{"id":8263,"date":"2026-07-01T16:00:57","date_gmt":"2026-07-01T14:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/?p=8263"},"modified":"2026-07-04T07:06:57","modified_gmt":"2026-07-04T05:06:57","slug":"hundefutter-fuer-allergiker-so-waehlen-sie-passend-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/hundefutter-fuer-allergiker-so-waehlen-sie-passend-aus\/","title":{"rendered":"Hundefutter f\u00fcr Allergiker: So w\u00e4hlen Sie passend aus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Passendes Hundefutter f\u00fcr Allergiker erkennen Sie an der Deklaration und einer nachvollziehbaren Proteinquelle, nicht am Marketingwort auf der Packung.<\/strong> Bei starkem Juckreiz, Ohren- oder Verdauungsproblemen kl\u00e4rt erst eine tier\u00e4rztlich begleitete Eliminationsdi\u00e4t \u00fcber 6 bis 8 Wochen die Ursache, denn ein frei gekauftes Futter ersetzt keine Diagnose.<\/p>\n<p>Viele Hundehalter kennen das: Der Hund kratzt sich, sch\u00fcttelt die Ohren oder hat immer wieder weichen Kot, und sofort steht der Verdacht \u201eAllergie&#8221; im Raum. Aber Juckreiz, Haut- und Ohrenprobleme kommen genauso von Parasiten, Pollen oder Hausstaubmilben. Zwischen einer leichten Empfindlichkeit, einem blossen Verdacht und einer best\u00e4tigten Futtermittelallergie liegen Welten. Und genau diese Unterscheidung bestimmt, wie streng Ihre Futterwahl sein muss.<\/p>\n<p>Bevor Sie bestellen, lohnt ein Blick auf die Punkte, an denen sich gute von schwacher Auswahl trennt:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Eine <strong>neue oder hydrolysierte Proteinquelle<\/strong> wirkt nur, wenn Ihr Hund sie bisher kaum bekommen hat.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Die einzig verl\u00e4ssliche Diagnose liefert die <strong>Eliminationsdi\u00e4t, kein Bluttest<\/strong> auf Futtermittelallergie.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Der Hinweis <strong>\u201eDi\u00e4t-Alleinfuttermittel&#8221;<\/strong> und eine vollst\u00e4ndige Zusammensetzung trennen echte Eignung vom blossen Werbebegriff.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Snacks, Kauartikel und Tischreste <strong>machen jede Umstellung zunichte<\/strong>, sobald sie unkontrolliert dazukommen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Welches Hundefutter passt bei Allergieverdacht?<\/h2>\n<p>Bei Allergieverdacht entscheidet der Zustand Ihres Hundes \u00fcber die Futterwahl, nicht der Spruch auf der Verpackung. <strong>Zwei Wege f\u00fchren auseinander:<\/strong> Zeigt Ihr Hund nur eine leichte Empfindlichkeit, etwa gelegentlich weichen Kot, ist ein sauber deklariertes Futter mit gut kontrollierbarer Proteinquelle ein vern\u00fcnftiger erster Schritt. Bei deutlichem Juckreiz, wiederkehrenden Ohrenentz\u00fcndungen oder hartn\u00e4ckigen Verdauungsbeschwerden geh\u00f6rt die Sache aber in tier\u00e4rztliche H\u00e4nde.<\/p>\n<p>Der Grund liegt in der Diagnostik. Das Universit\u00e4re Tierspital Z\u00fcrich beschreibt die <a target=\"_blank\" rel=\"noopener dofollow\" href=\"https:\/\/www.tierspital.uzh.ch\/allergien-ursachen-diagnose-behandlung\/\">Eliminationsdi\u00e4t als einzig verl\u00e4sslichen Weg<\/a>, eine Futtermittelallergie abzukl\u00e4ren. \u00dcber 6 bis 8 Wochen bekommt der Hund ausschliesslich eine neue Protein- und Kohlenhydratquelle. Bessern sich die Symptome, f\u00fcttern Sie gezielt das alte Futter wieder, um den Ausl\u00f6ser zu best\u00e4tigen. <strong>Bluttests auf Futtermittelallergien gelten dabei als nicht zuverl\u00e4ssig.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Definition:<\/strong> Eine Eliminationsdi\u00e4t ist eine mehrw\u00f6chige Phase, in der nur eine einzige, bisher gemiedene Futterzusammensetzung gef\u00fcttert wird. Jede zus\u00e4tzliche Futterquelle verf\u00e4lscht das Ergebnis und macht die Wochen davor wertlos.<\/p>\n<p>Daraus ergibt sich eine klare Reihenfolge. Ein im Shop gekauftes Allergikerfutter kann eine Di\u00e4t begleiten oder eine leichte Empfindlichkeit beruhigen, ersetzt aber keine Diagnose. <strong>Je deutlicher die Beschwerden, desto mehr z\u00e4hlt die diagnostische Aussagekraft<\/strong> und desto weniger die Bequemlichkeit beim Bestellen. Wer hier abk\u00fcrzt, verliert schnell Wochen ohne Ergebnis. <\/p>\n<h2>Wie entlarven Etiketten echtes Allergikerfutter?<\/h2>\n<p>Das Etikett ist Ihre wichtigste Kaufentscheidung, noch vor dem Preis. <strong>Echtes Allergikerfutter hat eine vollst\u00e4ndige, eindeutige Deklaration<\/strong>: Proteinquelle, Futtermittelart und Verwendungszweck lesen Sie zweifelsfrei ab. Welche Bausteine ein korrektes Etikett enthalten muss, listet der <a target=\"_blank\" rel=\"noopener dofollow\" href=\"https:\/\/www.agroscope.admin.ch\/dam\/agroscope\/de\/dokumente\/themen\/nutztiere\/futtermittel\/futtermittelkontrolle\/leitfaden-deklaration-ht.pdf.download.pdf\/220202_Leitfaden_Deklaration_HT_3.1.pdf\">Schweizer Leitfaden f\u00fcr die Kennzeichnung von Heimtierfutter<\/a>.<\/p>\n<p>Diese Punkte pr\u00fcfen Sie auf der Packung und auf der Produktseite, bevor Sie in den Warenkorb legen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Futtermittelart:<\/strong> \u201eAlleinfuttermittel&#8221; oder \u201eDi\u00e4t-Alleinfuttermittel&#8221; deckt den Bedarf, reine Fleischdosen und Snacks tun das nicht.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Zusammensetzung und Proteinquelle:<\/strong> klar benannt, idealerweise eine einzelne oder hydrolysierte Quelle statt vager Sammelbegriffe.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Analytische Bestandteile und Zusatzstoffe je Kilogramm:<\/strong> nachvollziehbar aufgef\u00fchrt, ohne L\u00fccken.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>F\u00fctterungsempfehlung:<\/strong> Tagesration nach Gewicht, die z\u00e4hlt mehr als der Preis pro Sack.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Partie, Mindesthaltbarkeit und Nettogewicht:<\/strong> wichtig f\u00fcr R\u00fcckverfolgbarkeit und Lagerung.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Informationskontakt und Vertrieb Schweiz:<\/strong> ein erreichbarer Ansprechpartner bei R\u00fcckfragen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Genau beim Vergleich dieser Angaben hilft kompetente Begleitung. <strong>\u00dcber die realen Kosten entscheidet die Tagesration<\/strong>, nicht die Packungsgr\u00f6sse. Und bei veterin\u00e4rmedizinischem Di\u00e4tfutter sind Indikationen und Gegenanzeigen wichtige Signale. Wenn Sie beim Lesen der Deklaration, bei Di\u00e4tfutterhinweisen oder bei der passenden Snackauswahl unsicher sind: Bei uns finden Sie <a target=\"_blank\" rel=\"noopener dofollow\" href=\"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/\">pers\u00f6nliche Beratung zu sensiblen Hunden<\/a> und ein Sortiment, das diese Angaben sauber ausweist.<\/p>\n<h2>Welche Proteinquelle hilft Allergikerhunden?<\/h2>\n<p><strong>Eine Proteinquelle hilft, wenn Ihr Hund sie bisher nicht oder kaum gefressen hat<\/strong>, nicht weil sie an sich \u201ehypoallergen&#8221; w\u00e4re. Entscheidend ist die Futterhistorie und wie sauber sich die Quelle kontrollieren l\u00e4sst. Eine neue oder hydrolysierte Proteinquelle w\u00e4hlen Sie deshalb anhand dieser Vorgeschichte. Genau darum passt Pferd, Lamm, Insekt oder Ziege f\u00fcr den einen Hund perfekt und ist f\u00fcr den anderen wertlos.<\/p>\n<p>Welche Proteine h\u00e4ufig auffallen, zeigt eine vielzitierte Auswertung von <a target=\"_blank\" rel=\"noopener dofollow\" href=\"https:\/\/bmcvetres.biomedcentral.com\/counter\/pdf\/10.1186\/s12917-016-0633-8.pdf\">297 Hunden mit identifiziertem Ausl\u00f6ser<\/a>. An der Spitze steht Rind mit 34 Prozent, gefolgt von Milchprodukten mit 17 Prozent. Auch Huhn (15 Prozent) und Weizen (13 Prozent) tauchen oft auf, Lamm mit rund 5 Prozent deutlich seltener. <strong>Diese Werte sind keine Risikoliste f\u00fcr jeden Hund<\/strong>: Die Autoren betonen selbst, dass sich daraus keine echte H\u00e4ufigkeit in der Gesamtpopulation ableiten l\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Gut zu wissen:<\/strong> Rind oder Huhn fallen vor allem deshalb oft auf, weil sie in vielen Standardfuttern stecken und Hunde sie \u00fcber Jahre fressen. H\u00e4ufig gef\u00fcttert heisst nicht automatisch besonders allergen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Auswahl heisst das: Monoprotein ist die eine Strategie, hydrolysierte Di\u00e4tlinien sind die andere. Bei der <em>Hydrolyse<\/em> wird das Eiwei\u00df in so kleine Bausteine zerlegt, dass das Immunsystem es schwerer erkennt, etwa beim Royal Canin Hypoallergenic mit hydrolysiertem Soja-Proteinisolat und Gefl\u00fcgelleber. <strong>Auch ungew\u00f6hnlichere Quellen wie Insektenprotein k\u00f6nnen sinnvoll sein<\/strong>, wenn die Rezeptur stimmt und der Hund sie noch nie bekommen hat. Pauschale Urteile \u00fcber Rind, Getreide oder Lamm bringen Sie dagegen nicht weiter.<\/p>\n<h2>Trockenfutter, Nassfutter oder Spezialfutter?<\/h2>\n<p><strong>Die Futterform ist ein praktisches Kriterium, entscheidend bleiben Vertr\u00e4glichkeit und Deklaration.<\/strong> Feuchtigkeit, Akzeptanz, Portionierung und Lagerung machen den Alltag leichter. Aber ob ein Futter wirklich passt, h\u00e4ngt an der Proteinquelle und der sauberen Kennzeichnung. Bei <a target=\"_blank\" rel=\"noopener dofollow\" href=\"https:\/\/www.royalcanin.com\/ch\/dogs\/products\/vet-products\/hydrolyzed-protein-hp-3910\">veterin\u00e4rmedizinischem Di\u00e4tfutter mit empfohlener Anwendung von 3 bis 8 Wochen<\/a> sprechen Sie vor Beginn und vor jeder Verl\u00e4ngerung mit der Tier\u00e4rztin. Achten Sie auch auf die Lebensphase: Manche Linien sind f\u00fcr ausgewachsene Hunde, andere erst ab 14 Wochen geeignet.<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Form<\/p>\n<\/th>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Typischer Einsatz<\/p>\n<\/th>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Praktischer Vorteil<\/p>\n<\/th>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Vorsichtspunkt<\/p>\n<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p><strong>Trockenfutter<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Hauptfutter, auch als Trainingsration<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Leicht zu <strong>portionieren und zu lagern<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Weniger Feuchtigkeit, Deklaration genau pr\u00fcfen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p><strong>Nassfutter<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Hauptfutter bei m\u00e4keligen Hunden<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Mehr Feuchtigkeit, oft <strong>hohe Akzeptanz<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>H\u00f6herer Tagesbedarf, k\u00fcrzere Haltbarkeit nach dem \u00d6ffnen<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p><strong>Veterin\u00e4r-Spezialfutter<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Diagnose und Behandlung best\u00e4tigter Allergien<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p><strong>Hydrolysiertes Protein<\/strong>, definierte Anwendungsdauer<\/p>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">\n<p>Nur mit tier\u00e4rztlicher Begleitung und Kontrolle<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Beide Alltagsformen gibt es als Di\u00e4t-Alleinfuttermittel, vom Trockenfutter bis zur Hill&#8217;s z\/d Dose mit hochgradig hydrolysiertem Eiweiss. <strong>Trocken oder nass ist keins grunds\u00e4tzlich besser<\/strong>. Die richtige Wahl folgt schlicht dem, was Ihr Hund vertr\u00e4gt und annimmt.<\/p>\n<h2>Wie bleibt Allergikerfutter im Alltag aussagekr\u00e4ftig?<\/h2>\n<p><strong>Nach dem Kauf beginnt die eigentliche Arbeit: konsequent f\u00fcttern und genau beobachten.<\/strong> Stellen Sie das Futter \u00fcber mindestens 7 Tage schrittweise um, ausser Ihre Tier\u00e4rztin sagt etwas anderes. Die Tagesmenge richtet sich nach Gewicht und K\u00f6rperzustand, nicht nach Gef\u00fchl. Ein 20-Kilo-Hund bekommt bei normalem K\u00f6rperzustand und einem typischen Hypoallergenic-Trockenfutter rund 255 Gramm (je nach Futtersorto verschieden) t\u00e4glich, bei \u00dcbergewicht entsprechend weniger.<\/p>\n<p>Die <a target=\"_blank\" rel=\"noopener dofollow\" href=\"https:\/\/www.hillspet.ch\/de-ch\/dog-food\/prescription-diet-zd-food-sensitivities-canned\">empfohlene schrittweise Umstellung \u00fcber sieben Tage oder l\u00e4nger<\/a> gibt dem Verdauungstrakt Zeit. Achten Sie in dieser Phase auf Haut, Ohren, Kot und m\u00f6gliches Erbrechen. Diese Zeichen verraten Ihnen, ob das Futter wirkt.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p><strong>Portion und K\u00f6rperzustand:<\/strong> Menge nach Gewicht abmessen und Figur regelm\u00e4ssig kontrollieren.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Snackdisziplin:<\/strong> nur Leckerli, die zur gew\u00e4hlten Di\u00e4tlogik passen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Keine Fremdquellen:<\/strong> Kauartikel mit anderem Protein, Tischreste und Futter anderer Tiere st\u00f6ren die Beurteilung.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Ein Wechsel pro Phase:<\/strong> nicht st\u00e4ndig neue Proteinquellen parallel ausprobieren.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p><strong>Geduld statt Tempo:<\/strong> zu schnelle Wechsel machen das Ergebnis unlesbar.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Schon ein einziger falscher Snack kann Wochen einer Eliminationsdi\u00e4t entwerten<\/strong>, denn ihr diagnostischer Wert h\u00e4ngt allein an der Ausschliesslichkeit. Diese Alltagsdisziplin ist unspektakul\u00e4r, entscheidet aber, ob Sie am Ende eine klare Antwort haben oder nur ein weiteres unklares Futter im Schrank.<\/p>\n<h2>Der n\u00e4chste passende Futterschritt<\/h2>\n<p>Passendes Allergikerfutter entsteht aus drei Dingen, die zusammenspielen: einer klaren Auswahl anhand der Deklaration, einer sauberen Durchf\u00fchrung und der Beobachtung \u00fcber mehrere Wochen. <strong>Die Etikettenkompetenz trennt Werbung von Eignung<\/strong>, die Proteinquelle richtet sich nach der Futterhistorie, und die Alltagskontrolle h\u00e4lt das Ergebnis aussagekr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Der wichtigste Sicherheitsgedanke bleibt: Bei deutlichen Beschwerden geh\u00f6rt die Abkl\u00e4rung in tier\u00e4rztliche H\u00e4nde. Nur die Eliminationsdi\u00e4t mit anschliessender Provokation ist belastbar, Bluttests geben hier keine verl\u00e4ssliche Antwort.<\/p>\n<p>Ihr konkreter n\u00e4chster Schritt: Notieren Sie die bisherige Futter- und Snackhistorie Ihres Hundes, entscheiden Sie zwischen einem sauber deklarierten Monoprotein und einer tier\u00e4rztlichen Di\u00e4tlinie, und holen Sie sich bei Unsicherheit Beratung. Bei der Deklaration, der Packungsgr\u00f6sse und der passenden Snackauswahl sind wir bei Zoo Roco gerne Ihre Anlaufstelle.<\/p>\n<h2>H\u00e4ufig gestellte Fragen (FAQ)<\/h2>\n<h3>Ist hypoallergenes Hundefutter immer Monoprotein?<\/h3>\n<p>Nein. Monoprotein und hydrolysierte Di\u00e4tlinien sind zwei verschiedene Strategien. Ein Monoproteinfutter setzt auf eine einzige, bisher gemiedene Quelle. Hydrolysiertes Futter wie Royal Canin Hypoallergenic zerlegt das Eiweiss in kleinste Bausteine. Automatisch passt keine der beiden Varianten, entscheidend bleiben Futterhistorie und Vertr\u00e4glichkeit.<\/p>\n<h3>Darf mein Hund w\u00e4hrend der Ausschlussdi\u00e4t Leckerli bekommen?<\/h3>\n<p>Nur sehr eingeschr\u00e4nkt. Leckerli m\u00fcssen zur gew\u00e4hlten Di\u00e4tlogik passen, also dieselbe Protein- und Kohlenhydratquelle nutzen. Kauartikel mit anderem Protein, Tischreste und Futter anderer Tiere st\u00f6ren die Beurteilung, denn eine Eliminationsdi\u00e4t beh\u00e4lt ihren Wert nur durch konsequente Ausschliesslichkeit. Im Zweifel gilt in diesen Wochen: nichts ausser dem Di\u00e4tfutter.<\/p>\n<h3>Sind Lamm und Reis automatisch hypoallergen?<\/h3>\n<p>Nein, das greift zu kurz. Lamm und Reis sind nur dann sinnvoll, wenn Ihr Hund sie bisher nicht oder kaum bekommen hat und die Quelle sauber kontrollierbar ist. Lamm geh\u00f6rt zwar zu den selteneren berichteten Ausl\u00f6sern, ist aber nicht von Natur aus vertr\u00e4glich. Massgeblich ist immer die individuelle Futterhistorie.<\/p>\n<h3>Ist getreidefreies Hundefutter bei Allergien besser?<\/h3>\n<p>Nicht zwangsl\u00e4ufig. Getreidefrei und allergikergeeignet sind zwei verschiedene Dinge. Weizen wird zwar relativ h\u00e4ufig als Ausl\u00f6ser berichtet, doch tierische Proteine wie Rind oder Huhn stehen weiter vorne. Entscheiden Sie nach den konkreten Inhaltsstoffen, der bisherigen F\u00fctterung, der Deklaration und der Vertr\u00e4glichkeit.<\/p>\n<h3>Kann ein Bluttest die Futterallergie beim Hund kl\u00e4ren?<\/h3>\n<p>Nein. Bluttests auf Futtermittelallergien gelten als nicht zuverl\u00e4ssig, und auch Speichel- und Haartests liefern keine beweisenden Ergebnisse. Der belastbare Weg ist die Eliminationsdi\u00e4t mit einer neuen Protein- und Kohlenhydratquelle und anschliessender Provokation mit dem alten Futter. Diese Abkl\u00e4rung geh\u00f6rt in tier\u00e4rztliche Begleitung.<\/p>\n<h3>Ist Insektenprotein f\u00fcr Allergikerhunde eine gute Wahl?<\/h3>\n<p>Es kann eine gute Wahl sein, ohne pauschales Versprechen. Insektenbasierte Futtermittel gelten als m\u00f6gliche Alternative f\u00fcr nahrungsmittelsensible Hunde, doch N\u00e4hrstoffgehalt und Qualit\u00e4t schwanken je nach Insektenart und Rezeptur stark. Der Nutzen h\u00e4ngt davon ab, ob Ihr Hund die Quelle noch nie bekommen hat, ob die Deklaration vollst\u00e4ndig ist und ob er sie im Einzelfall vertr\u00e4gt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Passendes Hundefutter f\u00fcr Allergiker erkennen Sie an der Deklaration und einer nachvollziehbaren Proteinquelle, nicht am Marketingwort auf der Packung. Bei starkem Juckreiz, Ohren- oder Verdauungsproblemen kl\u00e4rt erst eine tier\u00e4rztlich begleitete Eliminationsdi\u00e4t \u00fcber 6 bis 8 Wochen die Ursache, denn ein frei gekauftes Futter ersetzt keine Diagnose. Viele Hundehalter kennen das: Der Hund kratzt sich, sch\u00fcttelt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/hundefutter-fuer-allergiker-so-waehlen-sie-passend-aus\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Hundefutter f\u00fcr Allergiker: So w\u00e4hlen Sie passend aus <\/span> Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8262,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[174],"class_list":["post-8263","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-hunde","tag-hundefutter"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8263"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8263"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8263\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8314,"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8263\/revisions\/8314"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8263"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8263"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zoo-roco.ch\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8263"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}