Purpurprachtsbarsch

Pelvicachromis pulcher

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Steckbrief

Der Purpurprachtsbarsch wird in Paarhaltung gepflegt. Er ist kein Schwarmfisch – ein harmonierendes Paar ist ideal und zeigt sein volles Sozial- und Brutverhalten.

Familie: Buntbarsche (Cichlidae)

Heimat: Westafrika, vor allem Nigeria und Kamerun

Synonyme: Pelvicachromis pulcher, Kribensis, Purpur-Kiribensis

Ersteinführung: Seit den 1950er-Jahren ein beliebter Aquarienfisch.

Grösse: Männchen 10–12 cm. Weibchen 7–9 cm

Geschlechtsunterschiede: Weibchen kräftig gefärbter Bauch (purpurrosa). Männchen grösser und mit spitzeren Flossen. Weibchen wirken rundlicher, vor allem zur Brutzeit besonders farbintensiv

Ernährung: Allesfresser Flocken- und Granulatfutter Frostfutter (Artemia, Mückenlarven, Krill) Lebendfutter sehr beliebt Pflanzliche Bestandteile (z. B. Spirulina) ergänzend anbieten

Temperatur: 24–28 °C

Beckengrösse: ab 180 Liter für ein Paar

Wasserwerte:  pH: 6,0–7,5 / GH: 5–12 °dGH

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Steckbrief Purpurprachtsbarsch


Herkunftsgebiet

Der Purpurprachtsbarsch stammt aus weichen, leicht sauren Flüssen und Bächen Westafrikas. Er bevorzugt dicht bewachsene Uferzonen und Bereiche mit Wurzeln, Steinen und Höhlen.

Arten

Der Purpurprachtsbarsch gehört zur Gattung Pelvicachromis, zu der auch andere bekannte Arten zählen: Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören: 

  • Pelvicachromis pulcher (Purpurprachtsbarsch)
  • Pelvicachromis taeniatus
  • Pelvicachromis subocellatus Verschiedene Standort- und Farbvarianten („Nigeria Red“, „Moliwe“ etc.)

Soziales Verhalten

Sehr friedlich gegenüber den meisten Mitbewohnern.  Wird während der Brutzeit territoriale, aber nicht übermässig aggressiv.  Zeigt wunderbares Paar- und Brutpflegeverhalten.  Im gut strukturierten Aquarium problemlos vergesellschaftbar.

Hälterungsbedingungen

Gut bepflanztes Aquarium mit Höhlen (Blumentöpfe, Kokoshöhlen, Wurzeln).  Feiner Sandboden zum Gründeln.  Schwaches bis moderates Licht.  Regelmässige Wasserwechsel.  Ruhige Mitbewohner wählen (keine Flossenbeisser)

Zucht

Sehr einfach – ideal für Einsteiger in die Buntbarschzucht.  Höhlenbrüter Weibchen übernimmt meist Brutpflege.  Nach Schlupf führt das Paar den Nachwuchs gemeinsam.  Jungfische nehmen Artemia-Nauplien und feines Futter problemlos an.  Hohe Überlebensrate

Besonderheiten

Eine der friedlichsten Zwergbuntbarsche überhaupt.  Zeigt während der Balz extrem schöne Farben.  Ideal für kleinere Gesellschaftsbecken.  Robust und pflegeleicht.  Sehr gute Eltern – vorbildliches Brutverhalten.

Fazit

Der Purpurprachtsbarsch ist ein wunderschöner, friedlicher und äusserst robuster Buntbarsch, der sich hervorragend für Einsteiger und Fortgeschrittene eignet. Sein faszinierendes Balz- und Brutverhalten sowie die intensive Färbung machen ihn zu einem Highlight in jedem Gesellschaftsaquarium.


Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.

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Schwertträger
Steckbrief SchwertträgerHerkunftsgebiet:Schwertträger bewohnen Flüsse, Bäche und langsam fliessende Gewässer in Mittelamerika. Dort leben sie häufig in dicht bewachsenen Uferbereichen.Arten:Im Zoofachhandel werden hauptsächlich Zuchtformen des Xiphophorus helleri angeboten. Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören: (Farb- und Flossenvarianten)Roter SchwertträgerKoi-SchwertträgerTuxedo WagtailGrünschwertträger (Wildform)Highfin-SchwertträgerPineappleBlack MoscowMarigoldSoziales Verhalten:Schwertträger sind aktive und friedliche Fische, jedoch können Männchen gelegentlich rivalisieren. In einem gut strukturierten Aquarium verläuft das Verhalten meist ruhig. Sie passen gut zu vielen anderen friedlichen Arten. Hälterungsbedingungen:Ein geräumiges, gut bepflanztes Aquarium mit freiem Schwimmraum ist wichtig. Schwertträger bevorzugen härteres Wasser, leichte Strömung und regelmässige Wasserwechsel. Auch eine Abdeckung ist empfehlenswert – sie können springen.Zucht:Schwertträger sind lebendgebärend. Alle 4–6 Wochen bringen Weibchen 30–80 Jungfische zur Welt. Als Schutz für Jungtiere empfehlen sich feinfiedrige Pflanzen, da die Eltern ihren Nachwuchs fressen können. Zucht gelingt sehr einfach.Besonderheiten:Sehr robuste und empfehlenswerte Art für Einsteiger Männchen können spät „umwandeln“ – manchmal entwickeln Weibchen später ein Schwert. Grosse Vielfalt an Farben und Varianten. Sehr vermehrungsfreudigFazit:Der Schwertträger ist ein attraktiver, lebhafter und unkomplizierter Aquarienfisch, der besonders in Gruppen ein interessantes Sozialverhalten zeigt. Dank seiner Robustheit und einfachen Zucht eignet er sich hervorragend für Gesellschaftsaquarien und auch für Anfänger.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Gabelschwanz Regenbogenfisch
Herkunftsgebiet: Neuguinea: Küstenebene und anschliessendes inneres Tiefland zwischen Dyke Ackland Bay und Collingwood Bay an dem östlichen Ende von Neuguinea. Soziales Verhalten: Munterer, friedlicher Schwarmfisch Hälterungsbedingungen: Wie bei P. connieae angegeben. P. furcatus liebt dichte Bepflanzung der Becken. Zucht: Ähnelt stark der von P. connieae. Einzelheiten:ALLEN & CROSS (1982): Rainbowfishes of Australia and Papua New Guinea, T.F.H.-Verlag, beschreiben ein Zuchtbecken für die Pseudomugil-Arten folgendermassen: Ein Becken mit den Massen 40 x 25 x 25 cm reicht aus. Der Boden sollte mit einer dünnen Sandschicht bedeckt sein, einen Klumpen Javamoos und 2 oder 3 schwimmende Riccia-Polster sowie einen schwach arbeitenden Ausströmerstein enthalten. Man kann die Tiere sowohl paarweise als auch in Gruppen zur Zucht ansetzen. Ist das Männchen zu aggressiv, so gibt man 1 - 2 weitere Weibchen hinzu. Ein Ansatz im Schwarm bringt erheblich bessere Ergebnisse als paarweise Zucht. Die Tiere laichen gewöhnlich am Morgen ab. Die Eier haben Haftfäden und kleben an den Wasserpflanzen. Die Entwicklungszeit beträgt bei 25° C 15 - 20 Tage. Die Elterntiere werden herausgefangen (Laichräuber). Fütterung der Jungen mit Infusorien und Staubfutter. Besonderheiten: P. furcatus unterscheidet sich von P. connieae durch das Vorhandensein von gewöhnlich 8 - 9 (selten 7) segmentierten Strahlen in der zweiten Rücken-flosse (10 - 11, gelegentlich 9, selten 12 bei P. connieae) und durch je einen dorsalen und ventralen Rand in der Schwanzflosse. d von P. furcatus haben eine kräftig orangefarbene Brust, während sie bei P. connieae gelb ist.Quellennachweis: Mergus Atlas Band 2Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Boesemans Regenbogenfisch
Boesemans RegenbogenfischHerkunftsgebiet:Boesemans Regenbogenfisch bewohnt klare, leicht alkalische Seen und Zuläufe West-Papuas. Das Wasser ist hart, sauerstoffreich und oft sehr klar.Arten:Der Boesemans Regenbogenfisch gehört zur Gattung Melanotaenia. Weitere bekannte Arten (nicht identisch, aber eng verwandt): Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:Melanotaenia boesemani (Boeseman)Melanotaenia praecox (Neonregenbogenfisch)Melanotaenia lacustrisMelanotaenia herbertaxelrodiGlossolepis incisus (Rotregenbogenfisch)Soziales Verhalten:Sehr friedlich Ideal für grössere Gesellschaftsbecken. Stark ausgeprägtes Balzverhalten, besonders morgens. Zeigen im Schwarm ein sehr dynamisches Schwimmverhalten. Paarbildend während der Balz, jedoch SchwarmtiereHälterungsbedingungen:Viel freier Schwimmraum. Dichte Randbepflanzung Klare, stabile Wasserwerte. Starke Filterung und gute Sauerstoffversorgung. Abdeckung empfehlenswert – Regenbogenfische springen gern. Gute Lichtintensität fördert FarbenprachtZuchtRelativ einfach Freilaicher mit täglicher Eiablage über feinfiedrige Pflanzen oder Laichmopps. Eier kleben an Pflanzen. Eltern sollten nach dem Laichen getrennt werden. Jungfische benötigen feinstes Staubfutter/Infusorien, später Artemia-Nauplien. Hartes, leicht alkalisches Wasser fördert Zuchterfolg.BesonderheitenEines der farbenprächtigsten Süsswasserfische überhaupt. Farben werden mit zunehmendem Alter intensiver. Besonders aktiv und schwimmfreudig. Sehr soziale Art – Einzelhaltung führt zu Stress. Gute Wasserqualität entscheidend für Gesundheit.Fazit:Boesemans Regenbogenfische sind farbenprächtige, lebhafte und robuste Schwarmfische, die besonders in grösseren Aquarien bestens zur Geltung kommen. Wer ausreichend Platz, klares Wasser und abwechslungsreiche Fütterung bietet, erhält einen beeindruckenden, aktiven und friedlichen Aquarienbewohner.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
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Steckbrief Schwarzer PhantomsalmlerHerkunftsgebiet:Der Schwarze Phantomsalmler bewohnt langsam fliessende, dicht bewachsene Gewässer Südamerikas. Das Wasser ist oft weich, leicht sauer und schattig durch Pflanzenwuchs.Arten:Der im Handel angebotene Schwarze Phantomsalmler ist überwiegend Hyphessobrycon megalopterus.Andere „Phantom“-Arten sind z. B.:Roter Phantomsalmler (Hyphessobrycon sweglesi)Weisser Phantomsalmler (Megalamphodus megalopterus var.)Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:Schwarzer Phantomsalmler (Standardform)Seltener:Longfin-VarianteSoziales Verhalten:Der Schwarze Phantomsalmler ist friedlich und zeigt innerhalb des Schwarms ein schönes Balz- und Imponierverhalten – besonders die Männchen präsentieren ihre grossen Rückenflossen. Er eignet sich hervorragend für Gesellschaftsaquarien mit anderen ruhigen Arten.Hälterungsbedingungen:Gut bepflanztes Aquarium mit freien Schwimmzonen.  Abgedunkelte Bereiche (Wurzeln, Schwimmpflanzen) bevorzugt.  Sanfte Strömung.  Stabile Wasserwerte und regelmässige Wasserwechsel.  Dunkler Bodengrund lässt die Farben kräftiger wirken.Zucht:Freilaicher – die Eier werden über Pflanzen oder Laichsubstrate verstreut.  Eltern fressen den Laich → Zuchtbecken notwendig.  Weiches, leicht saures Wasser fördert den Laicherfolg.  Jungfische sind sehr klein und benötigen Infusorien/Kleinstfutter.Besonderheiten:Sehr friedlich und ideal für Gesellschaftsbecken Männchen imponieren gerne mit aufgefächerten Flossen Farben wirken in schattigen, dunkler gestalteten Aquarien besonders intensiv Robust und gut für Einsteiger geeignet Fazit:Der Schwarze Phantomsalmler ist ein eleganter, friedlicher Schwarmfisch, der vor allem in gut bepflanzten Aquarien mit weichem Licht zur Geltung kommt. Seine harmonische Art und die wunderschönen Kontrastfarben machen ihn zu einem idealen Bewohner für viele Gesellschaftsaquarien.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Gourami perlé
Herkunftsgebiet: Malaysia, Borneo und Sumatra; in dicht mit Pflanzen bewachsenen Flüssen Soziales Verhalten: Sehr friedlich, zwei Männchen können sich allerdings häufiger bekämpfen. Hälterungsbedingungen: Wasserstand ab ca. 30 cm, Versteckmöglichkeiten an der Wasseroberfläche bieten (Schwimmfarne). Nicht mit rauflustigen Fischen vergesellschaften (z.B. Cichliden), T. leeri verliert dann seine prächtigen Farben und steht verschüchtert in einer Ecke, ja, traut sich nicht ans Futter. Raumtemperatur soll über 20-22° C liegen, da sich der Fisch sonst leicht erkältet und kümmert Zucht: Wasserspiegel auf ca. 12 cm absenken. Ein großes Schaumnest wird zwischen Wasserpflanzen gebaut und nach dem Ablaichen vom Männchen gut bewacht. Das Männchen vertreibt das Weibchen nicht so brüsk wie etwa andere Labyrinthfisch-Arten.Schaumnest Besonderheiten: Sehr ausdauernd, von den Labyrinthern neben dem Blauen Fadenfisch am härtesten. Wird etwa 8 Jahre alt. Quellennachweis: Mergus Atlas Band 1Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Black Molly
Herkunftsgebiet: In zahlreichen Lokalformen vom nördlichsten Südamerika über das gesamte Mittelamerika der atlantischen Abdachung bis zum Süden Nordamerikas  Soziales Verhalten: Sehr friedlich, guter Algenfresser. Im Gesellschaftsaquarium nicht sehr ausdauernd, da Zuchtformen leicht kränkeln Hälterungsbedingungen: Die Zuchtform Black Molly ist wärmebedürftig (26 - 30°C); die Wildform verträgt Temperaturen ab 18° C. Becken mit schnellwüchsigen Pflanzen und viel Oberflächenbewuchs ausstatten. Verstecke bieten. Etwas Salzzugabe (0,1 %). pH-Wert 7,5 - 8,2; Härte 11 -3O°dGH. Zucht: Sehr vermehrungsfreudige Art. Von schwarzen Eltern kann man leicht gescheckte Junge bekommen. Zuchtformen: Leierschwanz, Mondmolly, Fahnenmolly.Tragzeit: 30-40 Tage Besonderheiten: Black Mollies werden nicht sehr alt, die Zuchtformen meist nicht mehr als drei Jahre. Die starke Variationsbreite dieser Art hat zu der grossen Zahl der Synonyma geführt.Quellennachweis: Mergus Atlas Band 1Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Gourami miel
Herkunftsgebiet: Nordöstliches Indien und Assam, Bangladesh. Soziales Verhalten: Friedlich und scheu; zur Laichzeit stark revierverteidigend. Hälterungsbedingungen: Dicht bepflanzte Becken mit teilweiser Abdeckung der Oberfläche durch Schwimmpflanzen. Nur mit ruhigen und friedlichen, kleineren Arten vergesellschaften. pH-Wert 6 - 7,5; Härte bis 15° dGH. Zucht: Während der Laichzeit grenzen die Paare ihr Revier (ca. 500 cm2) gegen Artgenossen ab. Die Männchen bauen lockeres Schaumnest, es wurde auch schon Laichabgabe ohne ein solches beobachtet. Die Larven schlüpfen nach 24 - 36 Stunden, je nach Temperatur, und schwimmen bereits nach einem Tag frei. Aufzucht der Jungen mit Infusorien, später Artemia und feinst gemahlenes Flockenfutter; auch pulverisierte FD-Tabletten eignen sich. Besonderheiten: Nicht ganz unproblematischer Labyrinthfisch, der nur sehr bedingt für das Gesellschaftsbecken geeignet ist. Die Art ist anfällig für Oodinium pululans. Quellennachweis: Mergus Atlas Band 1Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Poisson-chat
Herkunftsgebiet: Zuflüsse des Amazonas, schnellfliessende klare Bäche Soziales Verhalten: Friedliche Art, die für große Gesellschaftsaquarien geeignet ist Hälterungsbedingungen: Bevorzugt grosse, klare Becken, sauerstoffreich und mit grossen Wurzeln als dunkle Rastplätze ausgestattet. Hier, gegen das Licht geschützt, verbringen die Welse den größten Teil des Tages bewegungslos. Ein starker Filter oder Ausströmer sollen für Strömung und Sauerstoffanreicherung sorgen.   Zucht: Die Paarungsbereitschaft ist durch Färbung erkennbar. Männchen färbt sich dunkel mit weißen Punkten, Weibchen färbt Kopf graurot. Der Laichakt beginnt dann bald. Laicht in Höhlen von Wurzeln. Das Männchen betreibt Brutpflege und befächelt das Gelege. Zucht bei Wasserwerten von pH 6,7 - 7. Härte 4 - 10 Grad dGH. Eier sind senfkornähnlich in Gelegeballen. Junge schlüpfen nach ca. 5 Tagen und saugen sich sogleich an den Beckenscheiben fest. Nach etwa 14 Tagen verschwindet der große Dottersack und man muss mit grünem, feinstem Flockenfutter (MicroMin) füttern. Quellennachweis: Mergus Atlas Band 1   Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Cayo Largo Escargot
Herkunftsgebiet: Florida bis Brasilien, Bermuda (Fundort Cayo Largo/Kuba) und auf Jamaica (Blue River bis Frenchman's Cove) Die Schnecken sind auch ausserhalb des Wassers bis zu 0,5m im feuchten Uferbereich zu finden. Beschreibung: Die Schnecke ist in der Farbe und im Muster extrem variabel Besonderheiten: Fressen keine Pflanzen.Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Zebrabärbling
ZebrabärblingHerkunftsgebiet:Der Zebrabärbling stammt aus klaren bis leicht trüben, flachen Bächen, Reisfeldern und Tümpeln Südasiens. Hoher Sauerstoffgehalt und moderate Strömung gehören zu seinen natürlichen Bedingungen.Arten:Der Zebrabärbling ist eine Art innerhalb der Gattung Danio. Andere verwandte Arten:Danio kyathit (Leopardbärbling)Danio choprae (Glowlight Danio)Devario aequipinnatus (Riesenbarbling)Zu den häufig im Zoofachhandel angebotenen Arten gehören:Zebrabärbling (Danio rerio – Wildform)Schleier-ZebrabärblingGold-ZebrabärblingLangflossige VariantenLeopardbärbling (Danio kyathit – oft als Variante verkauft)Soziales Verhalten:Sehr lebhafte, friedliche Schwarmfische. Zeigen ausgeprägtes Gruppenschwimmen. Spielen und jagen sich untereinander spielerisch. Können scheu werden, wenn sie zu klein gehalten werden. Ideal für Gesellschaftsbecken mit anderen beweglichen Arten.Hälterungsbedingungen:Längliche, gut gefilterte Aquarien mögen sie am liebstenLeichte Strömung erwünschtOffene Schwimmzonen + bepflanzte RandzonenKeine starken TemperaturschwankungenRobuste und anpassungsfähige ArtZucht:Relativ einfach. Freilaicher. Eier werden über Pflanzen oder Laichgitter abgegeben. Eltern fressen den Laich → separate Zuchtbecken notwendig. Nach 2–3 Tagen schlüpfen die Larven. Jungfische benötigen Infusorien, später Artemia-Nauplien.Besonderheiten:Sehr robust und anfängerfreundlich. Lebhaft und stets in Bewegung. Verträgt auch kühlere Temperaturen → ideal für unbeheizte Aquarien. Wichtiger Modellorganismus in der Forschung (aber im Zoofachhandel normale Zuchtlinien)Fazit:Der Zebrabärbling ist ein lebhafter, unkomplizierter Schwarmfisch, der durch seine attraktiven Streifen und sein sozial aktives Verhalten jedes Gesellschaftsaquarium bereichert. Mit ausreichend Schwimmraum, guter Wasserqualität und einer grösseren Gruppe zeigt er sich besonders lebendig und harmonisch.Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.
 
Indische Schlammspringer (Periophthalmus novemradiatus)
Periophthalmus novemradiatus – Der indische SchlammspringerHerkunft & LebensraumDer indische Schlammspringer (Periophthalmus novemradiatus) stammt aus den Küstenregionen Südasiens, insbesondere aus Indien, Sri Lanka und Bangladesch. Sein bevorzugter Lebensraum sind Mangrovenwälder, Brackwasserzonen, schlammige Flussmündungen und Gezeitenzonen. Hier findet er ideale Bedingungen, um zwischen Wasser und Land zu leben.AussehenDieser aussergewöhnliche Fisch hat einen langgestreckten, schuppenbedeckten Körper, der meist grau-bräunlich gefärbt ist und mit kleinen, schimmernden Punkten übersät sein kann. Besonders auffällig sind seine weit oben auf dem Kopf sitzenden, hervorstehenden Augen, die unabhängig voneinander bewegt werden können – eine perfekte Anpassung an das Leben ausserhalb des Wassers. Zudem besitzen Männchen eine auffälligere Rückenflosse, die sie zur Balz aufrichten.GrössePeriophthalmus novemradiatus zählt zu den kleineren Schlammspringer-Arten. Erwachsene Tiere erreichen eine Länge von etwa 6 bis 10 Zentimetern.LebenserwartungIn geeigneter Haltung oder unter natürlichen Bedingungen kann ein indischer Schlammspringer etwa 3 bis 5 Jahre alt werden. Faktoren wie Wasserqualität, Ernährung und Lebensraum spielen hierbei eine wichtige Rolle.LebensweiseDer indische Schlammspringer ist tagaktiv und lebt halbaquatisch – das heisst, er verbringt einen Grossteil seiner Zeit ausserhalb des Wassers. Er kann dank seiner kräftigen Brustflossen "springen" und sich auf dem feuchten Schlamm fortbewegen. Zur Atmung nutzt er sowohl seine Kiemen als auch eine spezielle Hautatmung, solange die Haut feucht bleibt. Schlammspringer sind territorial und können gegenüber Artgenossen durchaus aggressiv sein.Einzigartige EigenschaftenAmphibischer Lebensstil: Einer der wenigen Fische, die sich aktiv an Land bewegen können.Augen wie ein Chamäleon: Ihre Augen können sich unabhängig voneinander drehen – ein grosser Vorteil zur Orientierung und zur Beutejagd.Springen & Klettern: Trotz ihrer geringen Grösse können sie überraschend weit springen und sogar Wurzeln oder Steine erklimmen.Haut- und Schleimhautatmung: Wie Amphibien kann der Schlammspringer auch über seine feuchte Haut und die Schleimhäute in Maul- und Rachenraum Sauerstoff aufnehmen. Diese epidermale Atmung funktioniert aber nur, solange die Haut gut befeuchtet ist – deshalb ist der Schlammspringer auf feuchte Umgebung oder häufige Wasseraufenthalte angewiesen.Haltung im PaludariumFür die artgerechte Haltung des indischen Schlammspringers ist ein Paludarium – eine Kombination aus Aquarium und Terrarium – ideal. Dieses sollte sowohl einen Wasserbereich als auch ausreichend Landfläche mit feuchtem, schlammigem oder sandigem Untergrund bieten.EinrichtungLandanteil: Mindestens die Hälfte des Paludariums sollte aus trockengelegtem, leicht feuchtem Sand bestehen, auf dem die Tiere laufen und springen können. Feiner Aquariensand oder Lehm-Sand-Gemisch eignet sich gut.Wasserteil: Flach und warm (24–28 °C), mit leichtem Brackwasser (Salzgehalt ca. 5–15 g/L), da die Tiere aus Brackwasserzonen stammen.Verstecke & Klettermöglichkeiten: Wurzeln, Steine oder Mangrovenwurzeln bieten Schutz und Klettermöglichkeiten.Pflanzen: Salzwasserverträgliche Pflanzen oder künstliche Alternativen können eingesetzt werden – wichtig ist eine robuste Einrichtung, da die Tiere graben.Ebbe und FlutEin besonders naturnahes Paludarium bietet einen simulierten Ebbe- und Flutwechsel. Das kann mit Hilfe von Pumpen oder einer Zeitschaltuhr gesteuert werden: Bei Flut füllt sich der Wasserbereich langsam und bietet Zugang zum Schwimmen. Bei Ebbe sinkt der Wasserstand, und mehr Land wird begehbar. Dies entspricht dem natürlichen Verhalten der Tiere und regt ihre Aktivität deutlich an.Allgemeine BedingungenBeleuchtung: Tageslichtsimulation mit UV-Anteilen ist empfehlenswert.Luftfeuchtigkeit: Hoch, idealerweise zwischen 70–90 %.Abdeckung: Das Paludarium sollte gut abgedeckt sein, da Schlammspringer ausgezeichnete Kletterer sind und schnell entkommen können.Erstellt mit ChatGPT - überarbeitet von Zoo Roco

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Roter Neon
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