Katzen Anatomie

anatomie

Körpergrösse:  30-50cm Länge
30-35cm Schwanzlänge
Gewicht: 4-6kg je nach Rasse und Alter
Bis 10kg Maine Coon
Wirbelsäule:

51 Wirbel und 26 Rippen
Keine Schlüsselbeine

Knochenbau: feiner, zierlicher Knochenbau
Becken: ist ideal gebaut zum schleichen und federn (bei Stürzen und Sprüngen)
Krallen: stecken in Krallenschaften und kommen nur auf Befehl hervor. Sie werden sehr gründliche gepflegt und geschärft (Kratzbaum)
Vorderpfote: 5 Krallen
Hinterpfote: 4 Krallen
Kopf: drehbar bis 180 Grad
Zähne:  Raubtiergebiss: Lange Eckzähne (=Fangzähne) und kräftige hinter Backenzähne (=Reisszähne)
Katzen haben 30 Zähne – 16 oben , 14 unten (26 Milchzähne)
Davon sind:     
4 Reisszähne , 14 Backenzähne, 12 Schneidezähne
Zunge: Die Zunge ist mit kleinen, nach hinten gerichteten Wärzchen besetzt (ideal für die Fellreinigung)
Lippen:  Auf der Oberlippe sind Barthaare, genannt Vibrissen = Tastsinn
Darm: Der Dünndarm ist relativ kurz – typisch für alle Fleischfresser

Augen / Sehvermögen:  

Katzen sehen bei Dunkelheit fast gleichviel wie tagsüber. Bei Dunkelheit sind die Pupillen sehr gross und können viel Licht sammeln.  Heller es wird, umso mehr verengen sich die Pupillen, bis nur noch ein kleiner Schlitz Licht aufnimmt
Ohren: Man glaubt es kaum, doch Katzen hören noch besser als Hunde. Ein Mäusepfeifen genügt der Katze, um eine Maus zu orten. Menschen würden diesen hochfrequenten Ton gar nicht hören. Doch eine Katze kann Schwingungen bis 60‘000 Hz wahrnehmen, welche bereits im Ultraschallbereich liegen. Ein leiser Ton genügt ihr, und schon weiss sie, wo sich das Mäuse-Nest befindet und mit welcher Geschwindigkeit sich das Opfer in welche Richtung bewegt.
Nase:  Auf der Jagd verlassen sich Katzen weniger auf ihren Geruchssinn, obwohl er mit 200 Millionen Riechzellen besser entwickelt ist als beim Menschen. Der Geruchssinn spielt eine erheblich grössere Bedeutung beim Sozialverhalten der Katze. Deshalb erfolgt auch der erste Kontakt zweier Katzen stets von Nase zu Nase.
Die Katze markiert mit Duftdrüsen zu beiden Seiten des Kopfes am Kinn, an den Lippen und am Schwanz. Duftkontrollen erfahren Bäume, Gegenstände, andere Tiere und auch Menschen. Dieser Stoff ist für uns nicht riechbar, gilt unter Katzen jedoch als Zeichen der Freundschaft. Kater, die nicht kastriert wurden, setzen ausserdem Duftmarken mit ihren Analdrüsen. Um diese riechen zu können, bedarf es jedoch keiner besonders feinen Nase!
Tastsinn:  Unbekannte Objekte ertastet die Katze mit Hilfe ihrer Tasthaare an den Backen, über den Augen, an der Nase, unter dem Kinn und an den Vorderpfoten. Die Bewegungen der steifen Tasthaare im Gesicht können von der Katze gezielt gesteuert werden, so dass sie die Beschaffenheit einer Sache genau bestimmen kann. Die Pfoten der Katze spielen beim Tastsinn ebenfalls eine wichtige Rolle. Die Pfotenballen besitzen ausgesprochen empfindliche Rezeptoren, die sofort auf jede Vibration reagieren. Die Katze benutzt die Pfoten, um Dinge, die ihr gefährlich vorkommen, anzutippen, und um auf diese Weise über die Ballen mehr Informationen zu erhalten.
Jagdweise:   Einzelgänger, der sich an die Beute heranschleicht (=Schleichjäger), sie im Sprung erbeutet und durch Bisse tötet.

Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.

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