leinenführigkeit und kontrolliertem Meldeverhalten arbeiten.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders sind sein markanter Schnauzerkopf mit Bart und Brauen, das drahtige Fell und die Mischung aus kleinem Format und großem Selbstbewusstsein. Er ist kein zerbrechlicher Schosshund, sondern ein wacher, robuster und ziemlich präsenter Begleithund.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, oft gut geeignet. Der Zwergschnauzer kann für motivierte Anfänger sehr passend sein, weil er handlich, intelligent und alltagstauglich ist. Man sollte aber mit seiner Wachsamkeit, seinem Temperament und dem Pflegeaufwand des Fells gut umgehen wollen.Familienhund oder nicht?Ja, in vielen Fällen ein guter Familienhund. Er ist anhänglich, lebhaft und robust genug für einen aktiven Alltag, solange er respektvoll behandelt und sinnvoll beschäftigt wird. In Familien, die klare Regeln und regelmässige Pflege leisten, passt er meist sehr gut.