Golden Retriever

FCI Standardnummer: 111
Herkunftsland: Grossbritannien
Klassifikation: FCI-Gruppe 8 (Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde)
Widerristhöhe Hündin: 51–56 cm
Widerristhöhe Rüde: 56–61 cm
Gewicht Hündin: ca. 30–36 kg
Gewicht Rüde: ca. 34–40 kg
Fellfarbe: jede Schattierung von Gold bis Creme
Fellbeschaffenheit: glatt oder wellig, mit guter Befederung; dichte, wasserabstoßende Unterwolle
Halsumfang: ca. 45–53 cm (Richtwert – individuell messen!)
Produktinformationen "Golden Retriever"

Der Golden Retriever


Geschichte

Der Golden Retriever wurde in Grossbritannien als zuverlässiger Apportierhund (v. a. für die Jagd mit der Flinte, auch aus dem Wasser) gezüchtet – daher seine Wasserfreude, das „weiche Maul“ und die enge Zusammenarbeit mit dem Menschen.

Aussehen

Körperform: mittelgross bis gross, kräftig und harmonisch gebaut; symmetrisch, „kernig“ mit freundlichem Ausdruck. Fell: mittellang, mit Befederung (v. a. an Beinen, Rute, Brust) und dichter Unterwolle – macht ihn wetterfest, aber auch pflegeintensiver.

Wesen/Charakter

Typisch sind: freundlich, zutraulich, intelligent, führig und mit natürlicher Arbeitsfreude („will to please“). Viele Golden Retriever brauchen viel Beschäftigung (Kopf + Körper) – sonst suchen sie sich selbst „Jobs“ (z. B. klauen, tragen, buddeln).

Pflege

Fellpflege: regelmässig bürsten (bei Fellwechsel deutlich häufiger), da Unterwolle und Befederung zu Verfilzungen neigen. Ohren & Pfoten: Ohren kontrollieren (Hängeohren + Baden = Risiko für Entzündungen), Pfoten/„Federn“ nach Waldspaziergängen checken.

Gesundheit

Bei Golden Retrievern sollte man besonders auf seriöse Zucht achten (Gesundheitsuntersuchungen, Transparenz, passende Verpaarungen). Häufig diskutierte Themen in der Rasse sind u. a. Hüfte/Ellenbogen, Augen, Ohren sowie eine gewisse Neigung zu Übergewicht (vor allem bei zu vielen Snacks + zu wenig Auslastung). (Allgemeiner Hinweis; konkrete Risiken hängen stark von Linie/Zucht/Haltung ab.)

Erziehung

Meist gut trainierbar, weil kooperativ und menschenbezogen. Wichtig: früh Impulskontrolle, „nichts-essen-vom-Boden“, ruhiges Alleinbleiben, Leinenführigkeit. Ideal sind positive, klare Regeln + sinnvolle Aufgaben: Apportieren, Dummyarbeit, Mantrailing, Obedience, Rettungshundearbeit – passt sehr gut zur Rasseanlage.

Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?

Apportier-Gen: Viele tragen gern Dinge herum, lieben Such- und Bringaufgaben. Menschenorientiert: Nähe und Zusammenarbeit sind oft wichtiger als „allein im Garten sein“. Wasserfreude + Fell: Viele baden gern – Fell trocknen/Ohren checken gehört dann dazu. „Freundlich zu allem“: Kann toll sein, ist aber je nach Ziel (Wachhund) eher ungeeignet.

Geeignet für Ersthundehalter?

Oft ja – aber nur, wenn du Zeit und Lust auf Training & Auslastung hast. Ein Golden ist zwar meist kooperativ, aber er ist kein Selbstläufer: Junghunde können wild, stürmisch und sehr „fressmotiviert“ sein. Wer konsequent freundlich trainiert und täglich beschäftigt, bekommt meist einen sehr angenehmen Begleiter.

Familienhund oder nicht?

Sehr häufig ein hervorragender Familienhund, weil er in der Regel freundlich, geduldig und sozial ist. Wichtig für Familien: Kinder & Hund müssen angeleitet werden (Ruheinseln, Regeln, keine Dauerbespassung des Hundes). Ein ausgelasteter Golden ist meist entspannt – ein unterforderter kann nervig werden.
Zusammensetzung
Fütterungsempfehlung
Technische Details
Grössenangaben

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Havaneser
Der Havaneser Geschichte Der Havaneser gehört zur Bichon-Familie und hat seine Wurzeln im westlichen Mittelmeerraum, entwickelte sich aber vor allem in Kuba. Wahrscheinlich gelangten die Vorfahren mit Seefahrern auf die Insel. Dort wurde die Rasse über lange Zeit als charmanter Gesellschaftshund geschätzt. Später verschwand ein grosser Teil der alten Linien in Kuba, doch einzelne Hunde konnten erhalten werden und bildeten die Grundlage für die heutige Zucht. Die FCI führt Kuba als Ursprungsland der Rasse. Aussehen Körperform: Der Havaneser ist ein kleiner, kompakter und etwas länger als hoch gebauter Hund. Er wirkt lebhaft, aber nicht zierlich oder zerbrechlich. Sein Körperbau ist harmonisch, mit gut getragenem Kopf und leicht federndem Gang. Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist lang, weich und fällt oft in leichten Wellen. Typisch ist, dass der Havaneser kaum Unterwolle besitzt. Dadurch haart er meist weniger stark als viele andere Rassen, benötigt aber dennoch regelmäßige Pflege. Die Rasse kommt in vielen Farben und Farbkombinationen vor. Wesen/Charakter Der Havaneser gilt als fröhlich, anhänglich, verspielt und sehr menschenbezogen. Er liebt die Nähe seiner Familie und ist meist aufmerksam, freundlich und anpassungsfähig. Viele Havaneser sind klug, charmant und lernfreudig. Sie können wachsam sein, ohne dabei zwingend nervös oder übermässig laut zu wirken. Bei guter Erziehung sind sie angenehme und ausgeglichene Begleiter. Pflege Die Fellpflege ist beim Havaneser besonders wichtig. Das lange, weiche Haar sollte mehrmals pro Woche gründlich gebürstet und gekämmt werden, damit es nicht verfilzt. Auch Augen, Ohren, Pfoten und Zähne sollten regelmässig kontrolliert werden. Da das Fell Schmutz leicht aufnimmt, ist eine sorgfältige Pflege im Alltag sinnvoll. Wird das Fell kürzer gehalten, kann der Pflegeaufwand etwas reduziert werden. Gesundheit Der Havaneser gilt insgesamt als recht robuste und langlebige Rasse. Dennoch können, wie bei vielen kleinen Hunderassen, unter anderem Patellaluxation, Zahnprobleme, Augenerkrankungen oder vereinzelt Herzprobleme vorkommen. Wichtig sind eine verantwortungsvolle Zucht, regelmässige Gesundheitskontrollen und ein gutes Gewichtsmanagement. Wegen seiner geringen Grösse sollte auch auf ausreichend Schutz vor Übergewicht und grober Belastung geachtet werden. Erziehung Der Havaneser ist in der Regel gut erziehbar, da er eng mit seinen Menschen zusammenarbeitet und gefallen möchte. Er lernt schnell, reagiert aber am besten auf freundliche, klare und konsequente Erziehung. Harte Methoden sind ungeeignet. Wichtig sind frühe Sozialisierung, liebevolle Führung und kleine, abwechslungsreiche Trainingseinheiten. So entwickelt sich der Havaneser meist zu einem unkomplizierten Alltagsbegleiter. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Der Havaneser bringt vor allem sehr viel Menschenbezogenheit mit. Er ist oft ausgesprochen anhänglich und möchte am liebsten überall dabei sein. Viele Vertreter der Rasse sind verspielt, sensibel und sehr aufmerksam für die Stimmung ihrer Bezugspersonen. Dazu kommt das auffällige, seidige Fell, das zwar wunderschön aussieht, aber regelmässige Pflege braucht. Trotz seiner kleinen Grösse ist der Havaneser meist kein langweiliger Schosshund, sondern ein lebhafter und kluger Begleiter. Geeignet für Ersthundehalter? Ja, in vielen Fällen ist der Havaneser gut für Ersthundehalter geeignet. Er ist meist freundlich, lernwillig und anpassungsfähig. Wichtig ist aber, seine enge Bindung an Menschen ernst zu nehmen. Er sollte nicht übermässig verwöhnt, aber auch nicht unterschätzt werden. Wer sich auf regelmässige Fellpflege, liebevolle Konsequenz und ausreichend gemeinsame Zeit einstellt, findet in ihm oft einen sehr angenehmen Anfängerhund. Familienhund oder nicht? Ja, der Havaneser ist grundsätzlich ein sehr guter Familienhund. Er ist freundlich, verspielt und sucht die Nähe seiner Menschen. In Familien mit respektvollem Umgang und klaren Regeln fühlt er sich meist sehr wohl. Auch für das Zusammenleben mit Kindern kann er gut geeignet sein, sofern diese lernen, rücksichtsvoll mit einem kleinen Hund umzugehen. Seine Grösse macht ihn allerdings etwas empfindlicher als robustere, grössere Rassen.
 
Tibet Terrier
Der Tibet TerrierGeschichteTrotz seines Namens ist der Tibet Terrier kein Terrier, sondern ursprünglich ein tibetischer Hüte- und Wachhund. Er begleitete auch Händler auf ihren Wegen und galt in Tibet als besonders geschätzter Hund. Das FCI-Ursprungsland ist Tibet (China), das Patronat liegt bei Grossbritannien.AussehenKörperform: mittelgross, kräftig, kompakt und insgesamt quadratisch gebaut, also in der Proportion fast ebenso lang wie hoch. Er wirkt robust und beweglich, nicht schwerfällig. Fell: lang, reichlich und wetterfest mit dichter Unterwolle. Das Haar fällt oft über die Augen und verleiht dem Hund sein typisches Aussehen.Wesen/CharakterTibet Terrier gelten als intelligent, lebhaft, anhänglich, fröhlich und aufmerksam. Sie sind familienbezogen, oft sensibel und gleichzeitig recht eigenständig. Fremden gegenüber können sie zunächst etwas reserviert sein, ohne aggressiv zu sein.PflegeDie Fellpflege ist recht aufwendig. Das lange Haarkleid muss regelmässig gründlich gebürstet werden, damit es nicht verfilzt. Auch Pfoten, Ohren und Augenpartie brauchen Aufmerksamkeit.GesundheitDer Tibet Terrier gilt insgesamt als robuste und widerstandsfähige Rasse. Bei guter Zucht wird oft eine Lebenserwartung von 15 Jahren und mehr genannt. Wie bei vielen Rassehunden sollte man auf verantwortungsvolle Zucht und Gesundheitsvorsorge achten.ErziehungEr ist klug und lernt schnell, braucht aber eine liebevolle und konsequente Erziehung. Zu viel Härte passt nicht zu dieser sensiblen Rasse. Gute Sozialisierung und klare Regeln von Anfang an sind wichtig.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Seine Besonderheit ist die Mischung aus ursprünglichem, robustem Hütehund und engem Familienbegleiter. Er ist kein klassischer Terrier, trotz seines Namens. Dazu kommen das auffällige lange Fell, seine hohe Anpassungsfähigkeit und sein oft etwas eigenständiger Kopf.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, mit Einschränkung. Für motivierte Ersthundehalter kann er gut passen, weil er menschenbezogen und lernfähig ist. Man sollte aber bereit sein für regelmässige Fellpflege, konsequente Erziehung und einen Hund, der auch mal eigene Ideen hat.Familienhund oder nicht?Ja, in der Regel ein guter Familienhund. Tibet Terrier gelten als sehr familiennah und fühlen sich als vollwertige Mitglieder des Haushalts. Mit Kindern kommen sie meist gut zurecht, sofern der Umgang respektvoll ist.
 
Labradoodle
Der Labradoodle Geschichte Der Labradoodle entstand in Australien aus der gezielten Verpaarung von Labrador Retriever und Pudel. Ziel war ein intelligenter, freundlicher und möglichst allergikerfreundlicher Begleithund. Später entwickelte sich daraus der Australian Labradoodle, bei dem Zuchtverbände heute mit eigenen Pedigrees, Gesundheitsprogrammen und Standards arbeiten. Gleichzeitig betonen diese Verbände selbst, dass der Australian Labradoodle noch als Rasse in Entwicklung gesehen wird und nicht von FCI oder AKC anerkannt ist. Aussehen Körperform: Der Labradoodle zeigt keinen weltweit einheitlichen Körperbau, weil es sich nicht um eine FCI-anerkannte Rasse mit verbindlichem Standard handelt. Je nach Linie wirkt er eher retrieverartig, pudelartig oder als Mischung aus beidem. Viele Labradoodles sind mittelgroß bis groß, sportlich, harmonisch und recht beweglich gebaut. Beim Australian Labradoodle wird gezielt auf eine möglichst ausgewogene, familienfreundliche Erscheinung hingezüchtet. Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale. Es kann weich, fleeceartig, wellig oder lockig sein. Oft wird mit geringem Haarverlust geworben, doch Fellstruktur und Haaren können je nach Verpaarung deutlich variieren. Gerade bei nicht standardisiert gezüchteten Labradoodles ist das Fell weniger vorhersehbar als bei anerkannten Rassen. Wesen/Charakter Labradoodles gelten oft als freundlich, menschenbezogen, klug und lernfreudig. Viele werden als aufgeschlossen, sozial und gut ansprechbar beschrieben. Dennoch ist das Wesen nicht ganz so einheitlich vorhersagbar wie bei einer lange gefestigten Rasse, weil Temperament und Eigenschaften je nach Elterntieren und Zuchtlinie schwanken können. Besonders beim Australian Labradoodle wird gezielt auf ein soziales, trainierbares und alltagstaugliches Wesen hingearbeitet. Pflege Die Pflege hängt stark vom Felltyp ab. Vor allem wellige und lockige Labradoodles brauchen regelmässiges Bürsten und Kämmen, damit das Fell nicht verfilzt. Viele Hunde müssen zusätzlich professionell geschnitten oder getrimmt werden. Auch Ohren, Krallen, Zähne und Augen sollten regelmässig kontrolliert werden. Gerade das oft dichte, weiche Fell kann pflegeintensiver sein, als viele Menschen zunächst erwarten. Gesundheit Die gesundheitliche Situation hängt stark von der Qualität der Zucht ab. Seriöse Verbände für den Australian Labradoodle verlangen Gesundheitsuntersuchungen wie Hüft- und Ellenbogenbewertungen, DNA-Profile und weitere Tests für Zuchttiere. Trotzdem können, je nach Linie und Elterntieren, Probleme auftreten, die man auch von Labradoren oder Pudeln kennt, etwa Gelenkprobleme, Augenkrankheiten oder andere erblich beeinflusste Themen. Weil der Labradoodle kein einheitlich geregelter FCI-Rassestandard ist, ist eine sorgfältige Auswahl der Zucht besonders wichtig. Erziehung Labradoodles sind oft gut erziehbar, weil sie klug, menschenbezogen und lernfreudig sind. Sie profitieren von freundlicher, klarer und konsequenter Führung. Wichtig sind frühe Sozialisierung, alltagstaugliche Grundsignale und ausreichend geistige wie körperliche Beschäftigung. Unterforderung kann bei intelligenten, aktiven Hunden schnell zu unerwünschtem Verhalten führen.  Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Die grösste Besonderheit ist, dass der Labradoodle zwar sehr bekannt ist, aber keine FCI-anerkannte Rasse mit weltweit einheitlichem Standard darstellt. Das bedeutet, dass Grösse, Fell, Temperament und auch gesundheitliche Vorhersehbarkeit stärker schwanken können als bei etablierten Rassen. Beim Australian Labradoodle gibt es zwar organisierte Zuchtverbände mit Standards und Gesundheitsregeln, doch auch dort wird die Population noch als Rasse in Entwicklung beschrieben. Genau diese Mischung aus Beliebtheit, Variabilität und teilweise gelenkter Weiterentwicklung macht den Labradoodle besonders. Geeignet für Ersthundehalter? Ja, oft kann ein Labradoodle gut für Ersthundehalter geeignet sein, wenn er aus einer verantwortungsvollen Zucht stammt und seine Bedürfnisse ernst genommen werden. Viele Labradoodles sind freundlich, kooperativ und alltagstauglich. Man sollte aber nicht unterschätzen, dass Energielevel, Fellpflege und Charakter je nach Linie deutlich variieren können. Deshalb ist die Auswahl eines seriösen Züchters hier besonders wichtig. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich wird der Labradoodle sehr häufig als Familienhund gehalten. Viele Vertreter sind freundlich, sozial und stark auf Menschen bezogen. Gut passt er vor allem zu Familien, die Zeit für Erziehung, Beschäftigung und Fellpflege haben. Weil der Labradoodle aber keine einheitlich gefestigte FCI-Rasse ist, lohnt sich ein besonders genauer Blick auf Linie, Elterntiere und Aufzucht.
 
Chihuahua
Steckbrief Chihuahua Kurzhaar oder LanghaarGeschichteDer Chihuahua gilt als sehr alte Rasse aus Mexiko und trägt den Namen des mexikanischen Bundesstaates Chihuahua. In älteren Beschreibungen wird häufig die Verbindung zum „Techichi“ erwähnt, einem kleinen Hundetyp aus präkolumbischer Zeit.AussehenKörperform: Sie bekommen einen sehr kleinen, kompakten Hund mit wachem Ausdruck und grossen Ohren. Typisch ist der „Apfelkopf“ (gewölbter Schädel) beim Chihuahua. Fell: Beim Kurzhaar liegt das Fell glatt und eng an. Beim Langhaar ist es länger, seidig und zeigt Befederung (z. B. an Ohren und Rute), ohne „wallendes“ Fell.Wesen und CharakterViele Chihuahuas sind sehr anhänglich, aufmerksam und mutig im Auftreten. Sie sind oft eng auf ihre Bezugsperson fixiert und können Fremden gegenüber reserviert sein, wenn Sie Sozialisierung und Ruhe nicht früh aufbauen.PflegeDie Pflege ist meist überschaubar: Kurzhaarige Chihuahuas brauchen oft nur gelegentliches Bürsten, langhaarige sollten Sie regelmässiger bürsten, damit keine Knoten entstehen. Zusätzlich lohnt sich konsequente Zahnpflege, weil kleine Rassen häufiger zu Zahnproblemen neigen.GesundheitSie sollten besonders auf rassetypische Themen achten wie Patellaluxation, Trachealkollaps, Zahnprobleme, Hypoglykämie (v. a. bei sehr kleinen, jungen Hunden) sowie Hydrozephalus und eine offene Fontanelle.ErziehungSie kommen am besten mit freundlicher Konsequenz und Belohnungstraining voran. Wichtig sind früh: Stubenreinheit-Routine, ruhiger Aufbau vom Alleinbleiben, Leinenführigkeit (ohne Ziehen am Hals, besser gut sitzendes Geschirr) und klares Grenzen-Management, damit der Hund nicht „alles regelt“.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichDer Chihuahua ist ein echter Begleithund: sehr klein, oft sehr menschenbezogen und gern überall dabei. Gleichzeitig ist er körperlich empfindlicher als viele grössere Hunde (Kälte, Stürze, Überlastung), weshalb Sie Schutz, Gewicht und sichere Umgebung stärker mitdenken sollten.Geeignet für Ersthundehalter?Oft ja, wenn Sie konsequent bleiben, kleine-Hund-Themen ernst nehmen (Zähne, Wärme/Kälte, Sicherheit) und früh an Sozialisierung sowie Ruhe arbeiten. Wenn Sie einen Hund möchten, der ohne Erziehung „automatisch unauffällig“ ist, kann es trotz Grösse schwierig werden.Familienhund oder nicht?Das kann passen, wenn Kinder ruhig und rücksichtsvoll sind und Sie Stürze, Hochheben und grobe Spiele konsequent vermeiden. In sehr turbulenten Haushalten ist Management wichtig, damit der kleine Hund nicht überfordert oder verletzt wird.
 
Irish Setter
Der Irish Setter Geschichte Der Irish Setter, genauer der Irische Rote Setter, wurde in Irland als Jagdgebrauchshund für die Vogeljagd gezüchtet. Die Rasse entstand aus dem Irischen Rot-Weissen Setter und einfarbig roten Hunden und war bereits im 18. Jahrhundert als eigener Typ klar erkennbar. Der Irish Red Setter Club wurde 1882 gegründet und veröffentlichte 1886 einen Rassestandard; später wurden auch Feldprüfungen und Arbeitsrichtlinien festgelegt. Aussehen Körperform: Der Irish Setter ist ein eleganter, athletischer und ausgewogener Hund mit trockenem, sportlichem Körperbau. Er wirkt leistungsfähig, beweglich und ausdauernd, ohne schwer oder grob zu erscheinen. Typisch sind eine tiefe Brust, eine gute Bemuskelung und eine insgesamt harmonische, rassige Erscheinung. Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist rot bis kastanienrot, glatt bis leicht gewellt und liegt flach an. An Ohren, Brust, Bauch, Läufen und Rute zeigt es eine deutliche, seidige Befederung. Wesen/Charakter Der Irish Setter gilt als freundlich, intelligent, lebhaft und sehr menschenbezogen. Er ist aufmerksam, temperamentvoll und voller Tatendrang, zugleich meist liebevoll und seiner Familie eng verbunden. Typisch ist seine fröhliche, offene Art. Durch seine jagdliche Veranlagung bringt er viel Energie, Bewegungsfreude und oft auch einen deutlichen Spur- und Suchwillen mit. Pflege Die Fellpflege ist insgesamt gut machbar, sollte aber regelmässig erfolgen. Besonders die seidigen Befederungen an Ohren, Brust, Bauch, Beinen und Rute müssen gebürstet werden, damit sie nicht verfilzen. Zusätzlich sollten Ohren, Pfoten, Krallen und Zähne kontrolliert werden, vor allem nach Spaziergängen in hohem Gras, Wald oder Feld. Gesundheit Der Irish Setter gilt insgesamt als aktive und leistungsfähige Rasse, dennoch können bestimmte gesundheitliche Probleme vorkommen. Genannt werden unter anderem Hüftdysplasie und verschiedene Augenerkrankungen wie progressive Retinaatrophie. Wie bei anderen sportlichen, größeren Hunden sind außerdem eine verantwortungsvolle Zucht, ein gesundes Körpergewicht und ein sinnvoll begleitetes Wachstum wichtig. Erziehung Die Erziehung sollte freundlich, klar und konsequent sein. Der Irish Setter ist klug und lernfreudig, aber auch temperamentvoll und leicht ablenkbar, besonders wenn Wildgerüche oder Bewegungsreize ins Spiel kommen. Frühe Sozialisierung, Rückruftraining und eine gute Balance aus Bewegung, Nasenarbeit und geistiger Auslastung sind besonders wichtig. Harte Methoden passen nicht zu dieser sensiblen, menschenbezogenen Rasse.  Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Besonders ist beim Irish Setter die Verbindung aus Eleganz, Jagdpassion und fröhlichem Temperament. Er ist kein gemütlicher Begleithund, sondern ein ausdauernder, sehr bewegungsfreudiger Hund mit echter Arbeitsveranlagung. Gleichzeitig wirkt er oft ausgesprochen charmant, verspielt und menschenfreundlich. Sein leuchtend rotes Fell macht ihn ausserdem sofort unverwechselbar. Geeignet für Ersthundehalter? Bedingt. Ein engagierter Ersthundehalter kann gut mit einem Irish Setter zurechtkommen, wenn genug Zeit, Bewegungsfreude und Lernbereitschaft vorhanden sind. Einfach ist die Rasse aber nicht immer, weil sie viel Auslastung, konsequente Erziehung und ein gutes Management des Jagdtriebs braucht. Wer einen ruhigen, anspruchslosen Anfängerhund sucht, ist mit einem Irish Setter meist nicht ideal beraten. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich kann der Irish Setter ein sehr guter Familienhund sein. Er ist meist freundlich, anhänglich und verspielt und sucht oft die Nähe seiner Menschen. Am besten passt er zu aktiven Familien, die viel draussen unterwegs sind und Freude daran haben, einen temperamentvollen und bewegungsfreudigen Hund sinnvoll zu beschäftigen. Ohne ausreichend Bewegung und Beschäftigung wird er im Alltag oft unausgeglichen.
 
Afghanischer Windhund
Der Afghanischer WindhundGeschichteSehr alte Windhund-Rasse aus Afghanistan, ursprünglich für die Jagd (Sichtjäger) in bergigen/rauen Regionen genutzt; in Europa wurde der Afghanische Windhund besonders im frühen 20. Jahrhundert bekannt und weiter etabliert.AussehenKörperform: gross, elegant, hochläufig, kräftig-athletisch mit „aristokratischem“ Ausdruck; typisch ist auch die ringförmig gebogene Rute.Fellsehr lang und fein, mit markanter „Frisur“ (Ohren/Beine stark behaart), plus oft kürzerem „Sattel“ am Rücken.Wesen/CharakterDistanziert-würdevoll gegenüber Fremden, loyal zur Familie, sensibel und unabhängig („nicht immer gefallen-wollend“).PflegeSehr hoch. Regelmässiges (oft tägliches) Bürsten/Entfilzen und häufigeres Baden sind realistisch, sonst verfilzt das feine Haar schnell. Plus: Ohrenpflege (durch lange Ohren mehr Risiko für Feuchtigkeit/Schmutz).GesundheitHäufig genannte Themen: Hüftdysplasie, Katarakt/Augenprobleme, Hypothyreose. Windhund-typisch: Empfindlicher gegenüber Narkose (geringer Körperfettanteil) und wegen tiefem Brustkorb erhöhtes Bloat/Magendrehungs-Risiko.ErziehungKonsequente, ruhige Führung und positive Verstärkung sind wichtig; Rückruf/Leinenführigkeit können wegen Jagdtrieb/Unabhängigkeit anspruchsvoll sein (Sicherheit: eingezäunte Flächen, Schleppleine).Besonderheiten der RasseExtrem auffälliges, langes Seidenfell (Pflegeaufwand ist der „Dealbreaker“ Nr. 1). Sprinter im Herzen: braucht sichere Möglichkeiten zum Rennen (z. B. Windhundsport/Lure Coursing), sonst wird er schnell unausgeglichen. Sensibel + unabhängig: nicht der „immer-hört“-Hund.Geeignet für ErsthundehalterEher nur bedingt. Wenn Sie Zeit/Lust auf sehr viel Fellpflege haaben und Training geduldig, strukturiert und windhundgerecht angehen, kann es klappen – insgesamt wird die Rasse aber häufig eher für erfahrenere Halter empfohlen.Familienhund oder nicht?Ja, aber mit Einschränkungen: Oft sehr gut zur eigenen Familie, dabei aber eher feinfühlig und nicht „robust“. Mit (kleinen, lauten) Kindern kann es je nach Hund/Familienalltag schwieriger sein; ruhiger Umgang und Rückzugsorte sind wichtig.
 
Bolonka Zwetna
Steckbrief Bolonka ZwetnaGeschichteDer Bolonka Zwetna ist ein kleiner Gesellschaftshund aus Russland. Laut VDH wurde ein erster Standard in den 1960er Jahren erstellt und bestätigt, danach entwickelte sich die Rasse weiter als farbiger Schosshund-Typ.AussehenKörperform: Sie bekommen einen kleinen, kompakten Hund, der eher quadratisch wirkt und trotz Mini-Format stabil gebaut sein soll. Fell: Das lange Haarkleid fällt in Wellen oder Locken und ist das auffälligste Merkmal der Rasse.Wesen und CharakterViele Bolonkas sind fröhlich, anhänglich und sehr menschenbezogen. Alleinbleiben mögen sie oft wenig, dafür sind sie im Alltag gern überall dabei.PflegeSie sollten das Fell regelmässig bürsten und kämmen, damit es nicht verfilzt, besonders an Ohren, Achseln, Bauch und an der „Hose“. Ein fester Pflegerhythmus ist wichtiger als seltene „Grossaktionen“.GesundheitAls kleine Rasse gilt der Bolonka oft als recht robust, trotzdem sind rassetypisch mögliche Themen wie Kniescheibenprobleme (Patella) und Zahnstein bei kleinen Hunden etwas, das Sie im Blick behalten sollten (Zuchtvorsorge und Zahnpflege helfen).ErziehungSie kommen meist gut mit freundlicher Konsequenz und Belohnungstraining voran. Weil Bolonkas sehr menschenbezogen sind, klappt Bindungsaufbau oft leicht, wichtig ist aber frühes Training fürs Alleinbleiben und alltagstaugliche Ruhe.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichDer Bolonka ist ein typischer Begleithund: klein, gern körpernah und oft sehr auf seine Bezugsperson fixiert. Das macht ihn zu einem tollen Alltagspartner, kann aber ohne Training zu Problemen beim Alleinsein führen.Geeignet für Ersthundehalter?Oft ja, wenn Sie Zeit für Nähe, Fellpflege und konsequente Grunderziehung einplanen. Besonders wichtig ist, dass Sie Themen wie Alleinbleiben, Leinenführigkeit und Regeln im Haushalt von Anfang an klar aufbauen.Familienhund oder nicht?Als Familienhund kann er gut passen, wenn Kinder ruhig und rücksichtsvoll mit einem kleinen Hund umgehen. In sehr wilden Haushalten ist Management wichtig, damit der Hund nicht überfordert wird.
 
Gordon Setter
Der Gordon Setter Geschichte Der Gordon Setter stammt aus Schottland und wurde dort als ausdauernder Jagdhund für die Vogeljagd gezüchtet. Besonders bekannt wurde die Rasse durch den Duke of Gordon, der sie im 18. und 19. Jahrhundert förderte. Ziel war ein leistungsfähiger, eleganter und robuster Setter mit sehr gutem Spurwillen und engem Kontakt zum Menschen. Heute wird der Gordon Setter sowohl jagdlich geführt als auch als sportlicher Begleit- und Familienhund gehalten. Aussehen Körperform: Kräftig, elegant und harmonisch gebaut. Der Gordon Setter ist der schwerste der Setterrassen, wirkt aber dennoch nicht plump. Er hat einen tiefen Brustkorb, eine gerade Rückenlinie und eine insgesamt athletische Erscheinung. Fell: Das Fell ist typischerweise tiefschwarz mit klar abgegrenzten kastanienroten Abzeichen. Es ist am Kopf und an den Vorderseiten der Läufe kürzer, am Körper mittellang und an Ohren, Brust, Bauch, Beinen und Rute deutlich befedert. Wesen/Charakter Der Gordon Setter gilt als intelligent, loyal, sensibel und sehr menschenbezogen. Er ist lebhaft, aufmerksam und arbeitsfreudig, dabei oft etwas ernster und ruhiger als andere Setter. Gegenüber seiner Familie zeigt er sich sehr anhänglich. Fremden gegenüber ist er meist eher reserviert als stürmisch. Er braucht eine enge Bindung und fühlt sich bei klarer, fairer Führung am wohlsten. Pflege Das Fell braucht regelmässige Pflege, damit es nicht verfilzt. Mehrmals wöchentliches Bürsten ist sinnvoll, besonders an den befederten Stellen. Ohren, Pfoten und Zähne sollten ebenfalls kontrolliert werden. Nach Spaziergängen in Wald und Feld ist es wichtig, Fell und Behänge auf Schmutz, Kletten oder Zecken zu prüfen. Gesundheit Der Gordon Setter gilt insgesamt als robuste Rasse, kann aber wie viele mittelgrosse bis grosse Hunde zu Hüftgelenksdysplasie neigen. Auch Augenprobleme können vorkommen. Zusätzlich sollte auf Ohrenpflege geachtet werden, da die langen Hängeohren Entzündungen begünstigen können. Wichtig sind eine verantwortungsvolle Zucht, ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Erziehung Die Erziehung sollte liebevoll, konsequent und geduldig sein. Der Gordon Setter ist klug, aber auch sensibel und nicht für harte Methoden geeignet. Seine jagdliche Veranlagung erfordert frühes Training, besonders beim Rückruf und bei der Impulskontrolle. Mit guter Sozialisierung, klaren Regeln und sinnvoller Auslastung entwickelt er sich zu einem verlässlichen Begleiter. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Der Gordon Setter bringt viel Jagdtrieb, Ausdauer und Arbeitsfreude mit. Er ist kein reiner Sofahund, sondern braucht sowohl körperliche als auch geistige Beschäftigung. Typisch ist seine enge Bindung an seine Menschen und seine oft etwas feinere, sensiblere Art. Im Vergleich zu anderen Settern wirkt er häufig etwas kraftvoller, ernster und ruhiger, braucht aber dennoch viel Bewegung und Aufgaben. Geeignet für Ersthundehalter? Bedingt. Für engagierte Ersthundehalter mit Zeit, Geduld und Freude an Bewegung kann der Gordon Setter gut geeignet sein. Allerdings sollte man seinen Jagdtrieb, seine Sensibilität und seinen Beschäftigungsbedarf nicht unterschätzen. Ohne passende Auslastung und konsequente Erziehung kann er schwierig werden. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich ist der Gordon Setter ein guter Familienhund. Er ist anhänglich, loyal und sucht die Nähe seiner Bezugspersonen. In einer aktiven Familie mit ausreichend Zeit, Bewegung und Beschäftigung fühlt er sich meist sehr wohl. Mit Kindern kann er freundlich und geduldig sein, sofern er gut sozialisiert und respektvoll behandelt wird.
 
Riesenschnauzer
Der RiesenschnauzerGeschichteDer Riesenschnauzer stammt aus Deutschland. Ursprünglich wurde er vor allem im süddeutschen Raum als Treib- und Hofhund genutzt. Um 1900 erkannten Züchter gezielt seine Eignung als leistungsfähigen Gebrauchshund. Seit 1913 wird er im Zuchtbuch geführt, und 1925 wurde er offiziell als Diensthund anerkannt. AussehenKörperform: Der Riesenschnauzer ist gross, kräftig und eher kompakt als schlank gebaut. Er wirkt muskulös, widerstandsfähig und aufmerksam, mit nahezu quadratischem Format. Trotz seiner Kraft soll er nicht plump, sondern harmonisch und arbeitsfähig erscheinen. Fell: Das Fell ist typisch schnauzerartig drahtig und hart. Dazu kommen die markanten buschigen Brauen und der kräftige Bart, die den Ausdruck der Rasse stark prägen. Farblich sind pfeffersalz, rein schwarz mit schwarzer Unterwolle und schwarz-silber zugelassen. Wesen/CharakterDer Riesenschnauzer gilt als selbstbewusst, charakterstark, wachsam und belastbar. Gleichzeitig wird er als gutartig, treu und seiner Familie eng verbunden beschrieben. Typisch sind seine Klugheit, seine Ausbildungsfähigkeit und seine hohe Arbeitsbereitschaft. Gerade diese Mischung macht ihn auch als Dienst- und Gebrauchshund so interessant.PflegeDie Fellpflege ist aufwendiger, als es auf den ersten Blick wirkt. Das harte Fell sollte regelmässig gebürstet werden, und abgestorbenes Haar muss in der Regel durch Trimmen entfernt werden, damit Struktur und Funktion des Haarkleids erhalten bleiben. Zusätzlich sollten Ohren, Krallen, Zähne und Pfoten regelmäßig kontrolliert werden. GesundheitDer Riesenschnauzer gilt insgesamt als widerstandsfähige und leistungsfähige Rasse. Dennoch sollte auf verantwortungsvolle Zucht geachtet werden. Wie bei anderen grossen, sportlichen Hunden können je nach Linie unter anderem Hüftprobleme und weitere erblich beeinflusste Erkrankungen eine Rolle spielen. Wichtig sind ausserdem kontrolliertes Wachstum, gutes Gewichtsmanagement und eine sinnvolle körperliche Auslastung. ErziehungDie Erziehung sollte klar, ruhig und konsequent sein. Der Riesenschnauzer ist intelligent und lernfähig, aber auch selbstbewusst und nicht einfach nur gefällig. Er braucht frühe Sozialisierung, verlässliche Regeln und eine sinnvolle Aufgabe. Unterforderung oder unklare Führung können bei dieser starken und wachsamen Rasse schnell problematisch werden. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus markantem Schnauzer-Aussehen, starker Persönlichkeit und hoher Arbeitsfähigkeit. Der Riesenschnauzer ist nicht nur ein eindrucksvoller Familienhund, sondern auch ein vielseitiger Sport-, Gebrauchs- und Diensthund. Seine Wachsamkeit, Belastbarkeit und Selbstsicherheit machen ihn besonders, verlangen aber auch erfahrene und engagierte Halter.Geeignet für Ersthundehalter?Eher nur bedingt. Ein sehr engagierter und gut informierter Ersthundehalter kann mit einem Riesenschnauzer zurechtkommen, einfach ist die Rasse aber nicht. Seine Grösse, Kraft, Wachsamkeit und der Bedarf an klarer Führung und Beschäftigung machen ihn anspruchsvoller als viele typische Anfängerhunde.Familienhund oder nicht?Ja, grundsätzlich kann der Riesenschnauzer ein guter Familienhund sein. Er ist oft loyal, anhänglich und eng an seine Menschen gebunden. Wirklich passend ist er aber vor allem für aktive, strukturierte Haushalte, die Zeit für Erziehung, Beschäftigung und konsequente Führung haben. Als unkomplizierter Hund für jeden Alltag ist er eher nicht gedacht.
 
Siberian Husky
Der Siberian HuskyGeschichteDer Siberian Husky geht auf die Schlittenhunde der Tschuktschen in Nordostasien zurück. Später wurde die Rasse nach Nordamerika gebracht und dort vor allem als ausdauernder Schlittenhund weiterentwickelt. Der heutige offizielle Ursprung nach FCI ist die USA, auch wenn die geschichtlichen Wurzeln in Sibirien liegen. AussehenKörperform: Der Siberian Husky ist ein mittelgrosser, schneller und leichtfüssiger Arbeitshund mit harmonischen Proportionen. Sein Körper ist mässig kompakt, muskulös, aber nicht schwer. Typisch sind die aufrecht getragenen Ohren, die buschige Rute und der wache, nordische Ausdruck. Fell: Das Fell ist doppelt aufgebaut und schützt sehr gut vor Kälte. Es ist weder überlang noch zottig, sondern funktional, dicht und wetterfest. Besonders im Fellwechsel verliert der Husky sehr viel Unterwolle.Wesen/CharakterDer Siberian Husky gilt als freundlich, sanftmütig, aufmerksam und kontaktfreudig. Er ist meist kein typischer Wachhund, oft recht offen gegenüber Menschen und zeigt häufig ein gewisses Mass an Eigenständigkeit. Viele Huskys sind bewegungsfreudig, intelligent und arbeiten gern, haben aber auch einen starken eigenen Willen. PflegeDie Fellpflege ist ausserhalb des Fellwechsels meist überschaubar. Regelmässiges Bürsten reicht oft aus, um loses Haar zu entfernen und das Fell sauber zu halten. Während des Fellwechsels ist der Pflegeaufwand deutlich höher, weil dann sehr viel Unterwolle ausfällt.GesundheitDer Siberian Husky gilt insgesamt als robuste und leistungsfähige Rasse. Dennoch können unter anderem Augenerkrankungen wie Katarakt oder progressive Retinaatrophie sowie Hüftprobleme vorkommen. Gute Zucht, Gesundheitskontrollen und eine passende Auslastung sind daher wichtig.ErziehungDie Erziehung eines Siberian Husky braucht Geduld, Konsequenz und viel Alltagsmanagement. Er lernt durchaus gut, ist aber oft unabhängig und nicht auf blinden Gehorsam ausgelegt. Besonders wichtig sind frühe Sozialisierung, Leinentraining und ein sicherer Rückruf, wobei Letzterer wegen des oft starken Jagdtriebs anspruchsvoll bleiben kann.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders am Siberian Husky sind seine enorme Ausdauer, seine Lauffreude und seine ursprüngliche Eignung als Schlittenhund. Er braucht meist deutlich mehr Bewegung und sinnvolle Beschäftigung als viele andere Rassen. Ausserdem ist er oft sehr sozial, aber auch eigenständig, ausbruchfreudig und jagdlich motiviert. Seine dichte Unterwolle und sein nordisches Erscheinungsbild machen ihn unverwechselbar.Geeignet für Ersthundehalter?Eher nur bedingt. Ein Siberian Husky ist meist keine einfache Anfängerrasse, weil er sehr viel Bewegung, klare Führung und rassetypisches Verständnis braucht. Wer wenig Erfahrung hat, kann mit einem Husky schnell an Grenzen stossen, besonders bei Rückruf, Jagdtrieb und Auslastung. Mit sehr guter Vorbereitung und passendem Lebensstil kann es trotzdem funktionieren.Familienhund oder nicht?Ja, grundsätzlich kann der Siberian Husky ein Familienhund sein. Er ist häufig freundlich, sozial und eng mit seinen Menschen verbunden. Gleichzeitig passt er nur dann gut in eine Familie, wenn ausreichend Zeit für Bewegung, Training und Beschäftigung vorhanden ist. Für ein eher ruhiges Zuhause ohne viel Aktivität ist er meist weniger geeignet.
 
Lhasa Apso
Der Lhasa ApsoGeschichteDer Lhasa Apso stammt aus Tibet und wurde dort über viele Jahrhunderte als wachsamer Begleit- und Tempelhund gehalten. Besonders in Klöstern und bei wohlhabenden Haushalten galt er als geschätzter kleiner Wachhund. Die FCI führt Tibet als Ursprungsland und Grossbritannien als Patronatsland der Rasse.AussehenKörperform: Der Lhasa Apso ist ein kleiner, gut ausbalancierter und robuster Hund. Trotz seiner geringen Grösse wirkt er nicht zierlich, sondern kompakt, sicher und widerstandsfähig. Sein Ausdruck ist aufmerksam und selbstbewusst.Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist lang, schwer und fällt gerade herab. Dabei soll es weder seidig noch wollig sein. Die starke Behaarung an Kopf, Bart und Augenpartie gehört zum typischen Erscheinungsbild des Lhasa Apso.Wesen/CharakterDer Lhasa Apso gilt als fröhlich, selbstsicher, aufmerksam und recht eigenständig. Gegenüber Fremden zeigt er sich oft eher reserviert oder etwas distanziert, gegenüber seinen Bezugspersonen dagegen meist eng verbunden. Typisch ist seine Mischung aus kleinem Format und erstaunlich wachem, ernst zu nehmendem Charakter.PflegeDie Fellpflege ist aufwendig und braucht Regelmässigkeit. Das lange Haarkleid sollte gründlich gebürstet und gekämmt werden, damit es nicht verfilzt. Auch Augen, Ohren, Pfoten, Krallen und Zähne sollten regelmässig kontrolliert werden. Gerade bei einem so langhaarigen kleinen Hund ist konsequente Pflege im Alltag sehr wichtig. GesundheitDer Lhasa Apso gilt insgesamt als recht robuste und langlebige kleine Rasse. Dennoch sollte auf verantwortungsvolle Zucht geachtet werden. Je nach Linie können unter anderem Augenprobleme, Hautthemen, Zahnprobleme oder Patellaprobleme eine Rolle spielen. Wichtig sind regelmässige tierärztliche Kontrollen, gutes Gewichtsmanagement und eine seriöse Zuchtbasis. ErziehungDie Erziehung sollte freundlich, klar und konsequent sein. Der Lhasa Apso ist intelligent, aber oft auch eigenwillig und nicht einfach nur gefällig. Deshalb braucht er frühe Sozialisierung, verlässliche Regeln und eine ruhige Führung. Harte Methoden passen nicht gut zu dieser selbstbewussten, oft sensiblen Rasse. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus kleinem Körper, grosser Präsenz und uralter Klosterhund-Geschichte. Der Lhasa Apso ist kein typischer unterwürfiger Kleinhund, sondern oft ein selbstbewusster, wachsamer und durchaus eigenständiger Begleiter. Dazu kommt sein markantes, langes Fell, das ihn unverwechselbar macht.Geeignet für Ersthundehalter?Bedingt. Ein ruhiger, konsequenter und gut informierter Ersthundehalter kann mit einem Lhasa Apso gut zurechtkommen. Ganz unkompliziert ist die Rasse aber nicht, weil sie eigenständig, wachsam und mitunter stur sein kann. Wer kleine Hunde nur wegen ihrer Grösse unterschätzt, wird mit einem Lhasa Apso nicht immer leicht zurechtkommen.Familienhund oder nicht?Ja, grundsätzlich kann der Lhasa Apso ein guter Familienhund sein. Er passt vor allem zu eher ruhigen, respektvollen Haushalten, in denen man seine Eigenständigkeit ernst nimmt. Mit älteren, verständigen Kindern kommt er oft gut zurecht. In sehr lauten oder hektischen Familien kann er sich eher weniger wohlfühlen. Diese Einordnung ist eine fachliche Ableitung aus Wesen, Grösse und typischem Verhalten der Rasse.
 
Zwergschnauzer
Der ZwergschnauzerGeschichteDer Zwergschnauzer entstand um die Jahrhundertwende im Raum Frankfurt am Main und wurde anfangs noch als rauhhaariger Zwergpinscher bezeichnet. Ziel war ein kleiner Hund mit dem Wesen und Erscheinungsbild des Schnauzers, ohne zwergenhafte Übertreibungen.AussehenDer Zwergschnauzer ist ein kleiner, kräftiger, eher gedrungener als schlanker, rauhaariger Hund. Er soll das verkleinerte Abbild des Schnauzers sein und wirkt wach, robust und kompakt. Körperform: Quadratisch gebaut, wobei die Widerristhöhe etwa der Körperlänge entspricht; kräftig, kompakt und gut proportioniert. Fell: Drahtig, dicht und wetterfest, mit markantem Bart und buschigen Brauen. Wesen/CharakterDer Zwergschnauzer gilt als klug, lebhaft, aufmerksam und unerschrocken. Der FCI beschreibt ihn sinngemäss mit den Wesenseigenschaften des Schnauzers in kleiner Form: gutartig, verspielt, temperamentvoll und wachsam.PflegeDas Fell braucht regelmässiges Bürsten und bei dieser Rasse meist auch fachgerechtes Trimmen, damit die typische drahtige Struktur erhalten bleibt. Bart, Augenbrauen und Läufe benötigen zusätzliche Pflege, weil sich dort Schmutz leicht festsetzt. GesundheitDer FCI-Standard fordert funktional und klinisch gesunde Zuchttiere. Der Zwergschnauzer gilt insgesamt als recht robuster kleiner Hund, trotzdem ist wie immer eine verantwortungsvolle Zucht wichtig. Der Standard selbst nennt keine ausführliche Liste rassetypischer Erkrankungen.ErziehungDer Zwergschnauzer ist lernfreudig und aufmerksam, braucht aber klare, freundliche Konsequenz. Wegen seiner Wachsamkeit und seines selbstbewussten Terrierschlags sollte man früh an Sozialisierung, Leinenführigkeit und kontrolliertem Meldeverhalten arbeiten.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders sind sein markanter Schnauzerkopf mit Bart und Brauen, das drahtige Fell und die Mischung aus kleinem Format und großem Selbstbewusstsein. Er ist kein zerbrechlicher Schosshund, sondern ein wacher, robuster und ziemlich präsenter Begleithund.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, oft gut geeignet. Der Zwergschnauzer kann für motivierte Anfänger sehr passend sein, weil er handlich, intelligent und alltagstauglich ist. Man sollte aber mit seiner Wachsamkeit, seinem Temperament und dem Pflegeaufwand des Fells gut umgehen wollen.Familienhund oder nicht?Ja, in vielen Fällen ein guter Familienhund. Er ist anhänglich, lebhaft und robust genug für einen aktiven Alltag, solange er respektvoll behandelt und sinnvoll beschäftigt wird. In Familien, die klare Regeln und regelmässige Pflege leisten, passt er meist sehr gut.
 

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Sheltie - Shetland Sheepdog
Der Sheltie - Shetland SheepdogGeschichteDer Shetland Sheepdog stammt von den rauhen und kleinen Hütehunden der Shetlandinseln ab. Dort wurde er als vielseitiger Hofhund eingesetzt und half beim Hüten kleiner Nutztiere. Später wurde die Rasse mit Collieartigen Hunden veredelt, wodurch ihr heutiges elegantes Erscheinungsbild entstand. Trotz der äusseren Ähnlichkeit ist der Sheltie keine einfache Miniaturform des Collies, sondern eine eigenständige Rasse mit eigener Entwicklung.AussehenKörperform: Der Sheltie ist ein kleiner, langhaariger, harmonisch gebauter Hund mit leicht gestrecktem Körper. Er wirkt elegant, beweglich und ausdrucksstark. Der Kopf ist keilförmig, die Augen sind mandelförmig und sehr aufmerksam, die Ohren klein und in Ruhestellung nach hinten gelegt, bei Aufmerksamkeit halb aufgerichtet. Fell: Das Haarkleid ist doppelt, mit langem, hartem Deckhaar und dichter, weicher Unterwolle. Besonders auffällig sind die ausgeprägte Halskrause, die Befederung an Läufen und Rute sowie das insgesamt sehr volle Erscheinungsbild.Wesen/CharakterDer Sheltie gilt als intelligent, sensibel, aufmerksam und sehr lernfreudig. Er baut meist eine enge Bindung zu seinen Menschen auf und ist oft reserviert gegenüber Fremden, ohne aggressiv zu sein. Viele Vertreter der Rasse sind lebhaft, feinfühlig und stark auf ihre Bezugsperson orientiert. Durch ihren Hütehundhintergrund reagieren sie häufig sehr aufmerksam auf Bewegungen und Reize in ihrer Umgebung.PflegeDas Fell braucht regelmässige Pflege, damit es nicht verfilzt. Gründliches Bürsten mehrmals pro Woche ist sinnvoll, während des Fellwechsels oft noch häufiger. Besonders hinter den Ohren, an den Beinen und in der Halskrause können sich leicht Knoten bilden. Die Pflege ist aufwendiger als bei kurzhaarigen Rassen, aber mit Routine gut machbar.GesundheitDer Sheltie ist insgesamt eine recht robuste Rasse, es gibt jedoch einige rassetypische Risiken. Dazu gehören unter anderem Augenkrankheiten, MDR1 Defekt, Patellaluxation, Schilddrüsenprobleme und in manchen Linien Haut oder Autoimmunerkrankungen. Verantwortungsvolle Zucht mit Gesundheitsuntersuchungen ist deshalb sehr wichtig.ErziehungDer Sheltie lässt sich in der Regel gut erziehen, weil er klug ist und schnell lernt. Er reagiert aber oft sehr sensibel auf Härte oder unklare Signale. Am besten funktioniert eine ruhige, konsequente und freundliche Erziehung mit positiver Bestärkung. Frühe Sozialisierung ist wichtig, damit Schüchternheit oder übermaessiges Melden nicht zu stark werden.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Der Sheltie ist besonders für seine hohe Lernfähigkeit, Sensibilität und starke Menschen Bezogenheit bekannt. Viele Tiere sind ausgesprochen wachsam und melden schnell, was sie zu guten Aufpassern macht. Gleichzeitig sind sie oft sehr fein in ihrer Wahrnehmung und reagieren stark auf Stimmung, Tonfall und Veränderungen im Alltag. Auch ihre auffällige Halskrause und das elegante Langhaarfell sind typische Besonderheiten.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, grundsätzlich schon. Der Sheltie kann ein guter Hund für engagierte Ersthundehalter sein, wenn diese bereit sind, sich mit Erziehung, Auslastung und Fellpflege auseinanderzusetzen. Seine Intelligenz und Bereitschaft zur Zusammenarbeit machen vieles leichter. Wegen seiner Sensibilität braucht er jedoch eine ruhige, faire und verständliche Führung.Familienhund oder nicht?Ja, der Sheltie kann ein sehr guter Familienhund sein. Er ist meist anhänglich, freundlich und gerne nah bei seinen Menschen. In einer liebevollen, nicht zu lauten Umgebung fühlt er sich oft besonders wohl. Wichtig ist, dass er nicht nur körperlich, sondern auch geistig beschäftigt wird und Rückzugsmöglichkeiten hat.
 
Labradoodle
Der Labradoodle Geschichte Der Labradoodle entstand in Australien aus der gezielten Verpaarung von Labrador Retriever und Pudel. Ziel war ein intelligenter, freundlicher und möglichst allergikerfreundlicher Begleithund. Später entwickelte sich daraus der Australian Labradoodle, bei dem Zuchtverbände heute mit eigenen Pedigrees, Gesundheitsprogrammen und Standards arbeiten. Gleichzeitig betonen diese Verbände selbst, dass der Australian Labradoodle noch als Rasse in Entwicklung gesehen wird und nicht von FCI oder AKC anerkannt ist. Aussehen Körperform: Der Labradoodle zeigt keinen weltweit einheitlichen Körperbau, weil es sich nicht um eine FCI-anerkannte Rasse mit verbindlichem Standard handelt. Je nach Linie wirkt er eher retrieverartig, pudelartig oder als Mischung aus beidem. Viele Labradoodles sind mittelgroß bis groß, sportlich, harmonisch und recht beweglich gebaut. Beim Australian Labradoodle wird gezielt auf eine möglichst ausgewogene, familienfreundliche Erscheinung hingezüchtet. Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale. Es kann weich, fleeceartig, wellig oder lockig sein. Oft wird mit geringem Haarverlust geworben, doch Fellstruktur und Haaren können je nach Verpaarung deutlich variieren. Gerade bei nicht standardisiert gezüchteten Labradoodles ist das Fell weniger vorhersehbar als bei anerkannten Rassen. Wesen/Charakter Labradoodles gelten oft als freundlich, menschenbezogen, klug und lernfreudig. Viele werden als aufgeschlossen, sozial und gut ansprechbar beschrieben. Dennoch ist das Wesen nicht ganz so einheitlich vorhersagbar wie bei einer lange gefestigten Rasse, weil Temperament und Eigenschaften je nach Elterntieren und Zuchtlinie schwanken können. Besonders beim Australian Labradoodle wird gezielt auf ein soziales, trainierbares und alltagstaugliches Wesen hingearbeitet. Pflege Die Pflege hängt stark vom Felltyp ab. Vor allem wellige und lockige Labradoodles brauchen regelmässiges Bürsten und Kämmen, damit das Fell nicht verfilzt. Viele Hunde müssen zusätzlich professionell geschnitten oder getrimmt werden. Auch Ohren, Krallen, Zähne und Augen sollten regelmässig kontrolliert werden. Gerade das oft dichte, weiche Fell kann pflegeintensiver sein, als viele Menschen zunächst erwarten. Gesundheit Die gesundheitliche Situation hängt stark von der Qualität der Zucht ab. Seriöse Verbände für den Australian Labradoodle verlangen Gesundheitsuntersuchungen wie Hüft- und Ellenbogenbewertungen, DNA-Profile und weitere Tests für Zuchttiere. Trotzdem können, je nach Linie und Elterntieren, Probleme auftreten, die man auch von Labradoren oder Pudeln kennt, etwa Gelenkprobleme, Augenkrankheiten oder andere erblich beeinflusste Themen. Weil der Labradoodle kein einheitlich geregelter FCI-Rassestandard ist, ist eine sorgfältige Auswahl der Zucht besonders wichtig. Erziehung Labradoodles sind oft gut erziehbar, weil sie klug, menschenbezogen und lernfreudig sind. Sie profitieren von freundlicher, klarer und konsequenter Führung. Wichtig sind frühe Sozialisierung, alltagstaugliche Grundsignale und ausreichend geistige wie körperliche Beschäftigung. Unterforderung kann bei intelligenten, aktiven Hunden schnell zu unerwünschtem Verhalten führen.  Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich? Die grösste Besonderheit ist, dass der Labradoodle zwar sehr bekannt ist, aber keine FCI-anerkannte Rasse mit weltweit einheitlichem Standard darstellt. Das bedeutet, dass Grösse, Fell, Temperament und auch gesundheitliche Vorhersehbarkeit stärker schwanken können als bei etablierten Rassen. Beim Australian Labradoodle gibt es zwar organisierte Zuchtverbände mit Standards und Gesundheitsregeln, doch auch dort wird die Population noch als Rasse in Entwicklung beschrieben. Genau diese Mischung aus Beliebtheit, Variabilität und teilweise gelenkter Weiterentwicklung macht den Labradoodle besonders. Geeignet für Ersthundehalter? Ja, oft kann ein Labradoodle gut für Ersthundehalter geeignet sein, wenn er aus einer verantwortungsvollen Zucht stammt und seine Bedürfnisse ernst genommen werden. Viele Labradoodles sind freundlich, kooperativ und alltagstauglich. Man sollte aber nicht unterschätzen, dass Energielevel, Fellpflege und Charakter je nach Linie deutlich variieren können. Deshalb ist die Auswahl eines seriösen Züchters hier besonders wichtig. Familienhund oder nicht? Ja, grundsätzlich wird der Labradoodle sehr häufig als Familienhund gehalten. Viele Vertreter sind freundlich, sozial und stark auf Menschen bezogen. Gut passt er vor allem zu Familien, die Zeit für Erziehung, Beschäftigung und Fellpflege haben. Weil der Labradoodle aber keine einheitlich gefestigte FCI-Rasse ist, lohnt sich ein besonders genauer Blick auf Linie, Elterntiere und Aufzucht.
 
Aquarium Set Leddy 60 Day und Night
Aquael Aquarium Set Leddy 60 Day&Nightschwarz oder weiss erhältlichInhalt 54 Liter Starteraquarium60 x 30 x 30 cm Deckel mit LED-Beleuchtung Inkl. Heizung & Filter Beachten Sie, dass Sie für die Berechnung der Fischmenge 10% dem Bruttoinhalt abziehen müssen. Somit können Sie  in diesem Aquarium max. 19 Fische mit einer Grösse von 5cm halten.Das Set besteht aus einem Aquarium mit rechteckiger Vorderwand, einem hochmodernen, im Spritzgussverfahren hergestellten Kunststoffdeckel, dem fortschrittlichen, im Deckel eingebauten Beleuchtungsmodul LEDDY TUBE, einem wartungsfreien automatischen Heizer und einem leistungsstarken Innenfilter. Besonders hervorzuheben ist der Deckel mit dem patentierten Öffnungssystem SMART OPEN, das Scharniere und Stützen überflüssig macht und alle Arten von Wartungsarbeiten im Inneren des Tanks erleichtert. Der Deckel ist mit einer besonders breiten Klappe ausgestattet, die eine ungehinderte Fütterung der Fische ermöglicht. Das eingebaute Beleuchtungsmodul LEDDY TUBE SUNNY strahlt ein starkes Licht aus, dessen Spektrum dem Sonnenlicht ähnelt, so dass es die natürlichen Farben von Pflanzen und Fischen naturgetreu wiedergibt. Die Lebensdauer des Lichtmoduls beträgt etwa 50 Tausend Stunden, was bedeutet, dass es alle 8-10 Jahre ausgetauscht werden muss.

119,00 CHF

Siberian Husky
Der Siberian HuskyGeschichteDer Siberian Husky geht auf die Schlittenhunde der Tschuktschen in Nordostasien zurück. Später wurde die Rasse nach Nordamerika gebracht und dort vor allem als ausdauernder Schlittenhund weiterentwickelt. Der heutige offizielle Ursprung nach FCI ist die USA, auch wenn die geschichtlichen Wurzeln in Sibirien liegen. AussehenKörperform: Der Siberian Husky ist ein mittelgrosser, schneller und leichtfüssiger Arbeitshund mit harmonischen Proportionen. Sein Körper ist mässig kompakt, muskulös, aber nicht schwer. Typisch sind die aufrecht getragenen Ohren, die buschige Rute und der wache, nordische Ausdruck. Fell: Das Fell ist doppelt aufgebaut und schützt sehr gut vor Kälte. Es ist weder überlang noch zottig, sondern funktional, dicht und wetterfest. Besonders im Fellwechsel verliert der Husky sehr viel Unterwolle.Wesen/CharakterDer Siberian Husky gilt als freundlich, sanftmütig, aufmerksam und kontaktfreudig. Er ist meist kein typischer Wachhund, oft recht offen gegenüber Menschen und zeigt häufig ein gewisses Mass an Eigenständigkeit. Viele Huskys sind bewegungsfreudig, intelligent und arbeiten gern, haben aber auch einen starken eigenen Willen. PflegeDie Fellpflege ist ausserhalb des Fellwechsels meist überschaubar. Regelmässiges Bürsten reicht oft aus, um loses Haar zu entfernen und das Fell sauber zu halten. Während des Fellwechsels ist der Pflegeaufwand deutlich höher, weil dann sehr viel Unterwolle ausfällt.GesundheitDer Siberian Husky gilt insgesamt als robuste und leistungsfähige Rasse. Dennoch können unter anderem Augenerkrankungen wie Katarakt oder progressive Retinaatrophie sowie Hüftprobleme vorkommen. Gute Zucht, Gesundheitskontrollen und eine passende Auslastung sind daher wichtig.ErziehungDie Erziehung eines Siberian Husky braucht Geduld, Konsequenz und viel Alltagsmanagement. Er lernt durchaus gut, ist aber oft unabhängig und nicht auf blinden Gehorsam ausgelegt. Besonders wichtig sind frühe Sozialisierung, Leinentraining und ein sicherer Rückruf, wobei Letzterer wegen des oft starken Jagdtriebs anspruchsvoll bleiben kann.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders am Siberian Husky sind seine enorme Ausdauer, seine Lauffreude und seine ursprüngliche Eignung als Schlittenhund. Er braucht meist deutlich mehr Bewegung und sinnvolle Beschäftigung als viele andere Rassen. Ausserdem ist er oft sehr sozial, aber auch eigenständig, ausbruchfreudig und jagdlich motiviert. Seine dichte Unterwolle und sein nordisches Erscheinungsbild machen ihn unverwechselbar.Geeignet für Ersthundehalter?Eher nur bedingt. Ein Siberian Husky ist meist keine einfache Anfängerrasse, weil er sehr viel Bewegung, klare Führung und rassetypisches Verständnis braucht. Wer wenig Erfahrung hat, kann mit einem Husky schnell an Grenzen stossen, besonders bei Rückruf, Jagdtrieb und Auslastung. Mit sehr guter Vorbereitung und passendem Lebensstil kann es trotzdem funktionieren.Familienhund oder nicht?Ja, grundsätzlich kann der Siberian Husky ein Familienhund sein. Er ist häufig freundlich, sozial und eng mit seinen Menschen verbunden. Gleichzeitig passt er nur dann gut in eine Familie, wenn ausreichend Zeit für Bewegung, Training und Beschäftigung vorhanden ist. Für ein eher ruhiges Zuhause ohne viel Aktivität ist er meist weniger geeignet.