Perruche de Bourke


Neopsephotus bourkii

Nicht im Verkauf erhältlich
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Perruche de Bourke
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Steckbrief

Heimat: Australien
Alterserwartung: ca. 10 Jahre
Geschlechtsreife: 6 Monate
Zucht: ca. 3-6 Eier
Brutdauer: 18 Tage
Nestlingszeit: 28 Tage
Ernährung: Körnermischung, Eifutter, Keimfutter, Obst, frische Zweige
Masse und Gewicht: Länge: 21 cm
Gewichte: Männchen 47-49gr., Weibchen 42-49gr.
Ringmass: 4 mm


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Herkunftsgebiet: Westaustralien, südliches Nordaustralien, Südwestliches Queensland,...plus
Informations sur le produit "Perruche de Bourke"

Herkunftsgebiet:

Westaustralien, südliches Nordaustralien, Südwestliches Queensland, Nordwestliches Neusüdwales, Südaustralien

Herkunftsgebiet Bourkesittich

Umgebung und Verhalten:

Der Bourkesittich hat eine Vorliebe für trockene und halbtrockene, mit Akaziensträuchern bewachsene Gebiete, in denen jährlich nicht mehr als 250 mm Regen fällt. Er gilt als typisches Beispiel für die im australischen Inland lebenden Tierarten. Unter idealen Nahrungsumständen (nach ausreichendem Regen) wächst die Dichte im Verbreitungsgebiet, und sie nimmt ab, sobald die Nahrungsversorgung schlecht ist. In der Natur begegnet man diesen Vögeln selten, da sie in von Menschen wenig aufgesuchten Gebieten leben, und in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung ihre Aktivitäten entwickeln. Während dieser Zeit fallen sie durch ihre Schutzfarben noch weniger auf. Auch nachts, vor allem in klaren Nächten, setzen sie sich in Bewegung und man kann dann das Schlagen ihrer Flügel im Flug hören. Diese nächtlichen Ausflüge erklären auch die grossen Augen dieser Sittiche. Meistens fliegen Bourkesittiche in Paaren oder kleinen Gruppen, doch man kann sie in Trockenzeiten in Schwärmen von mehr als hundert Exemplaren an den Wasserstellen antreffen. Sie ziehen, Wetter abhängig, umher und es ist äusserst schwierig anzugeben, wo man diesen Vögeln begegnen kann. Ihr Verhalten haben sie auch in der Voliere beibehalten. Tagsüber verhalten sie sich ruhig, und während der frühen Morgenstunden und bei Sonnenuntergang werden sie aktiv.

Unterarten:

Momentan gibt es vier Mutationen des Bourkesittichs: gelb, isabell, falben und rosa. Der gelbe Bourke zeigt an Rücken und Flügeln eine zartgelbe Färbung, und Kopf und Brust sieht man matt rosa. Die Krallen sind sehr hell, beinahe durchsichtig. Die Männchen sind etwas dunkler als die Weibchen, die einen gelblichen Eindruck machen. Die Vererbung verläuft autosomal rezessiv. Der isabell zeigt viel Ähnlichkeit mit dem gelben Bourke. Die Färbung ist mehr rosa und weniger gelb, und die gelbe Farbe hat eher einen bräunlichen Charakter. Füsse und Krallen sind gräulich. Ebenso wie der gelbe hat auch der isabell rote Augen. Die Vererbung ist geschlechtsgebunden rezessiv.

Geschlechtsunterschied:

Männchen: Oberseite bräunlich, Brust rosa mit braun, Bauch rosa, Federn mit bräunlichen Säumen. Stirnband, Schultern, Unterflügel, Unterschwanzdecken, Schenkel und Flanken blau,  Flügel und mittlere Schwanzfedern grauoliv, äussere Schwanzfedern weiss mit blauen Säumen. Schnabel hornfarben, Iris braun, Beine graubraun.

Weibchen: matter gefärbt, blaues Stirnband fehlt, weisser Flügelstreifen vorhanden.

Haltung:

Damit Bourkesittiche sich wohl fühlen braucht man:

  • Voliere
  • Sitzstangen von verschiedener Dicke oder Naturäste (Weiden, Pappeln oder Obstbäume)
  • Schlafkasten -  muss bei zu viel Zuchttrieb entfernt werden
  • Bade- oder Duschmöglichkeit
  • Futter und Trinknapf

Nahrung:

Bourkesittiche suchen ihre Nahrung überwiegend auf dem Boden. Ihre Nahrung besteht aus den Samen von Gräsern, krautartigen Pflanzen Sträuchern und Bäumen. Ab und zu fangen sie auch Insekten.

  • Mineralstein  - dient zur Deckung des Kalkbedarfs
  • Vogelsand - enthält wichtige Bestandteile für die Verdauung
  • ungespritzte Wildkräuter (z.B. Vogelmiere / Vogelknöterich / Hirtentäschel / junger Löwenzahn)
  • Kolbenhirse (1x wöchentlich, da der Fettgehalt hoch ist, leiden die Bourkesittiche sonst an Überfettung).
  • Eifutter  und Keimfutter - während der Brutzeit unerlässlich
  • Kräcker und Knabberstangen sind gesunde Leckerbissen, die dazu dienen, dass der Vogel sich sein Futter erarbeiten muss.

Futter, Wasser und Frischfutter muss täglich erneuert werden.

Zucht:

In der Natur suchen sie nach Baumhöhlen in ein bis drei Metern, und man fand auch schon in 30 cm das Einflugloch eines Bourkenestes. In der Voliere sollte ein Brutkasten von 30cm hoch mit einer Grundfläche von 15 x 15cm, installiert werden. Das Einflugloch sollte dabei einen Durchmesser von 5 cm aufweisen.

Der Bourke ist ein unkomplizierter Brüter, der in Kolonien gezüchtet werden kann, doch man sollte Paare einzeln unterbringen. Nach der Wahl des Nistplatzes legt das Weibchen drei bis sechs Eier und bleibt etwa achtzehn Tage fest auf dem Gelege sitzen. Höchstens einmal täglich verlässt sie das Nest um zu fressen, sich vom Partner füttern zu lassen, und zur Regelung des Stuhlgangs. Sind die Jungen nach vier Wochen ausgeflogen, so bleiben sie in der Natur noch einige Zeit bei den Eltern. Da Bourkesittiche recht produktiv sein können und mehrere Male in kurzen Abständen hintereinander brüten, sollte man beim Antreffen eines neuen Geleges die selbständigen Jungen anderweitig unterbringen. Eventuell muss während der Brutperiode das Nistmaterial erneuert werden, da diese Sittiche ihre Kinderstube nicht besonders sauber halten.

In der Schweizerischen Tierschutzgesetzgebung sind gesetzliche Vorschriften enthalten, welche die tiergerechte Haltung von und den Umgang mit Vögeln regeln.

Folgende Regelungen gelten für alle Vogelarten:

  • soziallebende Arten sind sozial zu halten (keine Einzelhaltung)
  • die Gehege müssen den Minimalmassen = Mindestanforderungen entsprechen
  • allen Vögeln muss eine Badegelegenheit angeboten werden
  • die Gehege sind mit verschiedenen, federnden Sitzgelegenheiten unterschiedlicher Dicke und Ausrichtung zu strukturieren, wobei ein Drittel des Volumens frei von Strukturen sein muss
  • allen Vögeln ist geeigneter Sand zur Aufnahme zur Verfügung zu stellen
  • die private Haltung gewisser Vogelarten ist bewilligungspflichtig (Wildtierhaltebewilligung)
  • die Ständerhaltung von Papageienvögeln und die Haltung von Gesangskanarien in Harzerbauern ist verboten
  • die Verwendung von Sandhülsen als Überzug von Sitzstangen ist verboten

für Papageienvögel gilt:

minimale Gehege Grundfläche für 4 kleine Sittiche und Agaporniden
0,24 m2 (z.B. 60 cm x 40 cm), minimale Höhe 50 cm

Papageienvögel benötigen reichlich Naturäste als Nage- und Klettermöglichkeit

Regelmässige Kosten (im Monat/bei 2 Tieren):

  • Futter: ca. Fr.15.--
  • Sand: ca. Fr. 10.--
  • Tierarzt: Je artgerechter und sauberer die Haltung, desto seltener droht der Gang zum Tierarzt. Dennoch muss man immer damit rechnen, dass ein Tier auch einmal krank werden kann und dann zusätzliche Kosten verursacht.

Bevor Sie sich für Bourkesittiche entscheiden, sollten Sie unbedingt ein entsprechendes Fachbuch gelesen haben.

Für jede Tierhaltung gilt: Kinder müssen von den Eltern angeleitet, beaufsichtigt und kontrolliert werden. Kinder müssen lernen, dass ein Tier seine eigenen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten hat und dies respektieren. Eltern sollten sich darüber bewusst sein, dass sie es sind, die die Verantwortung für das Tier haben.

Für Fragen und Probleme steht Ihnen unser ausgebildetes Team im Zoo Roco zur Verfügung. Es kann Sie in allen Fragen fachgerecht beraten.

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