Boesemans Regenbogenfisch

Melanotaemia boesemani

im Verkauf erhältlich


Steckbrief


Der Boesemans Regenbogenfisch ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 6–10 Tieren gehalten werden. Mischgruppen mit mehreren Männchen zeigen intensivere Farben.


Familie: Melanotaeniidae (Regenbogenfische)

Heimat: Neuguinea (West-Papua), insbesondere Gebiet um den Ajamaru-See und andere klare Gewässer. 

Synonyme: Melanotaenia boesemani, Boesemani Rainbowfish

Ersteinführung: In den 1980er-Jahren erstmals im Zoofachhandel verbreitet.

Grösse: Bis 10–12 cm

Geschlechtsunterschiede:

Männchen kräftiger und höher gebaut Farbpracht deutlich intensiver: vorne blau/violett, hinten orange/gelb

Weibchen blasser und schlanker

Ernährung: Allesfresser: Flocken- und Granulatfutter Frost- und Lebendfutter (Mückenlarven, Artemia, Daphnien) Pflanzenanteile und Spirulina förderlich für Gesundheit und Farbe

Temperatur: 24–28 °C

Beckengrösse: Mindestens 200 Liter – die Art ist ein sehr aktiver Schwimmer.

Wasserwerte:  pH: 7,0–8,0 / GH: 8–20 °dGH

Produktinformationen "Boesemans Regenbogenfisch"

Boesemans Regenbogenfisch


Herkunftsgebiet:

Boesemans Regenbogenfisch bewohnt klare, leicht alkalische Seen und Zuläufe West-Papuas. Das Wasser ist hart, sauerstoffreich und oft sehr klar.

Arten:

Der Boesemans Regenbogenfisch gehört zur Gattung Melanotaenia. Weitere bekannte Arten (nicht identisch, aber eng verwandt): Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:
  • Melanotaenia boesemani (Boeseman)
  • Melanotaenia praecox (Neonregenbogenfisch)
  • Melanotaenia lacustris
  • Melanotaenia herbertaxelrodi
  • Glossolepis incisus (Rotregenbogenfisch)

Soziales Verhalten:

Sehr friedlich Ideal für grössere Gesellschaftsbecken. Stark ausgeprägtes Balzverhalten, besonders morgens. Zeigen im Schwarm ein sehr dynamisches Schwimmverhalten. Paarbildend während der Balz, jedoch Schwarmtiere

Hälterungsbedingungen:

Viel freier Schwimmraum. Dichte Randbepflanzung Klare, stabile Wasserwerte. Starke Filterung und gute Sauerstoffversorgung. Abdeckung empfehlenswert – Regenbogenfische springen gern. Gute Lichtintensität fördert Farbenpracht

Zucht

Relativ einfach Freilaicher mit täglicher Eiablage über feinfiedrige Pflanzen oder Laichmopps. Eier kleben an Pflanzen. Eltern sollten nach dem Laichen getrennt werden. Jungfische benötigen feinstes Staubfutter/Infusorien, später Artemia-Nauplien. Hartes, leicht alkalisches Wasser fördert Zuchterfolg.

Besonderheiten

Eines der farbenprächtigsten Süsswasserfische überhaupt. Farben werden mit zunehmendem Alter intensiver. Besonders aktiv und schwimmfreudig. Sehr soziale Art – Einzelhaltung führt zu Stress. Gute Wasserqualität entscheidend für Gesundheit.

Fazit:

Boesemans Regenbogenfische sind farbenprächtige, lebhafte und robuste Schwarmfische, die besonders in grösseren Aquarien bestens zur Geltung kommen. Wer ausreichend Platz, klares Wasser und abwechslungsreiche Fütterung bietet, erhält einen beeindruckenden, aktiven und friedlichen Aquarienbewohner.

Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
Zusammensetzung
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Technische Details
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Feenkrebse
Feenkrebse (Frühjahrskiemenfuss) Feenkrebse (Frühjahrskiemenfuss) sind sehr verbreitet. Feenkrebse sind Kiemenfüsser, die seit Urzeit auf unserem Planeten in Salzseen, Austrocknungsgewässern oder Polargewässern zu finden sind.Für die Haltung im Aquarium eignen sich nur die Tiere aus Asien oder Amerika, die in einer Wassertemperatur von 20-30°C leben. Diese Arten (Branchinella thailandensis und Dendrocephalus brasiliensis) leben in Gewässern, die regelmässig wieder austrocknen und nur von Regenwasser gefüllt werden. Deshalb ist das Wasser auch sehr weich. Aussehen Die Tiere besitzen 11 Paare von Blattfüssen. Diese blattförmigen Gliedmassen dienen nicht nur der Fortbewegung, sondern auch der Atmung - was zu der Bezeichnung „Kiemenfusskrebs“ geführt hat. Farblich gibt es teils kleinere Unterschiede. Farblich anzutreffen sind diese orange bis rötlich-braun und können grünliche bis blaue Färbungen an den Gelenken und an den Grenzen der Segmente aufweisen.Beide Geschlechter verfügen über zwei kurze fadenförmige Antennen. Ein weiteres Paar Antennen unterscheiden sich jedoch von der Form und dem Geschlecht. Bei den Männchen tragen sie lappenförmige Anhänge, die eingerollt werden können. Erwachsene Weibchen erkennt man vor allem auch an den bauchseitig gelegenen Brutsäcken, die mit Eiern gefüllt sind und das Schwanzende der Weibchen sind durchscheinend hell. Systematik Stamm: Arthropoda / GliederfüsserUnterstamm: Crustacea / KrebstiereKlasse: Anostraca – KiemenfüßeFamilie: BranchipodidaeGattung: Branchipus / Eubranchipus /Tanymastix etc. Haltung Je nach Art werden die Feenkrebse 6-12 Wochen alt und die Grösse der ausgewachsenen Tiere variiert von 1-3cm.Kann man Triops und Feenkrebse zusammen halten?ja das geht Aquariumgrösse: Anfangs reicht eine Faunarium Box Grösse 230 x 155 x 170 mm durchaus Ab einer Tierlänge von 1.5cm kann man sie langsam an grössere Becken gewöhnen Grundbeleuchtung: Sonnenlicht oder eine Aquarienbeleuchtung reicht ausBelüftung: Eine Luftpumpe mit einem Stein und ganz wenig Luftdurchlass genügt für die HaltungEinrichtung:Nur Wasser und Zuchtansatz in den Anzucht-/Anfangsbehälter. Als Bodengrund kann man ein wenig feinen Aquariumsand benutzen (ist aber nicht unbedingt notwendig)Dekrationen können benutzt werden, sind aber nur für unser Auge und nicht für die Feenkrebse von Bedeutung.Feenkrebse sind Freischwimmer – brauchen also genügend freien Schwimmraum im Zuchtgefäss.Wenn die Tiere frei umherschwimmen, kann man auch ein wenig Aquriummoos ins Wasser legen. Damit das Wasser auch weich ist, nimmt man am Besten 2/3 destilliertes Wasser und 1/3 Mineralwasser (ohne Kohlensäure).Wassertemperatur: Temperaturschwankungen im Bereich von +/- 5° C nicht dramatisch.Die ideale Anzuchttemperatur liegt bei 26°.Start:Die Larven schlüpfen nur, wenn diese vom Wasser vollständig umgeben sind. Deshalb die Eier auf einen Klebestreifen und dann dieser ins Wasser legen – so werden die Eier nicht an den Rand geschwemmt und bleiben immer mit Wasser in Berührung.Nach 1-3 Tagen schlüpfen die Larven. Die Larven wachsen schnell heran und können bereits nach bis zu 40 Häutungen in ein bis zwei Wochen die Geschlechtsreife erreichen. Die Männchen halten kurz vor und auch während der Paarung die Weibchen mit ihren Kieferzangen fest. Nach der Paarung entwickeln sich die Eier in den Eisäcken am Hinterleib der Weibchen. Sie fallen auf den Gewässergrund und können im Nährboden mehrere Jahre andauernder Trockenheit überleben.Wenn die Feenkrebse gestorben sind, kann man das Wasser ablassen und den Bodengrund mit den Eiern ganz trocken lassen. Die Larven können nur wieder schlüpfen, wenn die Eier ganz trocken waren.Ist dieser durchgetrocknet, kann ein neuer Ansatz starten.Wenn kein Bodengrund verwendet wird, kann man die Eier auch mit einem dünnen Schlauch absaugen. Das Wasser mit den Eiern durch ein feines Netz oder einen Kaffeefilter fliessen lassen – so kann man die Eier auffangen.Wichtig: Die Tiere vertragen keine grossen Wasserwechsel. Sollen die Feenkrebse in ein grösseres Heim umziehen, gibt man am besten die Tiere mitsamt Anzuchtwasser in das neue Heim oder Becken und füllt langsam mit aufbereitetem Leitungswasser den Behälter auf. Fütterung Die Larven werden ab dem 3. Schlupftag gefüttert.Füttern kann man die Larven mit Algenpulver oder dem JBL Artemio fluid. Für jede Tierhaltung gilt: Kinder müssen von den Eltern angeleitet, beaufsichtigt und kontrolliert werden. Kinder müssen lernen, dass ein Tier seine eigenen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten hat und dies respektieren. Eltern sollten sich darüber bewusst sein, dass sie es sind, die die Verantwortung für das Tier haben. Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Glühlichtsalmler
GlühlichtsalmlerHerkunftsgebiet: Endemisch im Essequibo-Fluss, Guyana. Soziales Verhalten: Friedlicher Schwarmfisch für jedes gut gepflegte Gesellschaftsbecken Hälterungsbedingungen: Dieser Fisch kommt erst im Schwarm und bei gedämpftem Licht (Torffilterung, Schwimmpflanzendecke) richtig zur Geltung. Zucht: Bei 28° C zwischen feinfiedrigen Pflanzen im Schwarm oder als Einzelpaar im Zuchtbecken bei weichem, torfgefiltertem Wasser Besonderheiten: Einer der schönsten klein bleibenden Salmler, der dem Neonfisch nicht nachsteht. Quellennachweis: Mergus Atlas Band 1Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Dornauge
DornaugeHerkunftsgebiet: Südostasien: Thailand, Westmalaysia, Singapur, Sumatra, Java, Borneo. Soziales Verhalten: Einzelgängerisch lebende, dämmerungs- bzw. nachtaktive Fische, die tagsüber ein verstecktes Leben führen. Hälterungsbedingungen: Weicher Bodengrund, dieser kann auch mit dünner Mulm- oder Torfschicht bedeckt sein. Dichte Bepflanzung mit feinfliedrigen Pflanzen. feinfiedrige Pflanzen aber nur , wenn keine Mulmschicht vorhanden ist . Verstecke aus Wurzeln und Steinen. Schwimmpflanzen zur Dämpfung des Lichtes. Wasser kalkarm (weich) und torfsauer . Pangio-Arten sind wärmebedürftig. Zucht: Im Aquarium nur in Ausnahmefällen gelungen. Diese Erfolge sind aber meist dem Zufall zu verdanken. Die Eier werden unter der Wasseroberfläche abgegeben. Sie kleben an den Wurzeln der Schwimmpflanzen oder bleiben dort hängen. Die Eier haben eine hellgrüne Färbung und sind sehr klein. Besonderheiten: Diese Art spaltet sich in zwei Unterarten, Pangio kuhlii kuhlii (VAL., 1846) und P. kuhlii sumatranus, FRASER-BRUNNER ,1940 ( Sumatra Dornauge) . Diese Unterart wurde zuerst eingeführt.(1909), aber erst 1940 als Unterart beschrieben. Beide Unterarten unterscheiden sich nur durch Färbung und Zeichenmuster. Nach KLAUSEWITZ gehört P. myersi ebenfalls in diese Gruppe und hieße dann P. kuhlii myersi. Quellennachweis: Mergus Atlas Band 1Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Purpurprachtsbarsch
Steckbrief PurpurprachtsbarschHerkunftsgebietDer Purpurprachtsbarsch stammt aus weichen, leicht sauren Flüssen und Bächen Westafrikas. Er bevorzugt dicht bewachsene Uferzonen und Bereiche mit Wurzeln, Steinen und Höhlen.ArtenDer Purpurprachtsbarsch gehört zur Gattung Pelvicachromis, zu der auch andere bekannte Arten zählen: Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören: Pelvicachromis pulcher (Purpurprachtsbarsch)Pelvicachromis taeniatusPelvicachromis subocellatus Verschiedene Standort- und Farbvarianten („Nigeria Red“, „Moliwe“ etc.)Soziales VerhaltenSehr friedlich gegenüber den meisten Mitbewohnern.  Wird während der Brutzeit territoriale, aber nicht übermässig aggressiv.  Zeigt wunderbares Paar- und Brutpflegeverhalten.  Im gut strukturierten Aquarium problemlos vergesellschaftbar.HälterungsbedingungenGut bepflanztes Aquarium mit Höhlen (Blumentöpfe, Kokoshöhlen, Wurzeln).  Feiner Sandboden zum Gründeln.  Schwaches bis moderates Licht.  Regelmässige Wasserwechsel.  Ruhige Mitbewohner wählen (keine Flossenbeisser)ZuchtSehr einfach – ideal für Einsteiger in die Buntbarschzucht.  Höhlenbrüter Weibchen übernimmt meist Brutpflege.  Nach Schlupf führt das Paar den Nachwuchs gemeinsam.  Jungfische nehmen Artemia-Nauplien und feines Futter problemlos an.  Hohe ÜberlebensrateBesonderheitenEine der friedlichsten Zwergbuntbarsche überhaupt.  Zeigt während der Balz extrem schöne Farben.  Ideal für kleinere Gesellschaftsbecken.  Robust und pflegeleicht.  Sehr gute Eltern – vorbildliches Brutverhalten.FazitDer Purpurprachtsbarsch ist ein wunderschöner, friedlicher und äusserst robuster Buntbarsch, der sich hervorragend für Einsteiger und Fortgeschrittene eignet. Sein faszinierendes Balz- und Brutverhalten sowie die intensive Färbung machen ihn zu einem Highlight in jedem Gesellschaftsaquarium.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Flossensauger
FlossensaugerHerkunftsgebiet: Flossensauger stammen aus Südostasien und sind in strömungsreichen, kühleren Gewässern beheimatet Arten:Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören: Tüpfel-Flossensauger (Beaufortia leveretti) Chinesischer Flossensauger (Pseudogastromyzon cheni) Prachtflossensauger (Sewellia lineolata) Rote Geckoschmerle (Homaloptera confuzona) Soziales Verhalten: Es sind sehr friedliche, nachtaktive Fische. Sie mögen die dunklen Ecken und besonders den Strom, in dem sie übergehen, meistens geklebt gegen eine Scheibe oder einer glatten Oberfläche.Hälterungsbedingungen: Flossensauger sind Fische, die sehr empfindlich auf die Qualität des Wassers und besonders auf seine Temperatur  reagieren. Eine Temperatur über 25°C beginnt bereits, sie zu stressen, und eine 27°C Temperatur kann sogar tödlich sein.Der Sauerstoffsatz ist auch sehr wichtig. Man hält sie am besten in einem gut gefilterten und bepflanzten Aquarium. Dépigmentation der Haut kann ein Zeichen von zu hoher Temperatur sein.Zucht: Die gezielte Nachzucht im Aquarium ist sehr schwierig. Einige Arten wie Sewellia lineolata legen ihre Eier in groben Kies. Ein Bachaquarium mit kühlem, strömungsreichem Wasser kann die Laichbereitschaft fördern. Bei manchen Arten wie Dornaugen sind Zufallszuchten in saurem Wasser gelungen. Besonderheiten: Saugen sich auf glatten Flächen mit ihren Bauch- und Afterflossen fest (sie bilden zusammen einen grossen Saugnapf). Abgeflachte Körperform und saugnapfartig vergrößerte Brust- und Bauchflossen als Anpassung an die Strömung Besitzen Unteraugendorne, die bei Gefahr aufgestellt werden können Tag- und dämmerungsaktiv Hoher Sauerstoffbedarf Fazit Flossensauger sind faszinierende, an strömungsreiche Gewässer angepasste Fische. Sie eignen sich gut für spezialisierte Aquarien mit kühlerem, sauerstoffreichem Wasser und starker Strömung. Ihre friedliche Natur und das interessante Verhalten machen sie zu attraktiven Pfleglingen für erfahrene Aquarianer, die bereit sind, ihre speziellen Bedürfnisse zu erfüllen. Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Platy
SteckbriefHerkunftsgebiet:Platys stammen ursprünglich aus kleinen Flüssen, Bächen und Lagunen Mittelamerikas, häufig in dicht bewachsenen Uferbereichen.Arten:Die im Zoofachhandel erhältlichen Platys sind meist Zuchtformen zweier Arten:Xiphophorus maculatus (Südlicher Platy)Xiphophorus variatus (Variatus-Platy)Oft hybridisiert. Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören: (Zuchtformen und Farbvarianten)Roter PlatySonnenplatyTuxedo PlatyWagtail PlatyBlauplatyVariatus PlatyKoi-PlatyHighfin-PlatySoziales Verhalten:Platys sind sehr friedlich und äusserst gesellig. Sie eignen sich ideal für Gesellschaftsbecken mit anderen ruhigen Arten. Männchen können gelegentlich Weibchen bedrängen, weshalb ein Übergewicht an Weibchen empfohlen wird.Hälterungsbedingungen:Ein gut bepflanztes Aquarium mit freiem Schwimmraum ist ideal. Platys mögen hartes bis mittelhartes Wasser und eine moderate Strömung. Regelmässige Wasserwechsel und ein ausgewogenes Futter sichern Vitalität und Farbenpracht.Zucht:Platys sind lebendgebärend. Weibchen bringen alle 4–6 Wochen Jungfische zur Welt. Eine dichte Bepflanzung erhöht die Überlebensrate der Jungtiere, da erwachsene Platys teilweise nachstellen können. Zucht gelingt leicht auch im Gesellschaftsbecken.Besonderheiten:Sehr robust und anfängerfreundlich.  Grosse Vielfalt an Farben und Formen.  Passt hervorragend in Gesellschaftsbecken.  Vermehrt sich leicht und regelmässigFazit:Der Platy ist ein farbenfroher, aktiver und unkomplizierter Aquarienfisch, der sich ideal für Anfänger und Gesellschaftsaquarien eignet. Mit stabilen Wasserwerten, abwechslungsreichem Futter und einer kleinen Gruppe zeigt er sein volles Potenzial und sorgt für lebhaftes Treiben im Aquarium.Für Fragen oder bei Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Sterbas Panzerwels
Sterbas PanzerwelsHerkunftsgebiet:Corydoras sterbai stammt aus dem Grenzgebiet zwischen Brasilien und Bolivien und lebt dort in weicheren, klaren bis leicht trüben Gewässern mit sandigem Grund.Arten:Sterbas Panzerwels ist eine von über 170 Corydoras-Arten. Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:Corydoras sterbaiCorydoras paleatusCorydoras aeneus (Goldform, Albino)Corydoras pandaCorydoras julii / trilineatus Sterbai gehört zu den beliebtesten Arten wegen seiner attraktiven Punkt- und Linienzeichnung.Soziales Verhalten:Sehr friedlich, gesellig und aktiv am Boden. Bildet kleine Gruppen, die gemeinsam wühlen.  Sehr verträglich mit anderen friedlichen Fischen.  Nicht aggressiv und ideal für Gesellschaftsaquarien.Hälterungsbedingungen:Feiner Sandboden ist Pflicht, da harte Kieskanten die Barteln verletzenGut strukturiertes Becken mit Wurzeln, Pflanzen und SchattenzonenSauberes, gut gefiltertes Wasser Sanfte StrömungRegelmässige WasserwechselNie mit der Hand einsetzen – empfindliche FlossenstachelnZucht:Eher einfach im Vergleich zu anderen Panzerwelsen.  Laichen nach Wasserwechseln mit leicht kühlerem Wasser.  Weibchen kleben Eier an Scheiben und Pflanzen.  Eltern müssen oft entfernt werden, da Eier gefressen werden.  Jungtiere benötigen feines Staubfutter und Artemia-Nauplien.Besonderheiten:Sehr robust und ideal für Anfänger Muss in Gruppen gehalten werdenBarteln benötigen weichen Bodengrund zur Schonung Schöne Musterung mit weissen Punkten auf dunklem KörperVerträgt höhere Temperaturen – ideal für DiskusbeckenFazit:Sterbas Panzerwels ist ein friedlicher, attraktiver und pflegeleichter Bodenbewohner, der in Gruppen für lebhaftes, soziales Verhalten sorgt. Mit feinem Sand, sauberen Wasserbedingungen und abwechslungsreicher Ernährung bleibt er lange gesund und aktiv. Ein idealer Begleitfisch für fast jedes friedliche Gesellschaftsaquarium – und besonders beliebt in warmen Becken.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Skalar
Steckbrief SkalarHerkunftsgebiet:Skalare stammen aus dem tropischen Amazonasbecken in Brasilien, Peru und Kolumbien. Sie bewohnen stehende oder langsam fliessende Gewässer mit dichter Vegetation und Wurzelstrukturen.Arten:Zum Genus Pterophyllum gehören:Pterophyllum scalare (gewöhnlicher Skalar, häufig im Handel)Pterophyllum altum (Altum-Skalar – anspruchsvoller, deutlich grösser)Pterophyllum leopoldi (kleinste Art)Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören: (Zucht- und Farbformen)Silber-Skalar (Wildform)Marmor-Skalar Koi-SkalarSchleier-Skalar  Black-Skalar  Gold-Skalar  Zebra-Skalar  Platinum-Skalar Soziales Verhalten:Skalare sind sozial und bilden innerhalb der Gruppe Hierarchien. Sie sind gegenüber ruhigen Arten friedlich, können jedoch kleinere Fische fressen (Neons, Guppys). Mit zunehmender Paarbildung verteidigen Skalare Brutreviere energisch.Hälterungsbedingungen:Hohe Aquarien mit Pflanzen, Wurzeln und ruhigen Ecken.  Freiraum zum Schwimmen erforderlich.  Sehr gute Wasserqualität, regelmässige Wasserwechsel.  Nicht zu starke Strömung Ideales Vergesellschaftung mit grösseren Salmlern, Welsen, ruhigen BarbenZucht:Skalare bilden monogame Paare Laichen auf breiten Blättern, Wurzeln oder senkrechten Oberflächen.  Eltern betreiben Brutpflege: Fächeln der Eier und Bewachen der Jungen.  Für erfolgreiche Zucht: ruhiges Artenbecken, stabile Wasserwerte, leicht saures WasserBesonderheiten:Eindrucksvolle Körperhöhe und elegante Schwimmweise.  Empfindlich gegenüber Stress und schlechter Wasserqualität.  Besonders schöne Farbvarianten erhältlich.  Werden handzahm und zeigen individuelles Verhalten.Fazit:Der Skalar ist ein majestätischer, friedlicher Buntbarsch, der in hohen, gut strukturierten Aquarien seine volle Schönheit entfaltet. Mit guter Pflege, stabilen Wasserbedingungen und passender Vergesellschaftung ist er ein Highlight für jedes größere Süßwasseraquarium.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Zebrawels
Steckbrief ZebrawelsHerkunftsgebiet:Der Zebrawels stammt ausschliesslich aus dem Rio Xingu in Brasilien – einem warmen, klaren, schnell fliessenden Fluss mit vielen Felsen und Spalten. Er lebt in Strömungsbereichen zwischen Felsen und benötigt entsprechende Bedingungen im Aquarium.Arten:Hypancistrus zebra ist eine eigenständige Art. Weitere ähnliche Hypancistrus-Arten: Hypancistrus sp. L066 (King Tiger) Hypancistrus sp. L333 Hypancistrus sp. L260 (Queen Arabesque) Der echte L046 ist jedoch die seltenste und begehrteste Art.Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:Hypancistrus zebra (L046) – meist NachzuchtenHypancistrus sp. L260Hypancistrus sp. L333Hypancistrus sp. L066Soziales Verhalten:Der Zebrawels ist ruhig, friedlich und versteckt sich gerne. Er ist nachtaktiv, kommt jedoch bei ruhigen Bedingungen regelmässig hervor. Revierverhalten ist insbesondere unter Männchen während der Zucht ausgeprägt.Hälterungsbedingungen:Warmes, sauerstoffreiches Wasser. Starke Strömung erwünscht. Viele Steinaufbauten, Engstellen, Röhren. Sehr sauberes Wasser – empfindlich gegen Nitrit/Nitrat. Gedämpftes Licht, Schattenzonen. Nur mit ruhigen Arten vergesellschaften (idealerweise Artenbecken)Zucht:Zucht im Aquarium gut möglich und häufig der einzige Weg zur Arterhaltung. Höhlenbrüter Männchen bewacht Gelege bis zum Schlupf. Junge fressen anfangs feines Frost- und Lebendfutter. Sehr weiches, saures Wasser fördert Zuchterfolg. Geduld erforderlich – Aufzucht dauert lange.Besonderheiten:Sehr selten und geschützt in der Natur. Oft teuer aufgrund der schwierigen Herkunft und strengen Exportregeln. Absolute Warmwasserart. Sehr empfindlich gegenüber schlechter Wasserqualität. Ideal für fortgeschrittene Aquarianer. Wunderschöne Schwarz-Weiss-Zeichnung – unverwechselbar!Fazit:Der Zebrawels ist ein beeindruckender, hochseltener Aquarienfisch mit einzigartiger Zeichnung und aussergewöhnlichem Verhalten. Er benötigt warmes, sehr sauberes Wasser, viele Höhlen und eine ruhige Umgebung. Für erfahrene Aquarianer ist er ein echter Schatz, der bei richtiger Pflege sogar erfolgreich nachgezüchtet werden kann.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Kampffisch
Der Kampffisch (Betta splendens) Herkunftsgebiet: Der siamesische Kampffisch ist ein weltweit bekannter Aquarium Bewohner, er kommt ursprünglich aus Thailand besser gesagt aus Südostasien. Lebensraum: Kampffische leben in kleinen warmen Tümpeln, Teichen, Seen, in Reisfeldern sowie Überschwemmungsgebieten und Lagunen.Die Kampffische nutzen die dichte Vegetation, um sich von Fressfeinden zu schützen. Haltung: Das Kampffisch Aquarium weist ein Volumen von 20 bis 25 Liter auf und geht somit unter die Kategorie der Nano Aquarien.Zudem sollte man bei der Beckenauswahl darauf achten, dass die Höhe nicht über 40 cm kommt, da der Kampffisch nicht die Kraft dazu hat sehr hoch zu schwimmen, um Luft zu holen.Da Kampffische sehr gemütliche und langsame Tiere sind, empfiehlt es sich nicht eine stark strömende Pumpe einzubauen. Kampffische brauchen wenig bis gar keine Strömung. Die heutigen Zuchtformen haben teils so grosse Flossen das der Kampffisch nicht lange am Stück schwimmen kann, da er schnell erschöpft.Die Kampffischmännchen muss man Einzeln halten, da wie der Name schon sagt: Sie Kämpfen und das bis zum Tode. Die Weibchen hingegen kann man in Gruppen halten. Die Kampffisch-Zucht ist wiederum schwieriger da es auch dort teils zu Streitereien kommen kann.Kampffische sollte man so abwechslungsreich wie möglich füttern. Empfehlenswert ist, dass man auch mal Lebend und Frostfutter anbietet wie zum Beispiel Mückenlarven, Wasserflöhe und Artemia. Sie besetzen ein Revier, welches sie Regelmässig abschwimmen. Ist das Revier zu gross, fühlt sich ein Kampffisch nicht wohl, da er schnell den Überblick verliert. Von der Vergesellschaftung mit anderen Fischen ist abzuraten, da sich die Kampffische gestresst fühlen oder zu wenig Futter erhalten. Man kann sie am besten mit Schnecken vergesellschaften. Kampffische mögen Becken, die stark bepflanzt sind, da dies Versteckmöglichkeiten bietet und sich der Kampffisch auch mal in den Pflanzen ausruhen kann. Es ist wichtig, dass nicht die ganze Wasseroberfläche mit Pflanzen bedeckt ist, da der Kampffisch ein Labyrinth Fisch ist, und an der Wasseroberfläche Luft saugt. Futter: Die Kampffische sind reine Fleischfresser. Zierfischfutter mit pflanzlichen Inhaltsstoffen können den Kampffisch krank machen, deshalb ist ein Flockenfutter ausschliesslich mit Fleisch sehr ratsam. Bei der Fütterung des Kampffisches gilt: regelmässig, aber in kleinen Mengen.
 
Rotaugen-Moenkhausia
Rotaugen-MoenkhausiaHerkunftsgebietIn Flüssen, Überschwemmungsgebieten und langsam fliessenden Bereichen Südamerikas verbreitet. Bevorzugt klare, leicht saure bis neutrale Gewässer mit Pflanzen und Wurzelbereichen.ArtenDie Gattung Moenkhausia umfasst über 60 Arten, viele davon sehr ähnlich aussehend. Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:Moenkhausia sanctaefilomenae (Rotaugen-Salmler)Moenkhausia pittieri (Diamantsalmler)Moenkhausia costaeSoziales VerhaltenSehr friedlich Ideal für Gesellschaftsbecken. Lebhaftes Schwimmverhalten, viel Bewegung. Bildet lockere Schwärme. Kann bei sehr langen Flossen (z. B. Fadenfischen) gelegentlich neugierig knabbern, aber selten aggressiv.HälterungsbedingungenViel freier Schwimmraum. Dicht bepflanzte Randzonen. Gedämpftes Licht durch Schwimmpflanzen möglich. Stabile Wasserwerte. Gute Filterung, mässige Strömung. Abdeckung empfohlen – springfreudigZuchtMöglich, aber nicht ganz einfach. Freilaicher. Eier werden gestreut und sinken zu Boden. Elterntiere fressen Laich → separates Zuchtbecken nötig. Dunkler Bodengrund verhindert Lichtschäden an Eiern. Jungfische nach Schlupf mit Infusorien, später Artemia-Nauplien fütternBesonderheitenSehr robuste Art → gut für Anfänger geeignet. Das charakteristische „rote Auge“ macht ihn unverwechselbar. Sehr aktiver, schwimmfreudiger Salmler. Perfekt für grössere Gesellschaftsaquarien. Passt zu vielen friedlichen Fischarten.FazitMoenkhausia sanctaefilomenae ist ein lebhafter, attraktiver und sehr robuster Schwarmfisch, der sich ideal für Gesellschaftsaquarien eignet. Mit seiner markanten Rotaugen-Färbung und seinem temperamentvollen, aber friedlichen Schwimmverhalten bringt er Leben ins Aquarium. Er ist pflegeleicht und daher gut für Einsteiger wie auch für erfahrene Aquarianer geeignet.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Blauer Fadenfisch
Blauer FadenfischHerkunftsgebiet: Südostasien (Malaysia, Thailand, Burma, Vietnam), Inseln des indoaustralischen Archipels. Soziales Verhalten: Friedlich, allerdings fast langweilig mit zunehmendem Alter. Jungtiere sind sehr possierlich. Mehrere Männchen sollten nicht in einem Aquarium zusammen gehalten werden. Hälterungsbedingungen: Jede Art von Einrichtung. Die Vergesellschaftung mit sehr robusten Arten verdrängt diese Art in die Ecken. Ein Fisch, der fast nicht totzukriegen ist. Er wird allerdings sehr scheu, wenn er als ausgewachsener Fisch in ein anderes, fremdes Becken umgesetzt wird; pH 6 - 8,8; Härte 5 - 35° dGH. Zucht: Wasserspiegel absenken auf 15 cm. Es wird ein Schaumnest gebaut. Nach dem Ablaichen sollte das Weibchen entfernt werden, da das Männchen bösartig sein kann. Besonderheiten: Einer der härtesten Aquarienfische überhaupt. Frisst auch Planarien (Scheibenwürmer). Auf dem Foto rechts oben ist die Zuchtform T. trichopterus ,,cosby" (Marmorierter Fadenfisch) abgebildet, darunter die Normalfärbung. Eine gelb-rosa albinotische Farbform ist immer häufiger im Handel zu habenQuellennachweis: Mergus Atlas Band 1Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 

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Gabelschwanz Regenbogenfisch
Gabelschwanz / RegenbogenfischHerkunftsgebiet: Neuguinea: Küstenebene und anschliessendes inneres Tiefland zwischen Dyke Auckland Bay und Collingwood Bay an dem östlichen Ende von Neuguinea. Soziales Verhalten: Munterer, friedlicher Schwarmfisch Hälterungsbedingungen: Wie bei P. connieae angegeben. P. furcatus liebt dichte Bepflanzung der Becken. Zucht: Ähnelt stark der von P. connieae. Einzelheiten:ALLEN & CROSS (1982): Rainbowfishes of Australia and Papua New Guinea, T.F.H.-Verlag, beschreiben ein Zuchtbecken für die Pseudomugil-Arten folgendermassen: Ein Becken mit den Massen 40 x 25 x 25 cm reicht aus. Der Boden sollte mit einer dünnen Sandschicht bedeckt sein, einen Klumpen Javamoos und 2 oder 3 schwimmende Riccia-Polster sowie einen schwach arbeitenden Ausströmerstein enthalten. Man kann die Tiere sowohl paarweise als auch in Gruppen zur Zucht ansetzen. Ist das Männchen zu aggressiv, so gibt man 1 - 2 weitere Weibchen hinzu. Ein Ansatz im Schwarm bringt erheblich bessere Ergebnisse als paarweise Zucht. Die Tiere laichen gewöhnlich am Morgen ab. Die Eier haben Haftfäden und kleben an den Wasserpflanzen. Die Entwicklungszeit beträgt bei 25° C 15 - 20 Tage. Die Elterntiere werden herausgefangen (Laichräuber). Fütterung der Jungen mit Infusorien und Staubfutter. Besonderheiten: P. furcatus unterscheidet sich von P. connieae durch das Vorhandensein von gewöhnlich 8 - 9 (selten 7) segmentierten Strahlen in der zweiten Rückenflosse (10 - 11, gelegentlich 9, selten 12 bei P. connieae) und durch je einen dorsalen und ventralen Rand in der Schwanzflosse. d von P. furcatus haben eine kräftig orangefarbene Brust, während sie bei P. connieae gelb ist.Quellennachweis: Mergus Atlas Band 2Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Schmetterlingsbuntbarsch
SchmetterlingsbuntbarschHerkunftsgebiet:Der Schmetterlingsbuntbarsch (Mikrogeophagus ramirezi) stammt aus den warmen, langsam fliessenden Gewässern Venezuelas und Kolumbiens. Dort lebt er in dicht bewachsenen Uferzonen mit weichem, leicht saurem Wasser.Arten:Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:Mikrogeophagus ramirezi – der klassische SchmetterlingsbuntbarschMikrogeophagus ramirezi „Gold“ – goldfarbene ZuchtformMikrogeophagus ramirezi „Electric Blue“ – intensiv blaue FarbvarianteMikrogeophagus ramirezi „German Blue“ – kräftig gefärbte StandardzuchtforSoziales Verhalten:Schmetterlingsbuntbarsche sind friedliche Zwergbuntbarsche und lassen sich gut in Gesellschaft von ruhigen Arten halten. Innerhalb des Paares zeigen sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten, während Männchen untereinander in zu kleinen Aquarien rivalisieren können.Hälterungsbedingungen:Der Schmetterlingsbuntbarsch bevorzugt warme Temperaturen von 26–30 °C, weiches bis mittelhartes Wasser und einen leicht sauren pH-Wert. Feiner Sandboden, viele Pflanzen und ruhige Versteckplätze schaffen optimale Bedingungen. Eine gute Wasserqualität ist für diese Art besonders wichtig.Zucht:Die Tiere bilden Paarbindungen und laichen meist auf flachen Steinen oder Blättern ab. Beide Eltern übernehmen die Brutpflege, fächeln die Eier frisch und führen später die Jungfische. Eine erfolgreiche Zucht gelingt am besten in einem separaten Zuchtbecken mit sehr guter Wasserqualität.Besonderheiten:Schmetterlingsbuntbarsche zählen zu den farbenprächtigsten Zwergbuntbarschen überhaupt. Obwohl ihre Ansprüche moderat sind, reagieren sie sensibel auf schlechte Wasserwerte. Hochzuchtformen können empfindlicher sein als die Wildform.Fazit:Der Schmetterlingsbuntbarsch ist ein attraktiver, friedlicher Zwergbuntbarsch, der bei passenden Haltungsbedingungen viel Freude bereitet. Für Aquarien mit ruhigen Mitbewohnern und guter Pflege ist er eine Bereicherung.Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco jederzeit zur Verfügung. Wir beraten Sie gerne fachgerecht!
 
JBL AquaPad
Farben (2): grau | Grösse (1): 60 x 30 cm / 5 mm | Grösse (4): 60 x 30 cm / 5 mm
JBL AquaPad - Spezial-Unterlage für Aquarien und Terrarien Vermeidung von Spannungen im Glas – Ausgleich von Bodenunebenheiten unterm Aquarium und im Aquarium bei Steinaufbauten Einfache Nutzung: Platzierung des AquaPads unter dem Aquarium und im Aquarium bei schweren Steinaufbauten Ausgleich von Unebenheiten, Verhinderung von Wärmeverlust, Verhinderung von Belastungsspitzen im Aquarium durch schwere Steine Verhinderung von Glasbruch, Stabilität Lieferumfang: 1 Spezial-Unterlage für Aquarien und Terrarien Vermeidung von Spannungen – Ausgleich von UnebenheitenJedes Aquarium sollte eine Unterlage haben, die Unebenheiten ausgleicht und vor Spannungen im Glas schützt.Das JBL AquaPad verhindert den Wärmeverlust und fördert dadurch den Pflanzenwuchs. Es bietet Stabilität und schützt vor Glasbruch.Einfache NutzungDas AquaPad entsprechend der Grösse ihres Aquariums wählen und unter dem Aquarium platzieren. Aquarien sollten nie direkt auf Holz oder andere Materialien gestellt werden.Zum Zweiten bietet JBL AquaPad einen idealen Schutz der Bodenscheibe, wenn schwere Steinaufbauten im Aquarium eingebracht werden.

6,50 CHF

Feenkrebse
Feenkrebse (Frühjahrskiemenfuss) Feenkrebse (Frühjahrskiemenfuss) sind sehr verbreitet. Feenkrebse sind Kiemenfüsser, die seit Urzeit auf unserem Planeten in Salzseen, Austrocknungsgewässern oder Polargewässern zu finden sind.Für die Haltung im Aquarium eignen sich nur die Tiere aus Asien oder Amerika, die in einer Wassertemperatur von 20-30°C leben. Diese Arten (Branchinella thailandensis und Dendrocephalus brasiliensis) leben in Gewässern, die regelmässig wieder austrocknen und nur von Regenwasser gefüllt werden. Deshalb ist das Wasser auch sehr weich. Aussehen Die Tiere besitzen 11 Paare von Blattfüssen. Diese blattförmigen Gliedmassen dienen nicht nur der Fortbewegung, sondern auch der Atmung - was zu der Bezeichnung „Kiemenfusskrebs“ geführt hat. Farblich gibt es teils kleinere Unterschiede. Farblich anzutreffen sind diese orange bis rötlich-braun und können grünliche bis blaue Färbungen an den Gelenken und an den Grenzen der Segmente aufweisen.Beide Geschlechter verfügen über zwei kurze fadenförmige Antennen. Ein weiteres Paar Antennen unterscheiden sich jedoch von der Form und dem Geschlecht. Bei den Männchen tragen sie lappenförmige Anhänge, die eingerollt werden können. Erwachsene Weibchen erkennt man vor allem auch an den bauchseitig gelegenen Brutsäcken, die mit Eiern gefüllt sind und das Schwanzende der Weibchen sind durchscheinend hell. Systematik Stamm: Arthropoda / GliederfüsserUnterstamm: Crustacea / KrebstiereKlasse: Anostraca – KiemenfüßeFamilie: BranchipodidaeGattung: Branchipus / Eubranchipus /Tanymastix etc. Haltung Je nach Art werden die Feenkrebse 6-12 Wochen alt und die Grösse der ausgewachsenen Tiere variiert von 1-3cm.Kann man Triops und Feenkrebse zusammen halten?ja das geht Aquariumgrösse: Anfangs reicht eine Faunarium Box Grösse 230 x 155 x 170 mm durchaus Ab einer Tierlänge von 1.5cm kann man sie langsam an grössere Becken gewöhnen Grundbeleuchtung: Sonnenlicht oder eine Aquarienbeleuchtung reicht ausBelüftung: Eine Luftpumpe mit einem Stein und ganz wenig Luftdurchlass genügt für die HaltungEinrichtung:Nur Wasser und Zuchtansatz in den Anzucht-/Anfangsbehälter. Als Bodengrund kann man ein wenig feinen Aquariumsand benutzen (ist aber nicht unbedingt notwendig)Dekrationen können benutzt werden, sind aber nur für unser Auge und nicht für die Feenkrebse von Bedeutung.Feenkrebse sind Freischwimmer – brauchen also genügend freien Schwimmraum im Zuchtgefäss.Wenn die Tiere frei umherschwimmen, kann man auch ein wenig Aquriummoos ins Wasser legen. Damit das Wasser auch weich ist, nimmt man am Besten 2/3 destilliertes Wasser und 1/3 Mineralwasser (ohne Kohlensäure).Wassertemperatur: Temperaturschwankungen im Bereich von +/- 5° C nicht dramatisch.Die ideale Anzuchttemperatur liegt bei 26°.Start:Die Larven schlüpfen nur, wenn diese vom Wasser vollständig umgeben sind. Deshalb die Eier auf einen Klebestreifen und dann dieser ins Wasser legen – so werden die Eier nicht an den Rand geschwemmt und bleiben immer mit Wasser in Berührung.Nach 1-3 Tagen schlüpfen die Larven. Die Larven wachsen schnell heran und können bereits nach bis zu 40 Häutungen in ein bis zwei Wochen die Geschlechtsreife erreichen. Die Männchen halten kurz vor und auch während der Paarung die Weibchen mit ihren Kieferzangen fest. Nach der Paarung entwickeln sich die Eier in den Eisäcken am Hinterleib der Weibchen. Sie fallen auf den Gewässergrund und können im Nährboden mehrere Jahre andauernder Trockenheit überleben.Wenn die Feenkrebse gestorben sind, kann man das Wasser ablassen und den Bodengrund mit den Eiern ganz trocken lassen. Die Larven können nur wieder schlüpfen, wenn die Eier ganz trocken waren.Ist dieser durchgetrocknet, kann ein neuer Ansatz starten.Wenn kein Bodengrund verwendet wird, kann man die Eier auch mit einem dünnen Schlauch absaugen. Das Wasser mit den Eiern durch ein feines Netz oder einen Kaffeefilter fliessen lassen – so kann man die Eier auffangen.Wichtig: Die Tiere vertragen keine grossen Wasserwechsel. Sollen die Feenkrebse in ein grösseres Heim umziehen, gibt man am besten die Tiere mitsamt Anzuchtwasser in das neue Heim oder Becken und füllt langsam mit aufbereitetem Leitungswasser den Behälter auf. Fütterung Die Larven werden ab dem 3. Schlupftag gefüttert.Füttern kann man die Larven mit Algenpulver oder dem JBL Artemio fluid. Für jede Tierhaltung gilt: Kinder müssen von den Eltern angeleitet, beaufsichtigt und kontrolliert werden. Kinder müssen lernen, dass ein Tier seine eigenen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten hat und dies respektieren. Eltern sollten sich darüber bewusst sein, dass sie es sind, die die Verantwortung für das Tier haben. Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Zebrabärbling
ZebrabärblingHerkunftsgebiet:Der Zebrabärbling stammt aus klaren bis leicht trüben, flachen Bächen, Reisfeldern und Tümpeln Südasiens. Hoher Sauerstoffgehalt und moderate Strömung gehören zu seinen natürlichen Bedingungen.Arten:Der Zebrabärbling ist eine Art innerhalb der Gattung Danio. Andere verwandte Arten:Danio kyathit (Leopardbärbling)Danio choprae (Glowlight Danio)Devario aequipinnatus (Riesenbarbling)Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:Zebrabärbling (Danio rerio – Wildform)Schleier-ZebrabärblingGold-ZebrabärblingLangflossige VariantenLeopardbärbling (Danio kyathit – oft als Variante verkauft)Soziales Verhalten:Sehr lebhafte, friedliche Schwarmfische. Zeigen ausgeprägtes Gruppenschwimmen. Spielen und jagen sich untereinander spielerisch. Können scheu werden, wenn sie zu klein gehalten werden. Ideal für Gesellschaftsbecken mit anderen beweglichen Arten.Hälterungsbedingungen:Längliche, gut gefilterte Aquarien mögen sie am liebstenLeichte Strömung erwünschtOffene Schwimmzonen + bepflanzte RandzonenKeine starken TemperaturschwankungenRobuste und anpassungsfähige ArtZucht:Relativ einfach. Freilaicher. Eier werden über Pflanzen oder Laichgitter abgegeben. Eltern fressen den Laich → separate Zuchtbecken notwendig. Nach 2–3 Tagen schlüpfen die Larven. Jungfische benötigen Infusorien, später Artemia-Nauplien.Besonderheiten:Sehr robust und anfängerfreundlich. Lebhaft und stets in Bewegung. Verträgt auch kühlere Temperaturen → ideal für unbeheizte Aquarien. Wichtiger Modellorganismus in der Forschung (aber im Zoofachhandel normale Zuchtlinien)Fazit:Der Zebrabärbling ist ein lebhafter, unkomplizierter Schwarmfisch, der durch seine attraktiven Streifen und sein sozial aktives Verhalten jedes Gesellschaftsaquarium bereichert. Mit ausreichend Schwimmraum, guter Wasserqualität und einer grösseren Gruppe zeigt er sich besonders lebendig und harmonisch.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Violette Matanokrabbe
Violette Matanokrabbe Die violette Matanokrabbe ist eine schneckenfressende Krabbenart, die rein im Wasser lebt und keinen Landteil benötigt. Heimat: Sulawesi Haltung: Die violette Matanokrabbe kann in Aquarien ab 100 Liter gehalten werden und wird bis zu 10cm gross (Carapax)Die Matanokrabbe vergreift sich nicht an Pflanzen, kann also Problemlos in einem bepflanzten Aquarium gehalten werden.Die Wasserwerte sollten im harten Bereich liegen, der PH-Wert um 7.0 – 8.5Die Wassertemperatur zwischen 20-28°C Nahrung: Schnecken, oder als Alternative auch Krebs- und Krabbenfutter Beschreibung und Aussehen: Die Grundfärbung ist lila / violett und ein Merkmal dieser Krabbenart sind ein recht quadratischer Körper sowie Zacken an den Körperrändern. Vergesellschaftung: Die violette Matanokrabbe kann problemlos mit Garnelen sowie Fischen vergesellschaftet werden.Sollten Schnecken im Aquarium sein, überleben diese jedoch das Zusammenleben nicht.
 
Elritze
Steckbrief ElritzeHerkunftsgebiet:Die Elritze ist in klaren, kühlen Bächen, Flüssen und Seen Europas heimisch. Sie bevorzugt sauerstoffreiches, leicht strömendes Wasser.Arten:In Mitteleuropa vorwiegend Phoxinus phoxinus, allerdings gibt es mehrere nah verwandte Arten (z. B. Phoxinus septimaniae, Phoxinus ketmaieri).Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:Elritze (Phoxinus phoxinus)Regenbogenelritze (Notropis chrosomus)Goldelritze (Pimephales promelas 'Gold')Soziales Verhalten:Elritzen sind friedliche, lebhafte Schwarmfische. Bilden enge Schwärme. Sehr aktiv, schwimmen viel. Ideal für naturnahe Kaltwasserbecken. Gut verträglich mit Gründlingen, Bitterlingen, Moderlieschen.Hälterungsbedingungen:Klares, kühles, sauerstoffreiches WasserLeichte bis mittlere StrömungKies- oder SandbodenGut bepflanzte oder strukturell abwechslungsreiche BeckenränderKeine Heizung notwendigRegelmässige Wasserwechsel wichtigZucht:Zucht im Aquarium ist möglich, aber anspruchsvoll. Laichzeit im Frühjahr. Eier werden über Kies oder Wasserpflanzen verteilt. Hohe Sauerstoffwerte und Frühlingsbedingungen (Temperaturabsenkung, Strömung) fördern Laichbereitschaft. Elterntiere müssen nach dem Ablaichen entfernt werden.Besonderheiten:Ideal für Kaltwasseraquarien oder kleine TeicheSehr schwimmfreudig, braucht viel PlatzRobuste Fischart, aber empfindlich gegenüber warmem WasserWunderschöne Laichfarben bei Männchen (rötliche Flossen, dunkler Körper)Fazit:Die Elritze ist ein attraktiver, lebhafter und sehr natürlicher Schwarmfisch für Kaltwasserbecken. Sie zeigt im Schwarm ein harmonisches Verhalten, ist robust und eignet sich hervorragend für naturnahe Aquarien oder Teiche – vorausgesetzt, das Wasser bleibt kühl und sauerstoffreich.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.