Staffordshire Bull Terrier
FCI Standardnummer: 76
Herkunftsland: Grossbritannien
Klassifikation: FCI Gruppe 3 Terrier, Sektion 3 Bullartige Terrier
Widerristhöhe Hündin: etwa 35,5 bis 40,5 cm
Widerristhöhe Rüde: etwa 35,5 bis 40,5 cm
Gewicht Hündin: etwa 11 bis 15,4 kg
Gewicht Rüde: ca. 12,7 bis 17 kg
Fellfarbe: Rot, falb, weiss, schwarz, blau oder jede dieser Farben mit weiss, jede Schattierung von gestromt oder jede Schattierung von gestromt mit weiss
Fellbeschaffenheit: Glatt, kurz und anliegend
Halsumfang: kräftig, muskulös und eher kurz bis mittellang wirkend, für Halsband immer am Hund messen
Produktinformationen "Staffordshire Bull Terrier"
Der Staffordshire Bullterrier
Geschichte
Der Staffordshire Bullterrier entstand in Grossbritannien. Seine Wurzeln liegen in alten Bull and Terrier Typen, aus denen später ein kompakter, kräftiger und zugleich beweglicher Hund entwickelt wurde. Heute wird die Rasse als Begleit- und Familienhund geführt, auch wenn ihre frühere Entstehung eng mit der Geschichte englischer Bull und Terrier verbunden ist.
Aussehen
Körperform: Der Staffordshire Bullterrier ist ein glatthaariger, sehr kraftvoller Hund für seine Grösse. Er wirkt muskulös, aktiv, beweglich und gut ausbalanciert. Typisch sind der breite Schädel, der deutliche Stopf, die ausgeprägten Backenmuskeln und der kompakte Gesamteindruck.
Fell: Das Fell ist kurz, glatt und liegt eng am Körper an. Es ist pflegeleicht und betont den athletischen, kompakten Körperbau der Rasse.
Wesen/Charakter
Der Staffordshire Bullterrier gilt als mutig, sehr intelligent und anhänglich. Im offiziellen Standard wird besonders seine Zuneigung zu Menschen und vor allem zu Kindern hervorgehoben. Gut gezüchtete und gut sozialisierte Hunde wirken oft freundlich, lebhaft und verlässlich, brauchen aber eine verantwortungsvolle Führung.
Pflege
Die Pflege ist insgesamt unkompliziert. Das kurze Fell muss in der Regel nur regelmässig gebürstet werden, um lose Haare zu entfernen und die Haut sauber zu halten. Weil das Fell wenig Schutz gegen starke Kälte bietet, reagieren manche Hunde empfindlicher auf nasses oder kaltes Wetter.
Gesundheit
Der Staffordshire Bullterrier gilt insgesamt als robuste Rasse, dennoch gibt es einige rassetypische Risiken. Besonders bekannt sind erbliche Katarakt und L 2 HGA, für die offizielle DNA Tests empfohlen werden. Wie bei vielen kompakten, muskulösen Rassen sind zudem allgemeine Vorsorge, Gewichtskontrolle und eine sorgfältige Zuchtauswahl wichtig.
Erziehung
Die Erziehung sollte früh, klar und konsequent beginnen. Der Staffordshire Bullterrier lernt meist gut und arbeitet eng mit seinen Menschen zusammen, kann aber auch kraftvoll und temperamentvoll sein. Besonders wichtig sind eine gute Sozialisierung, freundliche Konsequenz und ein sicherer Alltag mit klaren Regeln.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?
Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus grosser körperlicher Kraft, hoher Menschenbezogenheit und oft erstaunlicher Zuneigung im Familienalltag. Der Staffordshire Bullterrier wirkt kompakt und athletisch, ist dabei aber häufig sehr verschmust und nah bei seinen Bezugspersonen. Seine starke Ausstrahlung verlangt jedoch immer verantwortungsvolle Haltung, gute Erziehung und faire Führung.
Geeignet für Ersthundehalter?
Nur bedingt. Ein engagierter Ersthundehalter kann mit einem Staffordshire Bullterrier gut zurechtkommen, wenn er sich intensiv mit Erziehung, Sozialisierung und rassetypischem Verhalten beschäftigt. Wegen Kraft, Temperament und der Notwendigkeit klarer Führung ist die Rasse aber meist einfacher in erfahrenen Händen.
Familienhund oder nicht?
Ja, grundsätzlich kann der Staffordshire Bullterrier ein sehr guter Familienhund sein. Im Rassestandard wird seine besondere Zuneigung zu Kindern sogar ausdrücklich genannt. Entscheidend sind aber immer eine seriöse Herkunft, gute Sozialisierung, passende Auslastung und ein verantwortungsvoller Umgang im Alltag.
Zusammensetzung
Fütterungsempfehlung
Technische Details
Grössenangaben
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Steckbrief AffenpinscherGeschichteUrsprünglich ein Haus- und Begleithund aus dem süddeutschen Raum; Vorfahren wurden bereits von Albrecht Dürer dargestellt. Erste Eintragungen reichen bis 1879 zurück.AussehenKörperform: klein, kräftig, kompakt und eher „quadratisch“ im ErscheinungsbildFell: rau und zottig wirkend, besonders am Kopf/Schultern betont (Augenbrauen/Bart = „Äffchen-Gesicht“)Wesen/CharakterUnerschrocken, wachsam, hartnäckig und sehr anhänglich; laut FCI ein „angenehmer Familienhund“, kann aber auch mal temperamentvoll/aufbrausend sein.
Er braucht viel Sozialkontakt und Abwechslung (Kopf + Nase beschäftigen hilft).PflegeBürsten/Entfilzen: regelmässig (sonst verfilzt das drahtige Fell schnell, gerade am Bart/Beinen).
Trimmen/Schneiden: je nach gewünschtem Look sinnvoll; viele Halter lassen das Fell fachgerecht in Form bringen (typischer „Affen“-Kopf).Alltag: Bart nach Fressen/Spaziergang oft kurz abwischen – da bleibt gern Schmutz hängen (ganz praktisch, nicht „Rassefehler“).GesundheitWie bei kleinen Rassen kommen u. a. vor (je nach Linie/Individuum): Patellaluxation, Trachealkollaps, teils Hüftprobleme und Augenprobleme.
Durch den kurzen Fang können ausserdem atembezogene Probleme bei Hitze/Überanstrengung begünstigt sein (Stichwort brachycephal).ErziehungKluge, selbstbewusste kleine Hunde: am besten positive Verstärkung, klare Regeln und kurze, spielerische Einheiten (sonst schaltet er auf „keine Lust“).
Wichtig ist frühe Sozialisierung, damit Wachsamkeit nicht in „Dauer-Alarm“ kippt.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sichUnverwechselbares „Äffchen“-Gesicht (Bart/Augenbrauen)
Grosser Charakter im kleinen Körper: mutig, wachsam, teils stur-charmant
Ursprünglicher Rattenfänger: kann Jagdtrieb auf Kleintiere zeigen (Training/Management lohnt sich).Geeignet für Ersthundehalter?Oft ja – mit den richtigen Erwartungen. Einige Tierarzt-/Rasseinfos nennen ihn grundsätzlich geeignet für Ersthalter, weil er moderat aktiv und sehr menschenbezogen sein kann.
Aber: Sturheit + Wachsamkeit + Fellpflege bedeuten, dass „einfach nebenher laufen lassen“ selten gut klappt.Familienhund oder nicht?Grundsätzlich familiengeeignet, wenn die Familie Zeit hat und der Hund gut sozialisiert wird. (FCI: „angenehmer Familienhund“; VDH: sucht Menschen mit viel Zeit/Sozialkontakt.)
Mit Kindern klappt es am besten, wenn sie respektvoll sind (kein Ziehen/Drücken) – wegen der kleinen Grösse sollte man bei sehr kleinen Kindern immer beaufsichtigen.
Der Englische Setter
GeschichteDer English Setter ist ein klassischer britischer Jagdgebrauchshund für die Vogeljagd. Der Begriff „Belton“ wurde u. a. durch Edward Lavarack popularisiert, der die Rasse stark geprägt hat.AussehenEleganter, sportlicher Vorstehhund mit klaren Linien, tiefem Brustkorb und langem, trockenem Kopf. Sein Gangwerk ist raumgreifend und ausdauernd – gemacht für lange Suchen im Feld.Körperform:
Athletisch, symmetrisch, eher leicht als massig; Arbeitslinien oft etwas „sportlicher“ und leichter als Showlinien.Fell: Schön, aber „pflegepflichtig“: Befederung neigt zu Knoten (v. a. Ohren, Achseln, Hosen, Rute). Regelmässige Kontrolle nach Spaziergängen (Kletten/Grannen) ist wichtig.Wesen/Charakter Meist freundlich, sanft, menschenbezogen und sozial – dabei lebhaft und jagdlich motiviert. Er gilt oft als angenehm im Haus, wenn er draussen genug Bewegung und Nasenarbeit bekommt.Pflege 2–4× pro Woche bürsten/auskämmen (bei starkem Fell oder Fellwechsel öfter)
Befederung und Ohren besonders im Blick (Filz, Kletten)
Nach Jagd-/Wiesenrunden Pfoten, Ohren und Bauch auf Grannen prüfen Gesundheit Wie bei vielen mittelgrossen bis grossen Sporthunden spielen u. a. Hüftdysplasie und teils Augenthemen eine Rolle – in UK werden dafür z. B. Hüft- und Augenuntersuchungen im Rahmen von Zucht-/Gesundheitsprogrammen empfohlen.
Breed Clubs nennen ausserdem Themen wie Hypothyreose und Atopie/Allergien als Bereiche, an denen züchterisch gearbeitet wird.ErziehungDer Schlüssel ist Rückruf + Jagdkontrolle (Impulskontrolle, Orientierung, Schleppleine, Alternativaufgaben wie Apport/Fährte). Setter sind sensibel – am besten funktionieren klare Regeln, viel Belohnung und konsequentes Training ohne Härte.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?„Belton“-Fleckung ist rassetypisch und sehr variabel.
Sehr nasenstark und für ausdauernde Feldarbeit gezüchtet – braucht daher echte Beschäftigung (Nasenarbeit/Apport/Mantrailing light etc.).
Viele sind ausgesprochen familienbezogen, mögen aber ungern dauerhaftes Alleinsein.Geeignet für Ersthundehalter?Bedingt ja – wenn du Lust auf Training (Rückruf/Jagdverhalten) und regelmässige Auslastung hast. Für Anfänger, die einen „läuft einfach so mit“-Hund suchen, eher ungeeignet.Familienhund oder nicht? Ja, oft ein sehr guter Familienhund: freundlich, sozial und meist kinderlieb – vorausgesetzt, er bekommt genug Bewegung, Beschäftigung und jagdliches Management.
Der Lagotto Romagnolo
GeschichteDer Lagotto Romagnolo ist ein alter italienischer Wasserhund aus der Romagna. Ursprünglich wurde er in den sumpfigen Gebieten rund um Comacchio und Ravenna als Wasser-Apportierhund eingesetzt. Als die Sümpfe trockengelegt und in Ackerland umgewandelt wurden, veränderte sich auch seine Aufgabe. Seitdem wurde er vor allem in den Ebenen und Hügeln der Romagna zur Trüffelsuche genutzt. Genau diese Entwicklung prägt die Rasse bis heute.AussehenKörperform: Der Lagotto Romagnolo ist ein kleiner bis mittelgrosser, gut proportionierter und kräftig gebauter Hund von rustikalem Erscheinungsbild. Sein Körper ist nahezu quadratisch, insgesamt wirkt er robust, arbeitsfähig und beweglich.Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist dicht, wollig und stark gelockt, mit sichtbarer Unterwolle. Es darf nicht geschniegelt oder pudelartig frisiert wirken, sondern soll den natürlichen, rustikalen Eindruck der Rasse unterstreichen.Wesen/CharakterDer Lagotto Romagnolo gilt als aufmerksam, liebenswürdig, aufgeweckt und eng an seinen Menschen gebunden. Er ist gehorsam, genügsam und in der Regel gut ausbildbar. Typisch ist sein ausgezeichneter Geruchssinn, der ihn zu einem sehr guten Trüffelhund macht. Durch gezielte Selektion wurde sein Jagdinstinkt so verändert, dass er sich bei der Arbeit möglichst wenig vom Wildgeruch ablenken lässt.PflegeDas Fell braucht regelmässige Pflege, auch wenn die Rasse wenig haart. Lockiges, dichtes Haar kann schnell verfilzen, wenn es nicht gebürstet, kontrolliert und in passenden Abständen gekürzt wird. Wichtig sind auch Ohren-, Krallen-, Zahn- und Pfotenkontrolle. Gerade an den Ohren und in dichten Fellpartien sollte man sorgfältig sein.GesundheitDer Lagotto Romagnolo gilt insgesamt als robuste und arbeitsfähige Rasse. Dennoch können je nach Linie gesundheitliche Themen wie Hueftdysplasie, Patellaluxation, juvenile Epilepsie oder lysosomale Speicherkrankheit eine Rolle spielen. Deshalb ist eine verantwortungsvolle Zucht mit passenden Gesundheitsuntersuchungen besonders wichtig.ErziehungDie Erziehung gelingt oft gut, weil der Lagotto Romagnolo intelligent, menschenbezogen und arbeitsfreudig ist. Er braucht aber nicht nur Bewegung, sondern vor allem Nasenarbeit und geistige Auslastung. Freundliche, klare und konsequente Führung ist wichtig. Mit früher Sozialisierung und sinnvoller Beschäftigung entwickelt sich die Rasse meist zu einem sehr angenehmen Begleiter. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Die grösste Besonderheit ist seine Spezialisierung als Trüffelhund. Der Lagotto Romagnolo ist einer der bekanntesten Hunde für die Trüffelsuche und bringt dafür einen hervorragenden Geruchssinn, Konzentration und Arbeitsfreude mit. Gleichzeitig ist er ein ehemaliger Wasserhund, was seine Geschichte innerhalb der FCI-Gruppe 8 besonders macht. Dazu kommt sein markantes, dicht gelocktes Fell, das ihn optisch sehr unverwechselbar wirken laesst.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, grundsätzlich kann der Lagotto Romagnolo gut für engagierte Ersthundehalter geeignet sein. Er ist meist kooperativ, menschenbezogen und lernfreudig. Man sollte aber seinen Bedarf an Beschäftigung, Nasenarbeit und Fellpflege nicht unterschaetzen. Wer Zeit für Erziehung und sinnvolle Auslastung mitbringt, kann mit dieser Rasse sehr gut zurechtkommen. Familienhund oder nicht?Ja, der Lagotto Romagnolo kann ein sehr guter Familienhund sein. Er ist in der Regel freundlich, anhänglich und eng auf seine Menschen bezogen. Besonders gut passt er in aktive Haushalte, die ihm neben Alltag und Bewegung auch geistige Aufgaben bieten. Mit passender Auslastung und liebevoller Konsequenz ist er meist ein angenehmer und alltagstauglicher Familienhund.
Der SamoyedGeschichteDer Name „Samojede“ leitet sich laut FCI von den Samojeden-Stämmen in Nordrussland und Sibirien ab. Dort wurden die Hunde je nach Region zum Hüten von Rentieren, zur Jagd und als Schlittenhunde eingesetzt. Besonders auffällig ist die enge historische Bindung an den Menschen: Die Hunde lebten sehr nah bei ihren Besitzern. Der FCI-Standard nennt ausserdem Ernest Kilbourne Scott, der 1889 Hunde nach England brachte; 1909 wurde dort der erste Standard festgelegtAussehenDer Samojede ist ein mittelgrosser, eleganter, weisser arktischer Spitz, der Kraft, Ausdauer, Geschmeidigkeit, Würde und Selbstvertrauen ausstrahlen soll. Typisch sind das berühmte „Samojeden-Lächeln“, die aufrecht getragenen Ohren, die buschige Rute und das sehr üppige, wetterfeste Haarkleid. Der VDH beschreibt ihn ausserdem als ausdauernden, flüssig laufenden Hund, dessen bevorzugte Gangart der Trab ist.Wesen/CharakterLaut FCI ist der Samojede freundlich, aufgeschlossen, munter, lebhaft und sehr gesellig. Der Jagdinstinkt wird als eher gering beschrieben; scheu oder aggressiv soll er keinesfalls sein. Gleichzeitig gilt er nicht als klassischer Wachhund. Der VDH beschreibt ihn als menschenfreundlich, anschmiegsam und sehr gern mit seiner Familie unterwegs.PflegeDie Fellpflege ist aufwendig. Der VDH empfiehlt Bürste und Kamm als Grundausstattung und beschreibt, dass das doppelte Haarkleid zwei- bis dreimal pro Woche gründlich gebürstet und anschliessend gekämmt werden sollte. Während des Fellwechsels steigt der Pflegeaufwand deutlich an. Durch das dichte Doppelfell ist regelmässige Pflege wichtig, damit Unterwolle und Deckhaar nicht verfilzen.ErziehungDie Erziehung gilt grundsätzlich als gut machbar, aber der Samojede ist kein Hund, der blind gehorcht. Der VDH beschreibt ihn als recht einfach erziehbar, zugleich aber als Hund, der nicht immer sofort beim ersten Ruf reagiert. Das passt zu seiner nordischen Eigenständigkeit. Freundliche Konsequenz, gute Sozialisierung und sinnvolle Auslastung sind deshalb besonders wichtig. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders sind das typische „Lächeln“, das prachtvolle weisse Fell und seine Herkunft als nordischer Arbeits- und Schlittenhund. Der Samojede ist kein reiner Sofahund, sondern ein ausdauernder, bewegungsfreudiger Hund, der Beschäftigung und Nähe zu seinen Menschen braucht. Der VDH hebt außsserdem hervor, dass ihm das Bellen durchaus liegt, während er sich zum scharfen Bewachen eher weniger eignet.Geeignet für Ersthundehalter?Bedingt ja. Ein engagierter Anfänger kann mit einem Samojeden gut zurechtkommen, wenn er Zeit für Fellpflege, Bewegung und Erziehung mitbringt. Ganz unkompliziert ist die Rasse aber nicht, weil nordische Selbstständigkeit, Bellfreude und Bewegungsdrang unterschätzt werden können. Familienhund oder nicht?Ja, oft ein sehr guter Familienhund. Der Samojede gilt als freundlich, gesellig und menschenbezogen, und der VDH beschreibt ihn ausdrücklich als charmanten Familienhund. Er passt besonders gut in aktive Haushalte, in denen er nicht nur dabei ist, sondern auch körperlich und geistig beschäftigt wird.
Kleinpudel
Geschichte
Der Pudel gehört zu den alten europäischen Hunderassen und wurde ursprünglich als Wasserhund genutzt. Besonders in Frankreich wurde er stark geprägt und weiterentwickelt, weshalb Frankreich heute als Ursprungsland gilt. Aus dem grösseren Gebrauchshund entwickelten sich im Lauf der Zeit verschiedene Grössenvarianten, darunter auch der Kleinpudel. Später wurde der Pudel vor allem als intelligenter Begleit-, Ausstellungs- und Familienhund bekannt.
Aussehen
Körperform: Der Kleinpudel ist harmonisch, elegant und gut proportioniert gebaut. Er wirkt weder plump noch zerbrechlich, sondern lebhaft, stolz und beweglich. Typisch sind der eher quadratische Gesamteindruck, die feine, aber nicht schwache Knochenstruktur und ein federnder, leichter Bewegungsablauf.
Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist dicht, fein und stark gelockt oder in Schnüren ausgebildet. Der Kleinpudel haart meist wenig, braucht aber dafür regelmässige und sorgfältige Fellpflege.
Wesen/Charakter
Der Kleinpudel gilt als sehr intelligent, aufmerksam, verspielt und menschenbezogen. Er lernt schnell, arbeitet gern mit seinen Menschen zusammen und ist oft ausgesprochen anpassungsfähig. Viele Kleinpudel sind freundlich, wachsam und sensibel, ohne übermässig nervös zu sein. Durch ihre Klugheit und feine Beobachtungsgabe reagieren sie oft sehr deutlich auf Stimmung und Alltag ihrer Bezugspersonen.
Pflege
Die Pflege ist aufwendiger, als viele zunächst denken. Das Fell muss regelmässig gebürstet, gekämmt und in sinnvollen Abständen geschnitten oder geschoren werden, damit es nicht verfilzt. Auch Ohren, Krallen, Zähne und Augen sollten regelmässig kontrolliert werden. Gerade weil das Fell wenig ausfällt, bleibt lose Wolle oft im Haarkleid hängen und muss aktiv entfernt werden.
Gesundheit
Der Kleinpudel gilt insgesamt als recht robuste und langlebige Varietät. Dennoch sollte auf verantwortungsvolle Zucht geachtet werden. Je nach Linie können unter anderem Patellaprobleme, Augenkrankheiten, Zahnprobleme oder erblich bedingte Erkrankungen eine Rolle spielen. Wichtig sind regelmässige tierärztliche Kontrollen, gutes Gewichtsmanagement und eine seriöse Zuchtbasis.
Erziehung
Der Kleinpudel ist in der Regel sehr gut erziehbar. Er lernt schnell, ist aufmerksam und möchte oft eng mit seinem Menschen zusammenarbeiten. Am besten reagiert er auf freundliche, klare und konsequente Erziehung. Harte Methoden sind ungeeignet, weil viele Pudel sensibel reagieren. Mit früher Sozialisierung, Abwechslung und sinnvoller geistiger Beschäftigung entwickelt sich der Kleinpudel meist zu einem sehr angenehmen Begleiter.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?
Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus Intelligenz, Eleganz und hoher Lernfreude. Der Kleinpudel ist meist deutlich mehr als nur ein hübscher Begleithund. Er ist oft sehr aufmerksam, sportlich und vielseitig einsetzbar, etwa im Alltag, beim Hundesport oder bei Denkaufgaben. Dazu kommt das besondere Fell, das wenig haart, aber viel Pflege verlangt.
Geeignet für Ersthundehalter?
Ja, grundsätzlich ist der Kleinpudel oft sehr gut für Ersthundehalter geeignet. Er ist meist klug, kooperativ und gut trainierbar. Wichtig ist nur, ihn nicht zu unterschätzen. Auch ein kleiner bis mittelgroßer Pudel braucht Erziehung, Beschäftigung und regelmäßige Pflege. Wer dazu bereit ist, findet in ihm oft einen sehr angenehmen Anfängerhund.
Familienhund oder nicht?
Ja, der Kleinpudel ist grundsätzlich ein sehr guter Familienhund. Er ist meist freundlich, verspielt und eng an seine Menschen gebunden. In einer Familie mit liebevoller Konsequenz, ausreichender Beschäftigung und respektvollem Umgang fühlt er sich in der Regel sehr wohl. Durch seine Anpassungsfähigkeit passt er oft sowohl zu aktiven Familien als auch zu ruhigeren Haushalten.
Der WhippetGeschichteDer Whippet ist eine britische Windhundrasse. Er wurde als schneller, kleinerer Sichtjäger gezüchtet und ist seit dem 19. Jahrhundert als eigenständige Rasse etabliert; ein erster Standard wurde 1891 festgelegt.AussehenDer Whippet ist ein mittelgrosser, eleganter, sehr athletischer Hund. Der Standard beschreibt ihn als ausgewogene Verbindung von Muskelkraft und Stärke mit Eleganz und Grazie, gebaut für Geschwindigkeit und Leistung.
Körperform: Schlank, tiefbrüstig, mit aufgezogener Bauchlinie, lang wirkendem Rücken und charakteristischem Bogen über der Lendenpartie; insgesamt sprintertypisch und sehr beweglich.
Fell: Kurz, fein, glatt anliegend und pflegeleicht.Wesen/CharakterDer FCI-Standard beschreibt den Whippet als idealen Begleiter, sehr anpassungsfähig im häuslichen wie sportlichen Umfeld, freundlich, anhänglich und ausgeglichen. Gleichzeitig bleibt er ein Sichtjäger mit ausgeprägtem Reaktionsvermögen auf bewegte Reize.PflegeDer Pflegeaufwand ist gering: regelmäßiges Bürsten, Kontrolle von Krallen, Zähnen und Ohren reicht meist aus. Wegen des sehr kurzen Fells ist der Whippet kälteempfindlicher als viele andere Rassen. Das ist eine praktische Ableitung aus der Fellstruktur und der sehr geringen Behaarung.GesundheitDer FCI betont allgemein, dass nur funktional und klinisch gesunde Hunde zur Zucht verwendet werden sollen. Beim Whippet ist zudem wichtig, auf verantwortungsvolle Zucht, gutes Gewichtsmanagement und passenden Schutz bei Kälte oder rauem Untergrund zu achten. Der Standard selbst enthält keine ausführliche Krankheitsliste.ErziehungWhippets sind meist feinfühlig und lernen gut, reagieren aber oft sensibel auf Druck. Am besten funktionieren ruhige Konsequenz, frühe Sozialisierung und ein sicherer Rückrufaufbau. Wegen ihres Jagd- und Sichtreizes ist Freilauf nicht überall problemlos möglich.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders sind die enorme Sprintgeschwindigkeit, der typische Windhundkörper, das sehr feine Fell und der Kontrast zwischen draussen schnell und aufmerksam, drinnen oft ruhig und verschmust. Der VDH beschreibt den Whippet sinngemäss als „Sprinter mit Kuschelsinn“, was die Rasse ziemlich gut trifft.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, oft bedingt geeignet. Ein Whippet kann für Anfänger gut passen, wenn sie einen sensiblen, eher sanften Hund möchten und bereit sind, Rückruf, Sicherung im Freilauf und Windhund-Besonderheiten ernst zu nehmen. Er ist meist leichter im Alltag als viele sehr triebige Arbeitsrassen, aber kein Hund, den man wegen seines ruhigen Wesens unterschätzen sollte.Familienhund oder nicht?Ja, in vielen Fällen ein guter Familienhund. Der Standard nennt ihn freundlich, anhänglich und ausgeglichen; zugleich gilt er als anpassungsfähig im häuslichen Umfeld. In ruhigen bis normal aktiven Familien passt er oft sehr gut, solange auf sensible Behandlung, sichere Auslastung und Rückzugsmöglichkeiten geachtet wird.
Der Sheltie - Shetland SheepdogGeschichteDer Shetland Sheepdog stammt von den rauhen und kleinen Hütehunden der Shetlandinseln ab. Dort wurde er als vielseitiger Hofhund eingesetzt und half beim Hüten kleiner Nutztiere. Später wurde die Rasse mit Collieartigen Hunden veredelt, wodurch ihr heutiges elegantes Erscheinungsbild entstand. Trotz der äusseren Ähnlichkeit ist der Sheltie keine einfache Miniaturform des Collies, sondern eine eigenständige Rasse mit eigener Entwicklung.AussehenKörperform: Der Sheltie ist ein kleiner, langhaariger, harmonisch gebauter Hund mit leicht gestrecktem Körper. Er wirkt elegant, beweglich und ausdrucksstark. Der Kopf ist keilförmig, die Augen sind mandelförmig und sehr aufmerksam, die Ohren klein und in Ruhestellung nach hinten gelegt, bei Aufmerksamkeit halb aufgerichtet.
Fell: Das Haarkleid ist doppelt, mit langem, hartem Deckhaar und dichter, weicher Unterwolle. Besonders auffällig sind die ausgeprägte Halskrause, die Befederung an Läufen und Rute sowie das insgesamt sehr volle Erscheinungsbild.Wesen/CharakterDer Sheltie gilt als intelligent, sensibel, aufmerksam und sehr lernfreudig. Er baut meist eine enge Bindung zu seinen Menschen auf und ist oft reserviert gegenüber Fremden, ohne aggressiv zu sein. Viele Vertreter der Rasse sind lebhaft, feinfühlig und stark auf ihre Bezugsperson orientiert. Durch ihren Hütehundhintergrund reagieren sie häufig sehr aufmerksam auf Bewegungen und Reize in ihrer Umgebung.PflegeDas Fell braucht regelmässige Pflege, damit es nicht verfilzt. Gründliches Bürsten mehrmals pro Woche ist sinnvoll, während des Fellwechsels oft noch häufiger. Besonders hinter den Ohren, an den Beinen und in der Halskrause können sich leicht Knoten bilden. Die Pflege ist aufwendiger als bei kurzhaarigen Rassen, aber mit Routine gut machbar.GesundheitDer Sheltie ist insgesamt eine recht robuste Rasse, es gibt jedoch einige rassetypische Risiken. Dazu gehören unter anderem Augenkrankheiten, MDR1 Defekt, Patellaluxation, Schilddrüsenprobleme und in manchen Linien Haut oder Autoimmunerkrankungen. Verantwortungsvolle Zucht mit Gesundheitsuntersuchungen ist deshalb sehr wichtig.ErziehungDer Sheltie lässt sich in der Regel gut erziehen, weil er klug ist und schnell lernt. Er reagiert aber oft sehr sensibel auf Härte oder unklare Signale. Am besten funktioniert eine ruhige, konsequente und freundliche Erziehung mit positiver Bestärkung. Frühe Sozialisierung ist wichtig, damit Schüchternheit oder übermaessiges Melden nicht zu stark werden.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Der Sheltie ist besonders für seine hohe Lernfähigkeit, Sensibilität und starke Menschen Bezogenheit bekannt. Viele Tiere sind ausgesprochen wachsam und melden schnell, was sie zu guten Aufpassern macht. Gleichzeitig sind sie oft sehr fein in ihrer Wahrnehmung und reagieren stark auf Stimmung, Tonfall und Veränderungen im Alltag. Auch ihre auffällige Halskrause und das elegante Langhaarfell sind typische Besonderheiten.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, grundsätzlich schon. Der Sheltie kann ein guter Hund für engagierte Ersthundehalter sein, wenn diese bereit sind, sich mit Erziehung, Auslastung und Fellpflege auseinanderzusetzen. Seine Intelligenz und Bereitschaft zur Zusammenarbeit machen vieles leichter. Wegen seiner Sensibilität braucht er jedoch eine ruhige, faire und verständliche Führung.Familienhund oder nicht?Ja, der Sheltie kann ein sehr guter Familienhund sein. Er ist meist anhänglich, freundlich und gerne nah bei seinen Menschen. In einer liebevollen, nicht zu lauten Umgebung fühlt er sich oft besonders wohl. Wichtig ist, dass er nicht nur körperlich, sondern auch geistig beschäftigt wird und Rückzugsmöglichkeiten hat.
Der EloWesen/CharakterDas Zuchtziel beschreibt den Elo als freundlich, ausgeglichen, kindergeeignet, gelehrig, robust und belastbar. Er soll eine hohe Reizschwelle, gutes Sozialverhalten, wenig Bellneigung und möglichst geringes Jagdverhalten mitbringen. Viele Elos sind menschenbezogen, anpassungsfähig und gegenüber Fremden zunächst eher zurückhaltend als aufdringlich. Gleichzeitig betont die EZFG, dass viele Elos willensstark und intelligent sind und deshalb eine konsequente Erziehung brauchen.PflegeRegelmässiges Bürsten ist wichtig, besonders im Fellwechsel. Dazu kommen die übliche Kontrolle von Ohren, Zähnen, Krallen und Augen. Der Elo ist kein Hochleistungssportler, braucht aber tägliche Spaziergänge, Beschäftigung und engen Familienanschluss.GesundheitDie EZFG legt grossen Wert auf Gesundheitskontrollen. Vor der Zuchtzulassung gibt es umfangreiche Untersuchungen, darunter HD-Röntgen, Patellaluxation-Überprüfung, teils ED-Röntgen sowie Augenuntersuchungen. Das spricht für einen gesundheitsorientierten Zuchtansatz, ersetzt aber natürlich keine sorgfältige Auswahl eines seriösen Züchters und keine gute Aufzucht.ErziehungDer Elo lernt gut, ist aber oft nicht einfach nur „bequem“. Die EZFG beschreibt ihn als intelligent und teils willensstark; gerade im jungen Alter fordert er Konsequenz. Am besten funktioniert eine ruhige, freundliche und klare Erziehung mit früher Sozialisierung, festen Regeln und positiver Bestätigung.Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Die grösste Besonderheit ist, dass der Elo gezielt als Familienhund entwickelt wurde und bei der Zucht Wesen und Gesundheit stärker im Mittelpunkt standen als ein streng einheitliches Exterieur. Ausserdem ist „Elo®“ markenrechtlich geschützt und an die EZFG-Zucht gekoppelt. Der Elo ist daher in gewisser Weise weniger klassische FCI-Rasse als vielmehr ein kontrolliert aufgebautes Zuchtprojekt mit eigenem Standard.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, oft schon – aber nicht automatisch. Der Elo gilt als freundlich und anpassungsfähig und wird häufig als anfängertauglich beschrieben. Gleichzeitig weist die EZFG darauf hin, dass viele Elos willensstark und intelligent sind und besonders in der Junghundezeit konsequente Führung brauchen. Für motivierte Anfänger mit Lernbereitschaft passt er oft gut.Familienhund oder nicht?Ja, sehr klar als Familienhund gedacht. Genau dafür wurde der Elo ursprünglich gezüchtet: als kindergeeigneter, freundlicher, nervenstarker und sozial verträglicher Begleiter. In einer alltagstauglichen, liebevollen und konsequenten Haltung kann er ein sehr guter Familienhund sein.
Königspudel - Grosspudel
Geschichte
Der Pudel gehört zu den alten europäischen Hunderassen und wurde ursprünglich als Wasserhund genutzt. Frankreich gilt bei der FCI als Ursprungsland. Aus dem ursprünglichen Pudeltyp entwickelten sich im Lauf der Zeit mehrere Größenvarianten, darunter der Grosspudel, der im deutschen Sprachraum oft auch Königspudel genannt wird. Später wurde der Pudel vor allem als intelligenter Begleit-, Familien- und vielseitiger Arbeitshund bekannt.
Aussehen
Körperform: Der Königspudel ist harmonisch, elegant und gut proportioniert gebaut. Er wirkt weder schwer noch plump, sondern stolz, athletisch und beweglich. Typisch sind ein eher quadratischer Gesamteindruck, eine gute Bemuskelung und ein federnder, leichter Bewegungsablauf.
Fell: Das Fell ist eines der auffälligsten Merkmale der Rasse. Es ist dicht, fein und entweder stark gelockt oder in Schnüren ausgebildet. Der Königspudel haart meist wenig, braucht aber dafür regelmässige und sorgfältige Fellpflege.
Wesen/Charakter
Der Königspudel gilt als sehr intelligent, aufmerksam, menschenbezogen und lernfreudig. Viele Vertreter der Rasse sind freundlich, anpassungsfähig, verspielt und arbeiten gern eng mit ihren Menschen zusammen. Gleichzeitig bringt der Großpudel oft eine gewisse Eleganz, Wachsamkeit und sportliche Vielseitigkeit mit.
Pflege
Die Pflege ist aufwendig. Das Fell muss regelmässig gebürstet, gekämmt und in passenden Abständen geschnitten oder geschoren werden, damit es nicht verfilzt. Auch Ohren, Krallen, Zähne und Augen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Gerade weil lose Haare oft im Fell hängen bleiben, braucht der Königspudel konsequente Fellpflege.
Gesundheit
Der Königspudel gilt insgesamt als recht robuste und leistungsfähige Varietät. Dennoch sollte auf verantwortungsvolle Zucht geachtet werden. Je nach Linie können unter anderem Gelenkprobleme, Augenkrankheiten, Magendrehung oder erblich bedingte Erkrankungen eine Rolle spielen. Wichtig sind regelmässige tierärztliche Kontrollen, ein gesundes Körpergewicht und eine gute Aufzucht im Wachstum. Diese gesundheitliche Einordnung geht über den reinen Standard hinaus und ist eine fachliche Zusammenfassung typischer Themen bei grossen Pudeln.
Erziehung
Der Königspudel ist in der Regel sehr gut erziehbar. Er lernt schnell, arbeitet gern mit dem Menschen zusammen und reagiert meist gut auf freundliche, klare und konsequente Erziehung. Harte Methoden sind ungeeignet, weil viele Pudel sensibel reagieren. Mit früher Sozialisierung, Abwechslung und sinnvoller geistiger wie körperlicher Beschäftigung entwickelt sich der Königspudel meist zu einem sehr angenehmen Begleiter.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?
Besonders an dieser Rasse ist die Verbindung aus Grösse, Eleganz und hoher Intelligenz. Der Königspudel ist meist deutlich mehr als nur ein schöner Begleithund. Er ist oft sehr aufmerksam, vielseitig, sportlich und eng auf seine Menschen bezogen. Dazu kommt das besondere Fell, das wenig haart, aber viel Pflege verlangt. Gerade diese Mischung aus Leistungsfähigkeit, Sensibilität und edler Erscheinung macht ihn besonders.
Geeignet für Ersthundehalter?
Ja, grundsätzlich ist der Königspudel oft gut für Ersthundehalter geeignet. Er ist meist klug, kooperativ und gut trainierbar. Man sollte aber seine Grösse, seinen Bewegungsbedarf und den Pflegeaufwand nicht unterschätzen. Wer bereit ist, Zeit in Erziehung, Beschäftigung und Fellpflege zu investieren, findet in ihm oft einen sehr angenehmen Anfängerhund.
Familienhund oder nicht?
Ja, der Königspudel ist grundsätzlich ein sehr guter Familienhund. Er ist meist freundlich, verspielt und stark auf seine Menschen bezogen. In einer Familie mit liebevoller Konsequenz, ausreichender Beschäftigung und respektvollem Umgang fühlt er sich in der Regel sehr wohl. Durch seine Vielseitigkeit passt er oft sowohl zu aktiven Familien als auch zu engagierten, strukturierten Haushalten.
Der PomeranianGeschichteDer Pomeranian ist die kleinste Varietät der Deutschen Spitze. Der VDH erklärt, dass Zwergspitze auch Pomeranians genannt werden, weil sie einst von Pommern nach England gelangten. Kynologisch gehört der Pomeranian also nicht zu einer eigenen FCI-Rasse, sondern zur Varietät des Deutschen Zwergspitzes.AussehenDer Pomeranian ist ein sehr kleiner, kompakter Spitz mit fuchsartigem Kopf, kleinen stehenden Ohren, dichter Halskrause und buschiger, über den Rücken gerollter Rute. Durch das üppige, abstehende Fell wirkt er oft größer, als er tatsächlich ist. Typisch ist der lebhafte, wache Ausdruck.Wesen/CharakterDer Deutsche Spitz wird im FCI-Standard als ständig aufmerksam, lebhaft und aussergewöhnlich anhänglich an seinen Besitzer beschrieben. Der Pomeranian ist meist selbstbewusst, wachsam, freundlich und sehr menschenbezogen. Trotz seiner geringen Grösse nimmt er seine Umwelt oft erstaunlich ernst und meldet Geräusche gern zuverlässig.PflegeDas Fell braucht regelmässige Pflege, auch wenn es nicht geschoren „einfacher“ gemacht werden sollte. Durch das dichte Doppelfell sind häufiges Bürsten und sorgfältiges Entfilzen wichtig, besonders an Halskrause, Hinterhand und hinter den Ohren. Ohne Pflege kann das Fell schnell stumpf wirken oder verfilzen.ErziehungDer Pomeranian ist klug und lernt schnell, kann aber auch wachsam und mitunter etwas meinungsstark sein. Erziehung sollte freundlich, klar und konsequent erfolgen. Wichtig ist vor allem, früh gutes Ruheverhalten, kontrolliertes Melden und eine solide Sozialisierung aufzubauen, damit aus dem temperamentvollen Kleinhund kein dauerkläffender Aufpasser wird. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders sind vor allem das sehr üppige Fell, die enorme Präsenz trotz winziger Größe und das oft erstaunlich große Selbstbewusstsein. Viele Pomeranians wirken wie typische Schosshunde, sind im Alltag aber wachsame, aktive und geistig flinke kleine Hunde. Man sollte sie deshalb weder nur als Accessoire noch als „pflegeleichten Minihund“ unterschätzen.Geeignet für Ersthundehalter?Ja, oft schon. Für motivierte Anfänger kann der Pomeranian gut geeignet sein, weil er klein, intelligent und eng am Menschen orientiert ist. Weniger passend ist er für Menschen, die einen völlig unkomplizierten Hund ohne Fellpflege oder ohne Bellneigung erwarten.Familienhund oder nicht?Ja, grundsätzlich schon. In einer rücksichtsvollen Familie kann der Pomeranian ein fröhlicher und anhänglicher Familienhund sein. Wegen seiner sehr kleinen Grösse passt er aber eher zu Familien, in denen Kinder den vorsichtigen Umgang mit kleinen Hunden bereits verstehen
Bullterrier und Mini Bullterrier (Bull Terrier)
Eigenschaften
Körperform:
Statur kräftig, muskulös
Schädel oval und flach
Ohren klein und beieinanderstehend
Fell
kurz und enges Deckhaar, kaum Unterwolle
Einfarbig weiss, farbig mit weissen Abzeichen oder gestromt
Charakter vom Bullterrier und Mini BullterrierDer Bullterrier ist ein idealer Familienhund. Der Bullterrier ist ein verschmuster Hund, welcher gerne Körperkontakt mit seiner Familie hat. Doch er hat auch ein sehr lebhaftes Temperament sobald es ums Spielen geht. Er kann sehr stürmisch sein und deshalb ist mit Kleinkindern Vorsicht geboten.Der Bullterrier hat einen einzigartigen Charakter, er ist ausgeglichen und Unerschrocken.Der Mini Bullterrier unterschiedet sich kaum von grossen Bullterrier. Er hat die selben Charaktereigenschaften, doch der Mini Bullterrier ist bellfreudiger und sein Bewegungsdrang ist nicht so hoch wie dessen von grossen Bullterrier.
ErziehungBei der Erziehung muss der Mensch sturer als der Bullterrier sein, denn so hat der Mensch die Chance seinen Bullterrier gut zu erziehen. Aber man sollte niemals grob zu dem Bullterrier sein, denn dann reagiert er mit Ignoranz auf den Menschen, daher sollte Einfühlungsvermögen vorhanden sein. Eigenwilligkeit wird durch Langeweile gefördert. Am besten erzieht man seinen Bullterrier spielerisch.
BesonderheitenDas Fell der Bullterrier benötigt nicht sehr viel Pflege. Der grosse Bullterrier ist gegenüber Gelenkproblemen anfälliger und der Mini Bullterrier leidet mehr unter Nierenkrankheiten und Augenkrankheiten. Die Haut von weissen Hunden ist empfindlicher als die der anderen.Ist der Bullterrier in der Schweiz erlaubt? Der grosse Bullterrier wird in einigen Kantonen als Listenhund geführt. Das bedeutet, dass diese Rasse (auch Mischlinge) in diesen Kantonen entweder eine Bewilligungspflicht aufweisen oder gänzlich verboten sind. Bitte informieren Sie sich, bevor sie sich einen solchen Hund anschaffen. Achtung auch im Urlaub ist dabei grosse Sorgfalt geboten und Sie sollten sich vorab gut informieren.
Der Yorkshire TerrierGeschichteDer Yorkshire Terrier stammt aus derselben Gegend wie der Airedale Terrier und wurde etwa um 1850 erstmals gesehen. Laut FCI geht er aus verschiedenen damals verbreiteten kleinen Terrier-Typen hervor, darunter der heute ausgestorbene Clydesdale Terrier bzw. Paisley Terrier, ausserdem Waterside Terrier und alte Black-and-Tan-Terrier.AussehenDer Yorkshire Terrier ist ein kleiner, kompakter, elegant wirkender Langhaar-Terrier mit stolzer Haltung. Der Standard betont eine aufrechte Körperhaltung und ein insgesamt kräftiges, wohlproportioniertes Erscheinungsbild trotz sehr kleiner Grösse.
Körperform: Kompakt und gut proportioniert, mit gerader Rückenlinie und aufrechter Haltung.
Fell: Lang, seidig, gerade und am Scheitel so reichlich, dass es häufig gescheitelt und gebunden wird; das Haarkleid soll frei und glatt herabfallen.Wesen/CharakterDer Yorkshire Terrier ist trotz seiner geringen Grösse ein echter Terrier: lebhaft, mutig, aufmerksam und selbstbewusst. Der FCI-Standard beschreibt ihn als vital, intelligent und mit einem Wesen, das die wichtige terriertypische Selbstständigkeit erkennen lässt.PflegeDer Pflegeaufwand ist hoch. Das lange, seidige Fell muss regelmässig gebürstet und sauber gehalten werden, damit es nicht verfilzt. Besonders bei lang getragenem Ausstellungshaarkleid ist die Fellpflege deutlich intensiver als bei vielen anderen kleinen Rassen. GesundheitDer FCI-Standard enthält keine ausführliche Liste rassetypischer Erkrankungen, fordert aber funktional und klinisch gesunde Zuchttiere. Der VDH weist zudem darauf hin, dass für die Zucht ein Mindestgewicht von 2,4 kg vorgeschrieben ist; extrem kleine „Mini“-Ausprägungen sind also keine gute Orientierung.ErziehungDer Yorkshire Terrier ist klug und lernfähig, aber oft auch eigenständig und wachsam. Er braucht deshalb eine freundliche, klare und konsequente Erziehung. Gerade kleine Hunde werden leicht unterschätzt; beim Yorkie sollte man früh an Sozialisierung, Alltagsregeln und kontrolliertem Meldeverhalten arbeiten. Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich?Besonders sind seine Kombination aus sehr kleiner Grösse und grossem Selbstbewusstsein, das lange seidige Fell und sein erstaunlich temperamentvolles Terrierwesen. Der Yorkshire Terrier wirkt oft zart und dekorativ, ist charakterlich aber deutlich kerniger, mutiger und wacher, als sein Aussehen vermuten lässt.Geeignet für Ersthundehalter?Bedingt ja. Er kann für engagierte Anfänger gut passen, wenn sie einen kleinen, lebhaften Hund möchten und konsequent erziehen. Unterschätzt man ihn wegen seiner Grösse, können Bellfreude, Eigensinn und schlechte Alltagsgewohnheiten schnell zum Problem werden. Familienhund oder nicht?Ja, aber mit Einschränkungen. In ruhigen, hundebewussten Familien kann der Yorkshire Terrier ein anhänglicher und fröhlicher Begleithund sein. Für Haushalte mit sehr kleinen, ungestümen Kindern ist wegen seiner geringen Grösse und Verletzlichkeit besondere Vorsicht nötig. Als eng eingebundener Begleithund ist er aber grundsätzlich familientauglich.
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Cornish Rex Katze
EigenschaftenKörperform:
elegant
Beine sind lang und schlank
grosse Ohren
Fell:
kurz
gewellt
samtig
keine Unterwolle
Die Cornish Rex ist eine lebendige und liebevolle Katze. Sie erkundet neugierig ihr Umfeld. Die Cornish Rex braucht sehr viel Beschäftigung und Bewegung, ausserdem springt sie gerne in die Luft. Ein aktives Umfeld stört sie überhaupt nicht. Sie ist nicht gerne lange alleine, sie hat sehr gerne Kontakt mit ihrem Menschen. Die Cornish Rex verträgt sich auch gut mit Hunden und ist eine ideale Familienkatze.Da sie zu Übergewicht neigt, sollte man die Fütterung der Cornish Rex kontrollieren.