Curly Coated Retriever
FCI Standardnummer: 110
Herkunftsland: Grossbritannien
Klassifikation: FCI Gruppe 8 (Apportierhunde, Stöberhunde, Wasserhunde)
Widerristhöhe Hündin: ideal 64 cm
Widerristhöhe Rüde: ideal 69 cm
Gewicht Hündin: häufig etwa 25–36 kg
Gewicht Rüde: häufig etwa 30–41 kg
Fellfarbe: schwarz oder braun (liver)
Fellbeschaffenheit: viele kleine, dichte, feste Locken vom Hinterhaupt bis zur Rutenspitze; keine Unterwolle, kein glattes „Wuschelfell“ am Körper (anderes Haar ist glatt)
Halsumfang: ca. 46–61 cm (Richtwert fürs Halsband, bitte am Hund messen).
Steckbrief Curly Coated Retriever
Geschichte
Sie bekommen einen der ältesten Retriever-Typen aus Grossbritannien, der als vielseitiger Jagd- und Apportierhund entwickelt wurde, besonders für robuste Arbeit im Gelände und im Wasser.
Aussehen
Körperform: Der Curly Coated Retriever wirkt kraftvoll und zugleich elegant, meist etwas hochläufiger als andere Retriever, dabei ausdauernd und athletisch gebaut. Fell: Das Haarkleid ist das Markenzeichen: ein dichtes Lockenkleid, das schützt und funktional ist, besonders bei Nässe und bei rauem Bewuchs.
Wesen und Charakter
Sie erleben oft einen intelligenten, selbstständig denkenden Retriever, der eng mit seiner Bezugsperson zusammenarbeitet, aber nicht immer „dauer-gefällig“ ist. Viele Curlies sind aufmerksam und eher reserviert bei Fremden, bleiben aber ihrer Familie sehr verbunden.
Pflege
Die Fellpflege ist meist einfacher, als es aussieht: Sie bürsten regelmässig, kontrollieren Haut und Ohren und halten das Fell sauber, ohne es ständig auszukämmen. Nach Wasserarbeit ist Abtrocknen und Ohrenkontrolle sinnvoll, damit Feuchtigkeit nicht zum Problem wird.
Gesundheit
Sie sollten wie bei vielen grösseren Jagdhunden auf Gelenke und Augen achten und bei der Wahl der Zucht auf nachweisbare Untersuchungen setzen. Regelmässige Vorsorge, schlankes Gewicht und passende Bewegung helfen, den Hund langfristig fit zu halten.
Erziehung
Sie kommen am besten mit klaren Regeln, ruhiger Konsequenz und belohnungsbasiertem Training voran. Der Curly braucht sinnvolle Aufgaben (Apport, Dummyarbeit, Wasserarbeit, Nasenarbeit), sonst wird er schnell eigenwillig oder unterbeschäftigt.
Welche Besonderheiten bringt diese Rasse mit sich
Der Curly Coated Retriever ist der „Denker“ unter den Retrievern: robust, wetterfest, ausdauernd und mit sehr charakteristischem Lockenfell. Er passt besonders gut zu Menschen, die gerne trainieren und dem Hund regelmässig echte Arbeit oder Sport bieten.
Geeignet für Ersthundehalter?
Eher bedingt: Wenn Sie konsequent trainieren, sich für Dummy- oder Apportarbeit begeistern und bereit sind, sich mit einem eigenständigeren Retriever auseinanderzusetzen, kann es gut passen. Wenn Sie einen sehr unkomplizierten „Mitläufer“ suchen, ist die Rasse oft zu anspruchsvoll.
Familienhund oder nicht?
Als Familienhund kann er gut funktionieren, wenn Sie Struktur, Auslastung und Ruhe im Alltag sicherstellen. In sehr turbulenten Haushalten braucht er klare Regeln und ausreichend Rückzug, damit er gelassen bleibt.
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