{"id":8611,"date":"2026-09-12T16:00:14","date_gmt":"2026-09-12T14:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/?p=8611"},"modified":"2026-09-13T08:34:28","modified_gmt":"2026-09-13T06:34:28","slug":"kampffische-im-aquarium-halten-becken-pflege-und-partner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/kampffische-im-aquarium-halten-becken-pflege-und-partner\/","title":{"rendered":"Kampffische im Aquarium halten: Becken, Pflege und Partner"},"content":{"rendered":"<p>Kampffische (<em>Betta splendens<\/em>) brauchen f\u00fcr ein artgerechtes Leben deutlich mehr als ein kleines Glas ohne Technik. <strong>Empfohlen ist ein Becken ab rund 54 Litern mit Heizer, sanfter Str\u00f6mung und dichter Bepflanzung.<\/strong> Nur so bleiben die Wasserwerte stabil, und Ihr Fisch kann sein arttypisches Verhalten zeigen.<\/p>\n<p>Als beratender Fachh\u00e4ndler sehen wir bei Zoo Roco immer wieder, wie schnell aus einem spontanen Kauf ein \u00fcberfordertes Einsteigerbecken wird. Mit der richtigen Grundausstattung und einem festen Pflegerhythmus l\u00e4sst sich das vermeiden, und Ihr Kampffisch entwickelt seine volle Farbenpracht und sein neugieriges Wesen.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Ein Becken unter 54 Litern l\u00e4sst Temperatur und Wasserwerte viel schneller kippen als ein gr\u00f6sseres Aquarium.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Zwei Kampffisch-M\u00e4nnchen im selben Becken bek\u00e4mpfen sich, bis der schw\u00e4chere Fisch stirbt.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Guppys und flossenzupfende Barben provozieren Ihren Kampffisch und enden meist mit verletzten Flossen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Ein dicht schliessender Deckel sch\u00fctzt vor Spr\u00fcngen und h\u00e4lt die Luft \u00fcber dem Wasser angenehm warm.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Wie gross muss ein Aquarium f\u00fcr Kampffische sein?<\/h2>\n<p>F\u00fcr einen Kampffisch empfehlen wir ein Becken ab <strong>54 Litern<\/strong>, das entspricht etwa den Massen 60 x 30 x 30 Zentimeter. Dieser Wert ist eine reine Empfehlung: Das <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.blv.admin.ch\/de\/aquarienfische\">Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen<\/a> nennt 54 Liter als Mindestvolumen f\u00fcr Aquarienfische (dies ist zur Zeit noch nicht so in der Tierschutzverordnung). Auch Aquarien ab 30 Liter Inhalt gehen f\u00fcr Kampffische, jedoch sind gr\u00f6ssere Aquarien leichter zu pflegen.<\/p>\n<p>Der Grund liegt in der Physik, nicht im Fisch. Je weniger Wasser ein Becken fasst, desto schneller schwanken Temperatur, pH-Wert und Schadstoffbelastung. In einem 54-Liter-Becken puffern sich kleine Fehler im Pflegealltag deutlich besser ab als in einem Drei-Liter-Glas. Wer sein Becken bei uns im Laden ausw\u00e4hlt, bekommt deshalb bewusst eine Gr\u00f6sse empfohlen, die Anf\u00e4ngerfehler verzeiht.<\/p>\n<h2>Wie richten Sie das Becken kampffischgerecht ein?<\/h2>\n<p>Ein Kampffisch braucht dichte Bepflanzung, mehrere H\u00f6hlen und Schwimmpflanzen an der Wasseroberfl\u00e4che. Diese Struktur gibt ihm klare Reviergrenzen und ruhige R\u00fcckzugsorte, in denen er sich sicher f\u00fchlt.<\/p>\n<p>Schwimmpflanzen wie Froschbiss \u00fcbernehmen dabei eine Doppelfunktion. Sie spenden Schatten und dienen m\u00e4nnlichen Kampffischen zugleich als Anker f\u00fcr ihr Schaumnest. Wichtig ist trotzdem, dass ein Teil der Oberfl\u00e4che frei bleibt, damit Ihr Fisch ungehindert an die Luft kommt.<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Warum das wichtig ist:<\/strong> Kampffische z\u00e4hlen zu den Labyrinthfischen. \u00dcber ihr Labyrinthorgan k\u00f6nnen sie zus\u00e4tzlich zu den Kiemen Luft direkt an der Wasseroberfl\u00e4che aufnehmen. Diese Anpassung stammt aus ihrer Heimat in Reisfeldern und T\u00fcmpeln S\u00fcdostasiens, wo das Wasser oft sauerstoffarm ist.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Genau deshalb kommt auch die Str\u00f6mung ins Spiel. Kampffische stammen aus stehenden bis str\u00f6mungsarmen Gew\u00e4ssern und vertragen eine starke Filterstr\u00f6mung schlecht. W\u00e4hlen Sie einen sanften, regelbaren Innenfilter und lenken Sie den Ausstr\u00f6mer um, etwa an die Scheibe. So bleibt das Wasser sauber, ohne dass Sie Ihren Fisch gegen die Str\u00f6mung k\u00e4mpfen lassen.<\/p>\n<p>Weil die Luftatmung an der Oberfl\u00e4che f\u00fcr Kampffische lebenswichtig ist, geh\u00f6rt ein <strong>dicht schliessender Deckel<\/strong> zur Grundausstattung. Kampffische sind gute Springer und verlassen bei Stress oder auf der Suche nach Beute schnell das Becken. Ausserdem muss die Luftschicht direkt \u00fcber dem Wasser warm bleiben, sonst k\u00fchlt das empfindliche Labyrinthorgan aus und wird anf\u00e4llig f\u00fcr Entz\u00fcndungen.<\/p>\n<h2>Welche Wasserwerte brauchen Kampffische?<\/h2>\n<p>Kampffische f\u00fchlen sich bei 24 bis 28 Grad Celsius am wohlsten, bei einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,5 und in weichem bis mittelhartem Wasser. Konkret bedeutet das eine Gesamth\u00e4rte von etwa 5 bis 15 \u00b0dGH und eine Karbonath\u00e4rte von 3 bis 10 \u00b0dKH. Ammoniak und Nitrit d\u00fcrfen dabei nicht messbar sein.<\/p>\n<div data-claire-slot data-claire-post=\"ca587d4c-a6cf-45a2-a850-2be69e118616\" data-claire-i=\"0\"><\/div>\n<p>Da normale Wohnr\u00e4ume selten konstant 26 Grad warm sind, geh\u00f6rt ein Heizstab mit Thermostat zur Pflichtausstattung. Schon Temperaturen unter 22 Grad schw\u00e4chen das Immunsystem Ihres Kampffisches sp\u00fcrbar. Ein Thermometer im Becken zeigt Ihnen auf einen Blick, ob der Heizer zuverl\u00e4ssig arbeitet.<\/p>\n<p>F\u00fcr stabile Werte im Alltag reicht ein w\u00f6chentlicher Teilwasserwechsel von rund 25 bis 30 Prozent des Beckenvolumens. Bei kleineren Becken lohnt es sich, diesen Wechsel etwas h\u00e4ufiger, daf\u00fcr in kleineren Portionen durchzuf\u00fchren. Wie Sie <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wasserwerte-im-aquarium-messen-meine-empfehlungen-mit-den-jbl-wassertests\/\">Wasserwerte im Aquarium messen<\/a> und richtig einordnen, zeigt Ihnen unser separater Ratgeber dazu.<\/p>\n<h2>Welche Beifische passen zu Kampffischen?<\/h2>\n<p>Zwei Kampffisch-M\u00e4nnchen d\u00fcrfen niemals im selben Becken leben. Sie bek\u00e4mpfen sich, bis der schw\u00e4chere Fisch an Ersch\u00f6pfung oder Verletzungen stirbt, ein Verhalten, das der Art ihren Namen gab und historisch f\u00fcr Fischk\u00e4mpfe in Thailand genutzt wurde. &#8220;Zwei M\u00e4nnchen auf kleinem Raum werden sich bek\u00e4mpfen, bis der schw\u00e4chere Kontrahent an Ersch\u00f6pfung stirbt&#8221;, warnt BNA-Fachreferent Jonas Liebhauser bei <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/tiermedizin.thieme.de\/aktuelles\/vet-news\/detail\/artegerechte-haltung-von-kampffischen-1635\">Thieme Tiermedizin<\/a>. Auch ein gr\u00f6sseres Becken \u00e4ndert daran nichts.<\/p>\n<p>Guppys gelten ebenfalls als ungeeigneter Partner. Die langen, farbigen Flossen der Guppy-M\u00e4nnchen wirken auf Ihren Kampffisch wie ein Rivale, was schnell zu Angriffen f\u00fchrt. \u00c4hnlich problematisch sind flossenzupfende Fische wie die meisten Barbenarten, zum Beispiel Sumatrabarben. Sie knabbern an den langen Flossen des Kampffisches und stressen ihn dauerhaft.<\/p>\n<p>In einem ausreichend grossen und gut strukturierten Becken lassen sich dagegen ruhige Arten dazusetzen. Die Fachstelle <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/fischwissen.ch\/de\/artenportraits\/siamesischer-kampffisch-betta-splendens\">Fischwissen<\/a> nennt F\u00fcnfg\u00fcrtelbarben, Rotflossenrasbora oder Keilfleckb\u00e4rblinge sowie kleine, bodenorientierte Panzerwelse als m\u00f6gliche Mitbewohner. Auch ruhige <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/salmler-im-aquarium-arten-haltung-und-beckenwahl\/\">Salmler im Aquarium<\/a> k\u00f6nnen bei gen\u00fcgend Platz eine gute Wahl sein. Andere territoriale Labyrinthfische wie der Zwergfadenfisch geh\u00f6ren dagegen nur in grosse, dicht strukturierte Aquarien.<\/p>\n<div style=\"background:#ffffff;border:1px solid #ececf3;border-radius:16px;box-shadow:0 6px 22px rgba(16,24,40,.08);padding:22px 24px;color:#16223b;font-family:inherit;box-sizing:border-box;margin:24px 0\">\n<div style=\"display:flex;gap:18px;align-items:center;flex-wrap:wrap\">\n<div style=\"flex:1;min-width:220px\">\n<h3 style=\"font-family:Georgia,'Times New Roman',serif;font-weight:400;line-height:1.1;font-size:24px;margin:0 0 6px;color:#16223b\">Aquaristik<\/h3>\n<p style=\"margin:0 0 14px;color:#5b6781;font-size:14px;line-height:1.5\">Schauen Sie sich unsere Produkte an<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/app.byclaire.co\/r\/b3ecc1a9-648e-4c9a-9efd-1b3e270cdce5?p=ca587d4c-a6cf-45a2-a850-2be69e118616\" style=\"display:inline-block;background:#6366f1;color:#ffffff;text-decoration:none;font-weight:600;font-size:14px;padding:10px 17px;border-radius:10px;box-shadow:0 5px 16px rgba(99,102,241,0.38)\">Jetzt ansehen &rarr;<\/a><\/div>\n<div style=\"flex:0 0 auto;display:flex;align-items:center;justify-content:center;border-radius:14px;color:#fff;background:linear-gradient(135deg,#6366f1,#5154c6);width:102px;height:102px\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/jkwxuxfniduhosziympn.supabase.co\/storage\/v1\/object\/public\/featured-images\/thereseschumacher_6313508\/banners\/3a26b5ee-e5b2-4f45-a90d-4085580b032a.jpg\" alt=\"\" style=\"width:100%;height:100%;object-fit:cover;border-radius:inherit;display:block\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h2>Wie f\u00fcttern Sie Kampffische richtig?<\/h2>\n<p>Kampffische sind reine Fleischfresser und ben\u00f6tigen hochwertiges, proteinreiches Kampffisch-Spezialfutter als Basis. Normales, eher pflanzenhaltiges Flockenfutter deckt ihren Bedarf dagegen nur schlecht. Achten Sie auf Granulat oder Pellets, die langsam sinken oder an der Oberfl\u00e4che schwimmen, denn Kampffische fressen bevorzugt dort.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend eignen sich Frost- und Lebendfutter wie Artemia, M\u00fcckenlarven, Wasserfl\u00f6he oder Cyclops. Diese Abwechslung entspricht dem nat\u00fcrlichen Beutespektrum und f\u00f6rdert die Farbintensit\u00e4t.<\/p>\n<p>Als Faustregel gilt: F\u00fcttern Sie so viel, wie Ihr Fisch innerhalb von ein bis zwei Minuten vollst\u00e4ndig aufnimmt, ein- bis zweimal t\u00e4glich. Ein Fastentag pro Woche beugt Verfettung und Darmproblemen vor, zu denen vor allem \u00e4ltere Kampffische neigen. Hochwertiges Kampffisch-Futter, passende Becken und Heizer f\u00fcr die Erstausstattung finden Sie in unserem <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/aquaristik-shop-schweiz-alles-fuers-aquarium-bei-zoo-roco\/\">Aquaristik Shop Schweiz<\/a>.<\/p>\n<h2>Welche Fehler und Krankheitszeichen sollten Sie kennen?<\/h2>\n<p>Die h\u00e4ufigsten Fehler bei der Kampffischhaltung entstehen schon vor dem Einzug: ein zu kleines Becken ohne Heizer, ein Filter mit zu starker Str\u00f6mung oder der Versuch, zwei M\u00e4nnchen gemeinsam zu halten. Auch dauerhafte \u00dcberf\u00fctterung geh\u00f6rt dazu, sie belastet Verdauung und Wasserwerte gleichermassen.<\/p>\n<p>Achten Sie zudem auf typische Warnsignale. Das BLV nennt mehrere allgemeine Krankheitsanzeichen bei Aquarienfischen, die auch f\u00fcr Kampffische gelten:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Luftschnappen:<\/strong> dauerndes Schnappen nach Luft an der Oberfl\u00e4che.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Atmung:<\/strong> auff\u00e4llig rasches Bewegen der Kiemendeckel.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Verhalten:<\/strong> apathisches Schwimmen und Fressunlust.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Bewegung:<\/strong> Schwierigkeiten beim Schwimmen und eng anliegende Flossen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zeigt Ihr Kampffisch eines dieser Zeichen, lohnt sich sofort ein Blick auf die Wasserwerte.<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Flossenf\u00e4ule erkennen:<\/strong> Milchig-tr\u00fcbe, ausfransende Flossenr\u00e4nder sind das typische Bild einer Flossenf\u00e4ule. Ausgel\u00f6st wird sie meist durch Bakterien, die sich bei schlechter Wasserqualit\u00e4t, Stress oder geschw\u00e4chtem Immunsystem vermehren. Fr\u00fch erkannt l\u00e4sst sie sich gut behandeln, besonders bei den langflossigen Zuchtformen des Kampffisches.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2>Grosses Becken, wenig Sorgen im Alltag<\/h2>\n<p>Die Erstausstattung entscheidet mehr \u00fcber den sp\u00e4teren Pflegeaufwand, als viele Einsteiger zun\u00e4chst denken. Ein 54-Liter-Becken mit Heizer, sanfter Str\u00f6mung und dichter Bepflanzung stabilisiert die Wasserwerte von selbst, und genau diese Stabilit\u00e4t ist es, die Krankheiten wie Flossenf\u00e4ule und die typischen BLV-Warnsignale in der Praxis seltener macht.<\/p>\n<p>Wer die Grundausstattung einmal richtig w\u00e4hlt, hat im Alltag vor allem noch den Wasserwechsel, die F\u00fctterung und einen pr\u00fcfenden Blick auf sein Tier zu erledigen. Bei Fragen zu Becken, Technik oder passenden Beifischen beraten wir Sie im Laden in Lyss oder online gerne pers\u00f6nlich.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufige Fragen zur Kampffischhaltung<\/h2>\n<h3>Reicht ein kleines Glas ohne Filter und Heizer f\u00fcr einen Kampffisch?<\/h3>\n<p>Nein, ein Glas ohne Technik reicht f\u00fcr die dauerhafte Haltung nicht aus. Auch wenn Kampffische dank ihres Labyrinthorgans kurzzeitig sauerstoffarmes Wasser vertragen, schwanken Temperatur und Wasserwerte in kleinen Gef\u00e4ssen viel zu schnell. Empfohlen ist ein Becken ab 54 Litern mit Heizer und Filter.<\/p>\n<h3>Vertragen sich zwei Kampffisch-M\u00e4nnchen, wenn das Becken gross genug ist?<\/h3>\n<p>Nein, zwei M\u00e4nnchen vertragen sich auch in einem grossen Becken nicht. Sie bek\u00e4mpfen sich so lange, bis der schw\u00e4chere Fisch an Ersch\u00f6pfung oder Verletzungen stirbt. Halten Sie deshalb grunds\u00e4tzlich nur ein m\u00e4nnliches Tier pro Becken.<\/p>\n<h3>Wie oft brauchen Kampffische einen Wasserwechsel?<\/h3>\n<p>Ein w\u00f6chentlicher Teilwasserwechsel von rund 25 bis 30 Prozent des Beckenvolumens gilt als Richtwert. Bei kleineren Becken empfiehlt sich ein etwas h\u00e4ufigerer Wechsel in kleineren Portionen. Regelm\u00e4ssige Wasserwerte-Kontrollen zeigen Ihnen, ob dieser Rhythmus f\u00fcr Ihr Becken ausreicht.<\/p>\n<h3>Woran erkenne ich, dass mein Kampffisch krank ist?<\/h3>\n<p>Typische Anzeichen sind dauerndes Luftschnappen an der Oberfl\u00e4che, schnell bewegte Kiemendeckel, Apathie, Fressunlust, Schwimmschwierigkeiten und eng anliegende Flossen. Milchig-tr\u00fcbe, ausgefranste Flossenr\u00e4nder deuten zus\u00e4tzlich auf eine beginnende Flossenf\u00e4ule hin. Reagieren Sie in diesem Fall rasch mit einer Wasserkontrolle und gegebenenfalls einem Wasserwechsel.<\/p>\n<h3>Wie oft und wie viel sollte ich einen Kampffisch f\u00fcttern?<\/h3>\n<p>Ein- bis zweimal t\u00e4glich reicht v\u00f6llig aus, jeweils so viel, wie der Fisch innerhalb von ein bis zwei Minuten vollst\u00e4ndig frisst. Ein Fastentag pro Woche beugt Verfettung vor, zu der besonders \u00e4ltere Tiere neigen. Hochwertiges Spezialfutter sollte dabei die Basis bilden, erg\u00e4nzt durch Frost- oder Lebendfutter.<\/p>\n<div data-claire-slot data-claire-post=\"ca587d4c-a6cf-45a2-a850-2be69e118616\" data-claire-i=\"1\"><\/div>\n<link rel=\"stylesheet\" href=\"https:\/\/app.byclaire.co\/cta.css\" data-claire-css=\"1\">\n<script src=\"https:\/\/app.byclaire.co\/cta.js\" data-claire-loader async defer><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kampffische (Betta splendens) brauchen f\u00fcr ein artgerechtes Leben deutlich mehr als ein kleines Glas ohne Technik. 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