{"id":8528,"date":"2026-08-30T14:03:54","date_gmt":"2026-08-30T12:03:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/?p=8528"},"modified":"2026-08-31T15:34:46","modified_gmt":"2026-08-31T13:34:46","slug":"goldfische-im-gartenteich-besatz-pflege-und-ueberwinterung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/goldfische-im-gartenteich-besatz-pflege-und-ueberwinterung\/","title":{"rendered":"Goldfische im Gartenteich: Besatz, Pflege und \u00dcberwinterung"},"content":{"rendered":"<p>Ein Goldfischteich braucht mehr Platz, als viele Einsteiger zun\u00e4chst denken: <strong>Als Richtwert gelten mindestens 1000 Liter Wasser und rund 80 bis 100 Zentimeter Tiefe, dazu Filter, Pumpe und ein durchdachter Winterschutz.<\/strong> Erst mit dieser Grundausstattung wachsen Goldfische gesund und \u00fcberstehen auch einen k\u00e4lteren Schweizer Winter zuverl\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Wer sich f\u00fcr Goldfische im Gartenteich entscheidet, plant am besten gleich f\u00fcr ausgewachsene Tiere und f\u00fcr kalte Monate, denn beides ver\u00e4ndert die Anforderungen an Gr\u00f6sse und Technik deutlicher, als es am Anfang scheint. Als Berater begleiten wir bei Zoo Roco immer wieder Teichbesitzer, die ihren Teich im zweiten oder dritten Jahr nachr\u00fcsten m\u00fcssen, weil die Fische gewachsen sind oder sich st\u00e4rker vermehrt haben als erwartet.<\/p>\n<p>Damit Ihr Teich \u00fcber Jahre stabil bleibt, entscheiden ein paar Faustregeln \u00fcber Erfolg oder Misserfolg:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Mindestens 1000 Liter und 80 Zentimeter Tiefe<\/strong> gelten als klare Untergrenze f\u00fcr Goldfische.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>2 bis 5 Goldfische pro 1000 Liter Wasser<\/strong> sind eine bew\u00e4hrte Besatz-Faustregel.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Unter 10 Grad Celsius<\/strong> stellen Goldfische die Nahrungsaufnahme praktisch komplett ein.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Bis zu 3000 Eier pro Saison<\/strong> legt ein Weibchen ab, weshalb Sie die Vermehrung im Auge behalten sollten.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Wie gross und tief muss ein Goldfischteich sein?<\/h2>\n<p>Als absolute Untergrenze f\u00fcr einen Goldfischteich gelten rund 1000 Liter Wasser und <strong>eine Tiefe von 60 Zentimetern<\/strong>. Wer die M\u00f6glichkeit hat, sollte deutlich grossz\u00fcgiger planen: Ab etwa 3000 Litern und 4 bis 5 Quadratmetern Fl\u00e4che wird das biologische Gleichgewicht im Teich stabiler und die \u00dcberwinterung sicherer.<\/p>\n<p>Der Schweizer Tierschutz STS empfiehlt f\u00fcr Goldfische sogar eine Tiefe von rund 100 Zentimetern, damit der Teich im Winter nicht bis auf den Grund durchfriert, wie im <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.fischeundreptilien.ch\/_files\/ugd\/4b21fb_2913266aa1d34d62b6a9c7501213f852.pdf?index=true\">STS-Merkblatt zu Goldfischen<\/a> nachzulesen ist. Ab dieser Tiefe friert ein Gartenteich in einem normalen Mitteleuropa-Winter nicht bis zum Boden durch, was f\u00fcr das \u00dcberleben der Fische entscheidend ist. Je tiefer die Wasserzone, desto gr\u00f6sser der Puffer bei einem harten Winter, wie er auch in h\u00f6heren Schweizer Lagen vorkommt.<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Zur Gr\u00f6ssenordnung:<\/strong> Ein Schweizer <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.ofri.ch\/ratgeber\/wie-tief-soll-gartenteich-sein\">Teichbau-Anbieter<\/a> kalkuliert individuelle Offerten f\u00fcr Gartenteiche zwischen rund CHF 2580 und CHF 3800, je nach Tiefe, Gr\u00f6sse und Bepflanzung. Das ist ein Einzelbeispiel und kein Marktdurchschnitt, zeigt aber, in welcher Gr\u00f6ssenordnung sich ein fachgerecht gebauter Fischteich in der Schweiz bewegt.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2>Wie viele Goldfische passen in Ihren Teich?<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Besatzdichte kursieren mehrere Faustregeln, die Sie eher als Korridor denn als feste Formel verstehen sollten: <strong>2 bis 5 Goldfische pro 1000 Liter Wasser<\/strong>, alternativ 250 bis 400 Liter pro erwachsenem Tier oder 3 Liter Wasser pro Zentimeter Fischl\u00e4nge.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>2 bis 5 Goldfische<\/strong> pro 1000 Liter Wasser als g\u00e4ngigste Faustregel f\u00fcr Zierteiche.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>250 bis 400 Liter<\/strong> Wasser pro ausgewachsenem Goldfisch als Alternativrechnung.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>3 Liter pro Zentimeter<\/strong> Fischl\u00e4nge, wenn Sie die tats\u00e4chliche Gr\u00f6sse Ihrer Tiere einbeziehen m\u00f6chten.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Massgeblich ist am Ende weniger die einzelne Faustregel als die reale Wassertechnik in Ihrem Teich. Ein kr\u00e4ftiger Filter, viel Pflanzenfl\u00e4che und eine grosse Wasseroberfl\u00e4che erlauben tendenziell mehr Fische, ein kleiner Teich ohne nennenswerte Technik vertr\u00e4gt deutlich weniger.<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Vermehrung im Blick behalten:<\/strong> Ein Goldfischweibchen kann pro Saison bis zu zehnmal laichen und dabei insgesamt rund 3000 Eier ablegen, meist ab April oder Mai bei Wassertemperaturen ab etwa 15 Grad. Ein grosser Teil des Laichs wird von den Alttieren selbst gefressen, was die Zahl nat\u00fcrlich begrenzt. Trotzdem kann sich der Bestand in wenigen Jahren sp\u00fcrbar vergr\u00f6ssern, wenn Sie ihn nicht kontrollieren. \u00dcberz\u00e4hlige Goldfische geh\u00f6ren dabei niemals in B\u00e4che, Weiher oder andere nat\u00fcrliche Gew\u00e4sser: Der Schweizer Tierschutz STS warnt ausdr\u00fccklich davor, weil Goldfische dort einheimische Kleintiere und Amphibienlaich fressen und sich als invasive Art etablieren.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2>Welche Technik brauchen Goldfische f\u00fcr sauberes Wasser?<\/h2>\n<p>Ein Goldfischteich ben\u00f6tigt zwingend eine funktionierende <strong>Pumpe und einen Filter<\/strong>, dazu einen Ab- und \u00dcberlauf sowie regelm\u00e4ssige Teilwasserwechsel gegen eine \u00dcberd\u00fcngung mit Nitrat. Diese Technik entfernt Futterreste und Ausscheidungen, h\u00e4lt den Sauerstoffgehalt hoch und bremst unkontrolliertes Algenwachstum.<\/p>\n<p>Als Faustregel f\u00fcr die Filterauslegung gilt eine Umw\u00e4lzung des gesamten Teichvolumens mindestens einmal pro Stunde, sobald Fische im Teich leben. Das Filtervolumen selbst sollte grob 10 Prozent des Teichvolumens erreichen. Bei einem reinen Pflanzenteich ohne Fischbesatz gen\u00fcgt deutlich weniger Umw\u00e4lzung.<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Richtwerte f\u00fcrs Wasser:<\/strong>  Wir empfehlen f\u00fcr Goldfischteiche eine Wasserh\u00e4rte von 5 bis 35 \u00b0dH, eine Temperatur zwischen 3 und 24 Grad Celsius (maximal 26 Grad) sowie einen pH-Wert zwischen 6,5 und 8. Diese Spannen zeigen, wie anpassungsf\u00e4hig Goldfische grunds\u00e4tzlich sind, solange Extreme ausbleiben.<\/p>\n<\/blockquote>\n<div data-claire-slot data-claire-post=\"618844c8-63f2-4af6-a2cf-772d5a65a832\" data-claire-i=\"0\"><\/div>\n<p>Die gleichen Prinzipien wie im Aquarium gelten auch am Gartenteich: <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/nitrat-im-aquarium-senken-was-wirklich-nachhaltig-hilft\/\">Ein Teilwasserwechsel senkt zu hohe Nitratwerte<\/a> zuverl\u00e4ssig, und mit <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wasserwerte-im-aquarium-messen-meine-empfehlungen-mit-den-jbl-wassertests\/\">regelm\u00e4ssigen Wassertests<\/a> erkennen Sie eine Verschlechterung, bevor die Fische sichtbar darunter leiden.<\/p>\n<h2>Wie f\u00fcttern Sie Goldfische richtig durchs Jahr?<\/h2>\n<p>Die F\u00fctterung folgt einem klaren Temperaturraster: Bei 20 bis 26 Grad Celsius vertragen Goldfische bis zu <strong>1 bis 2 Prozent ihres K\u00f6rpergewichts<\/strong> pro Tag, unter 10 Grad wird gar nicht mehr gef\u00fcttert, weil der Stoffwechsel der Tiere praktisch stillsteht.<\/p>\n<ol>\n<li>\n<p><strong>20 bis 26 \u00b0C (Sommer):<\/strong> Bis zu 1 bis 2 Prozent des K\u00f6rpergewichts t\u00e4glich, auf mehrere Portionen verteilt.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>10 bis 15 \u00b0C (Herbst):<\/strong> Futtermenge reduzieren und auf fettreicheres Futter f\u00fcr den Winter umstellen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Unter 10 \u00b0C:<\/strong> F\u00fctterung vollst\u00e4ndig einstellen, da die Verdauung kaum noch funktioniert.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Ab 10 bis 12 \u00b0C im Fr\u00fchling:<\/strong> Erst wieder f\u00fcttern, wenn die Temperatur stabil bleibt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Bei K\u00e4lte ziehen sich Goldfische Richtung Teichgrund zur\u00fcck und bewegen sich kaum noch. Das ist normales Verhalten und kein Grund zur Sorge, solange der Teich ausreichend tief und eisfrei bleibt.<\/p>\n<h2>Wie \u00fcberwintern Goldfische sicher im Gartenteich?<\/h2>\n<p>Die \u00dcberwinterung gelingt vor allem \u00fcber zwei Faktoren: ausreichende Tiefe und genug Sauerstoff im Wasser. Pumpe und Filter werden f\u00fcr die kalte Jahreszeit abgeschaltet, denn sie w\u00fcrden die w\u00e4rmere, sauerstoffreichere Bodenschicht durchmischen und den Teich schneller ausk\u00fchlen lassen, wie es auch Fachbeitr\u00e4ge zur Winterpflege beschreiben.<\/p>\n<p>Stattdessen \u00fcbernimmt ein <em>Eisfreihalter<\/em> oder ein Durchl\u00fcfterstein den Sauerstoffaustausch und h\u00e4lt eine Stelle offen, \u00fcber die auch bei geschlossener Eisdecke ein Gasaustausch stattfindet.<\/p>\n<p>Das Eis von Hand aufzuschlagen, ist keine L\u00f6sung. Die Druckwellen im Wasser k\u00f6nnen die tr\u00e4gen, k\u00e4lteschwachen Fische schwer verletzen oder sogar t\u00f6ten.<\/p>\n<h3>ben\u00f6tigen Schleierschw\u00e4nze eine andere \u00dcberwinterung?<\/h3>\n<p>Empfindliche Zuchtformen wie der Schleierschwanz oder das <em>Kardin\u00e4lchen<\/em> vertragen K\u00e4lte im Freien schlecht und sollten drinnen bei rund <strong>4 bis 15 Grad<\/strong> \u00fcberwintern, etwa in einem k\u00fchlen, hellen Kelleraquarium. Robuste Goldfische mit klassischer, normaler K\u00f6rperform kommen dagegen gut mit einem tiefen Aussenteich zurecht.<\/p>\n<h2>Welche Mitbewohner und welcher Schutz passen zum Goldfischteich?<\/h2>\n<h3>Gute Beifische: Moderlieschen und Bitterlinge<\/h3>\n<p>Moderlieschen und Bitterlinge gelten als gut geeignete, einheimische Beifische f\u00fcr Goldfische, solange der Teich gen\u00fcgend Platz und R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten bietet. Beide Arten sind Schwarmfische und sollten in Gruppen von mindestens <strong>8 bis 15 Tieren<\/strong> gehalten werden. Moderlieschen werden 6 bis 9 Zentimeter gross, Bitterlinge bleiben mit unter 10 Zentimetern noch etwas kleiner.<\/p>\n<blockquote>\n<p><strong>Wichtig bei Bitterlingen:<\/strong> Diese Fische legen ihre Eier nat\u00fcrlicherweise nur in Teich- oder Malermuscheln ab. Fehlen die Muscheln im Teich, verh\u00e4rtet sich der Laich in den Weibchen, was f\u00fcr die Tiere t\u00f6dlich enden kann. Wer Bitterlinge halten m\u00f6chte, braucht deshalb zwingend auch die passenden Muscheln im Teich.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Wer nur einen kleinen Miniteich oder ein gr\u00f6sseres Becken betreibt, findet mit robusten Reisfischen wie <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/medaka-reisfische-fuer-den-miniteich-oder-das-aquarium\/\">Medaka<\/a> oft die passendere Alternative zu Goldfischen und deren Beifischen.<\/p>\n<h3>Schutz vor Reihern, Katzen und anderen Fressfeinden<\/h3>\n<p>Graureiher, Hauskatzen und gelegentlich Waschb\u00e4ren, Marder oder Kormorane z\u00e4hlen zu den h\u00e4ufigsten Fressfeinden im Goldfischteich zeigen. Reiher schlucken Fische bis etwa 30 bis 35 Zentimeter L\u00e4nge komplett, weshalb selbst mittelgrosse Goldfische nicht automatisch sicher sind.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Netz oder Gitter<\/strong> \u00fcber der Wasseroberfl\u00e4che als zuverl\u00e4ssigste Barriere gegen Reiher.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Steilufer ab rund 50 Zentimetern<\/strong> erschwert Reihern und Katzen den Zugang zum Wasser.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Versteckm\u00f6glichkeiten<\/strong> wie Pflanzen, Rohre oder Steinaufbauten geben Fischen sofort Deckung.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Ausreichende Teichtiefe<\/strong> l\u00e4sst Fische in tiefere, f\u00fcr Fressfeinde unerreichbare Zonen ausweichen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Physische Barrieren wirken dabei zuverl\u00e4ssiger als optische Abschreckmittel wie Attrappen oder reflektierende B\u00e4nder, weil sich Tiere an blosse Sichtreize schnell gew\u00f6hnen.<\/p>\n<h2>Der Goldfischteich als kleines \u00d6kosystem im Garten<\/h2>\n<p>Wer die Punkte in diesem Ratgeber zusammenz\u00e4hlt, merkt schnell: Teichgr\u00f6sse, Technik, F\u00fctterung und Winterschutz h\u00e4ngen enger zusammen, als es die einzelnen Faustregeln vermuten lassen. Ein grossz\u00fcgiger Teich mit gutem Filter verzeiht kleine Fehler bei der F\u00fctterung leichter. Ein knapp bemessener Teich quittiert jede Nachl\u00e4ssigkeit dagegen schneller mit tr\u00fcbem Wasser oder gestressten Fischen.<\/p>\n<p>Die Vermehrung im Blick zu behalten, geh\u00f6rt ebenso zu einer verantwortungsvollen Haltung: Wer Jungfische nicht einfach abgibt oder aussetzt, sorgt daf\u00fcr, dass aus einem gepflegten Hobby kein Problem f\u00fcr einheimische Gew\u00e4sser wird.<\/p>\n<p>Bevor Sie neue Goldfische einsetzen, lohnt sich deshalb ein kurzer Check: Stimmen Tiefe und Volumen f\u00fcr die geplante Fischzahl, l\u00e4uft der Filter zuverl\u00e4ssig, und ist eine L\u00f6sung f\u00fcr den Winter vorhanden? Bei Fragen zur passenden Teichtechnik oder zur Vergesellschaftung ber\u00e4t Sie unser Team bei Zoo Roco in Lyss gerne pers\u00f6nlich.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufig gestellte Fragen zum Goldfischteich<\/h2>\n<h3>Reicht ein 1000-Liter-Teich f\u00fcr Goldfische wirklich aus?<\/h3>\n<p>Realistisch sind bei 1000 Litern nur 2 bis 3 kleinere Goldfische, wenn Sie sich an der Faustregel von 250 bis 400 Litern pro Tier orientieren. Bei ausgewachsenen, kr\u00e4ftigen Fischen und wenig Filtertechnik markiert dieser Wert eher die Obergrenze als eine sichere Zielgr\u00f6sse.<\/p>\n<h3>M\u00fcssen Pumpe und Filter w\u00e4hrend der ganzen Winterpause ausbleiben?<\/h3>\n<p>Ja, Umw\u00e4lzpumpe und Filter bleiben w\u00e4hrend der kalten Monate ausgeschaltet, weil sie die warme Bodenschicht durchmischen und den Teich schneller ausk\u00fchlen w\u00fcrden. Ein separater Eisfreihalter oder Durchl\u00fcfterstein darf und sollte dagegen weiterlaufen, denn er sorgt unabh\u00e4ngig von der Pumpe f\u00fcr Sauerstoff und eine offene Stelle im Eis.<\/p>\n<h3>Was mache ich mit \u00fcberz\u00e4hligen Jungfischen aus dem Teich?<\/h3>\n<p>\u00dcberz\u00e4hlige Jungfische geben Sie am besten an andere Teichbesitzer oder den Zoofachhandel ab und lassen den Bestand nicht unkontrolliert weiterwachsen. Ein Aussetzen in B\u00e4chen, Seen oder anderen nat\u00fcrlichen Gew\u00e4ssern ist laut Schweizer Tierschutz STS tabu, weil Goldfische dort einheimische Kleintiere und Amphibienlaich fressen.<\/p>\n<h3>Warum ziehen sich Goldfische im Herbst zur\u00fcck und fressen nicht mehr?<\/h3>\n<p>Weil ihr Stoffwechsel unter 10 Grad Celsius praktisch auf Sparflamme l\u00e4uft, ziehen sich Goldfische im Herbst Richtung Teichgrund zur\u00fcck und stellen die Nahrungsaufnahme ein. Das ist normales Verhalten und kein Krankheitszeichen, solange der Teich ausreichend tief ist und nicht komplett zufriert.<\/p>\n<h3>Sind Moderlieschen und Bitterlinge auch f\u00fcr kleinere Gartenteiche geeignet?<\/h3>\n<p>Bedingt: Beide Arten sind Schwarmfische und ben\u00f6tigen mindestens 8 bis 15 Tiere ihrer eigenen Art zus\u00e4tzlich zu den Goldfischen. In einem sehr kleinen Teich wird es dadurch schnell eng, gr\u00f6ssere Teiche mit viel Platz und Versteckm\u00f6glichkeiten eignen sich deutlich besser daf\u00fcr.<\/p>\n<div data-claire-slot data-claire-post=\"618844c8-63f2-4af6-a2cf-772d5a65a832\" data-claire-i=\"1\"><\/div>\n<link rel=\"stylesheet\" href=\"https:\/\/app.byclaire.co\/cta.css\" data-claire-css=\"1\">\n<script src=\"https:\/\/app.byclaire.co\/cta.js\" data-claire-loader async defer><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Goldfischteich braucht mehr Platz, als viele Einsteiger zun\u00e4chst denken: Als Richtwert gelten mindestens 1000 Liter Wasser und rund 80 bis 100 Zentimeter Tiefe, dazu Filter, Pumpe und ein durchdachter Winterschutz. Erst mit dieser Grundausstattung wachsen Goldfische gesund und \u00fcberstehen auch einen k\u00e4lteren Schweizer Winter zuverl\u00e4ssig. 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